Für guten Sound
Mittwoch, 25. Juli 2012, 18:47 Uhr
Der könnte öfter mal kommen hieß es heute am Kyffhäuser-Gymnasium in Bad Frankenhausen. Wer damit gemeint war, und warum es heute mittag ging, kn war vor Ort...
Auch wenn wie in ganz Thüringen die Schulen eigentlich geschlossen sind, war das beim Kyffhäuser-Gymnasium in Bad Frankenhausen etwas anderes. Besuch hatte sich angekündigt.
Bvor der Staatssekretär des Thüringer Wirtschaftsministeriums Jochen Staschewski einen Lottomittelbescheid über 2.300,-€ an den Förderverein des Kyffhäuser-Gymnasiums e.V. symbolisch überreichen wollte, ließ er sich erst mal zeigen, wofür "sein" Geld verwendet wurde. Gabor Henning vom Kyffhäuser-Gymnasium führte dem Staatssekretär die neue mobile Beschallungsanlage vor, die in Summe rund 3.000 Euro gekostet hatte.
Der Förderverein des Kyffhäuser-Gymnasiums e.V. hatte den Antrag gestellt, weil man die Summe nicht allein stemmen konnte. Die Anlage wird u.a. von der hauseigenen Bad benutzt und bei Verstaltungen, wie jüngst beim Sportfest oder der Zeugnisausgabe eingesetzt.
Natürlich stellte man sich abschließend nochmals zum Gruppenfoto auf. Von r.n.l. zusehen, der Vorsitzende des Fördervereins Matthias Strejc (seines Zeichens auch Bürgermeister der Stadt), Schüler Gabor Henning, die Schuldirektorin Dr. Silvia Exner, Landrätin Antje Hochwind, die Stellertreterin des Vorsitzenden, Silvana Schäffer, Staatssekretär des Thüringer Wirtschaftsministeriums Jochen Staschewski und Lehrerin Kerstin Jürgens.
Vorher stellte jedoch Schuldirektorin Silvia Exner dem Staatssekretär die Schule vor, die zurzeit rund 500 Schülerinnen und Schüler in 23 Klassen besuchen. Eines der Hauptdiskussionsthemen war natürlich der bauliche Zustand der Schule mit seinen zwei Häusern. Zwar sei das Dach halbwegs in Ordnung und die Innenräume haben wir uns so leidlich hergerichtet, aber von Außen sieht die Schule in einem schlechten Zustand aus. Überall bröckelt es, so Dr. Exner. Wir brauchen ein neues Schulkonzept vom Schulverwaltungsamt. Als größte allgemeinbildende Schule der Region darf man uns so nicht hängen lassen, ist sich Dr. Exner sicher.
Die frisch im Amt befindliche neue Landrätin Antje Hochwind (SPD) sagte zu, dass in den nächsten Wochen und Monaten etwas in der Richtung getan werden musste. Allerdings verwies sie auf die Schwierigkeit der Entwicklung eines neuen Konzepts, wurde doch schon das alte bestehende Konzept nicht umgesetzt. Über die Schwierigkeiten im Kreistag, da auch Schulschließungen im Raum standen, hatte kn bereits öfter berichtet. Hier konnte der Wirtschaftsstaatssekretär auch wenig helfen.
Genauso wenig kann ich für das Gymnasium neue Lehrer organisieren, auch dass ist nicht mein Ressort, Staschewski. Die Direktorin hatte auf die Probleme durch langzeiterkrankte Lehrer aufmerksam gemacht. Rund 80 Wochenstunden müssen Lehrer vertreten werden. Zwar hat man jetzt drei neue Kolleginnen und Kollegen als Lehrer bekommen, die Probleme nehmen aber nicht ab. Wie dicht "Freud und Leid" beieinander liegen zeigt sich an einem Problem.
Wir freuen uns über jedes geborene Kind, aber leider fällt durch Schwangerschaft ausgerechnet die einzige Biologie-Lehrerin aus, musste die Schuldirektorin einräumen.
In diesem Zusammenhang wies Strejc auf eine Besonderheit in Bad Frankenhausen hin. Bad Frankenhausen hat zwar sinkende Einwohnerzahlen, aber der Anteil der unter sechs Jahre alten Kinder in der Stadt ist um 15 Prozent gestiegen.
Sehr angetan war der Staatssekretär von der guten Entwicklungsarbeit an der Schule. So ging schließlich Olympiasieger Nils Schumann auf das Kyffhäuser-Gymnasium und die jüngst ausgezeichnete Frankenhäuser Theatergruppe "Dramazone" ging aus einer Theatergruppe der Schule hervor. Abschließend bezeichnete Staschewski den internationalen Schüleraustausch als wichtige Sache. Man muss auch persönliche Kontakte knüpfen, um bessere Bande zu knüpfen.
