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Vorsicht Steuernachzahlung?

Donnerstag, 19. Juli 2012, 00:01 Uhr
Bald auch in Thüringen? Diese Frage stellt sich wenn man sieht, was in anderen Bundesländern passiert. Es könnte nicht nur Bäcker treffen. Um was es geht, erfahren Sie hier...

Es geht mal wieder um das liebe Geld. Wenn man den Leuten das Geld aus der Tasche ziehen will, scheint "Vater Staat" sehr erfinderisch zu sein. Dieses Mal sind wohl offensichtlich die dran, die Gutes tun wollen. In Sachsen soll schon der erste Bäcker zu einer Steuernachzahlung auf gefordert worden sein, weil er Brötchen und Brot an die Tafel gespendet haben soll. In Bayern warnt die Bäckerinnung sein Bäcker bereits, keine Semmeln an die Tafeln zu verschenken. Die ganze Geschichte schlägt im Internet schon hohe Wellen wie diese Seite des Bayrischen Rundfunks zeigt:
Skandalsteuer und wird auch Gegenstand einer Fernsehsendung sein.

Die ganze Sache hat aber einen noch viel größeren Rahmen. Wenn den Bäckern Steuernachzahlungen wegen Spenden an die Tafel droht, was ist dann eigentlich mit Spenden anderer Art? Was ist der Unterschied, ob der Bäcker sein Brötchen der Tafel spendet, oder die Firma xyz einem Verein eine Sachspende zukommen lässt? Ganz streng genommen eigentlich keiner, oder?

Wenn diese abgefangene Praxis in Sachsen "Mode" wird, könnte es bald das aus für das ganze Spendenwesen bedeuten? Diese Frage muss man sich langsam stellen. Was sagen die Politiker dazu?
Autor: khh

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