Autor: khhAuch wenn wie in ganz Thüringen die Schulen eigentlich geschlossen sind, war das beim Kyffhäuser-Gymnasium in Bad Frankenhausen etwas anderes. Besuch hatte sich angekündigt.
Bvor der Staatssekretär des Thüringer Wirtschaftsministeriums Jochen Staschewski einen Lottomittelbescheid über 2.300,-€ an den Förderverein des Kyffhäuser-Gymnasiums e.V. symbolisch überreichen wollte, ließ er sich erst mal zeigen, wofür "sein" Geld verwendet wurde. Gabor Henning vom Kyffhäuser-Gymnasium führte dem Staatssekretär die neue mobile Beschallungsanlage vor, die in Summe rund 3.000 Euro gekostet hatte.
Der Förderverein des Kyffhäuser-Gymnasiums e.V. hatte den Antrag gestellt, weil man die Summe nicht allein stemmen konnte. Die Anlage wird u.a. von der hauseigenen Bad benutzt und bei Verstaltungen, wie jüngst beim Sportfest oder der Zeugnisausgabe eingesetzt.
Natürlich stellte man sich abschließend nochmals zum Gruppenfoto auf. Von r.n.l. zusehen, der Vorsitzende des Fördervereins Matthias Strejc (seines Zeichens auch Bürgermeister der Stadt), Schüler Gabor Henning, die Schuldirektorin Dr. Silvia Exner, Landrätin Antje Hochwind, die Stellertreterin des Vorsitzenden, Silvana Schäffer, Staatssekretär des Thüringer Wirtschaftsministeriums Jochen Staschewski und Lehrerin Kerstin Jürgens.
Vorher stellte jedoch Schuldirektorin Silvia Exner dem Staatssekretär die Schule vor, die zurzeit rund 500 Schülerinnen und Schüler in 23 Klassen besuchen. Eines der Hauptdiskussionsthemen war natürlich der bauliche Zustand der Schule mit seinen zwei Häusern. Zwar sei das Dach halbwegs in Ordnung und die Innenräume haben wir uns so leidlich hergerichtet, aber von Außen sieht die Schule in einem schlechten Zustand aus. Überall bröckelt es, so Dr. Exner. Wir brauchen ein neues Schulkonzept vom Schulverwaltungsamt. Als größte allgemeinbildende Schule der Region darf man uns so nicht hängen lassen, ist sich Dr. Exner sicher.
Die frisch im Amt befindliche neue Landrätin Antje Hochwind (SPD) sagte zu, dass in den nächsten Wochen und Monaten etwas in der Richtung getan werden musste. Allerdings verwies sie auf die Schwierigkeit der Entwicklung eines neuen Konzepts, wurde doch schon das alte bestehende Konzept nicht umgesetzt. Über die Schwierigkeiten im Kreistag, da auch Schulschließungen im Raum standen, hatte kn bereits öfter berichtet. Hier konnte der Wirtschaftsstaatssekretär auch wenig helfen.
Genauso wenig kann ich für das Gymnasium neue Lehrer organisieren, auch dass ist nicht mein Ressort, Staschewski. Die Direktorin hatte auf die Probleme durch langzeiterkrankte Lehrer aufmerksam gemacht. Rund 80 Wochenstunden müssen Lehrer vertreten werden. Zwar hat man jetzt drei neue Kolleginnen und Kollegen als Lehrer bekommen, die Probleme nehmen aber nicht ab. Wie dicht "Freud und Leid" beieinander liegen zeigt sich an einem Problem.
Wir freuen uns über jedes geborene Kind, aber leider fällt durch Schwangerschaft ausgerechnet die einzige Biologie-Lehrerin aus, musste die Schuldirektorin einräumen.
In diesem Zusammenhang wies Strejc auf eine Besonderheit in Bad Frankenhausen hin. Bad Frankenhausen hat zwar sinkende Einwohnerzahlen, aber der Anteil der unter sechs Jahre alten Kinder in der Stadt ist um 15 Prozent gestiegen.
Sehr angetan war der Staatssekretär von der guten Entwicklungsarbeit an der Schule. So ging schließlich Olympiasieger Nils Schumann auf das Kyffhäuser-Gymnasium und die jüngst ausgezeichnete Frankenhäuser Theatergruppe "Dramazone" ging aus einer Theatergruppe der Schule hervor. Abschließend bezeichnete Staschewski den internationalen Schüleraustausch als wichtige Sache. Man muss auch persönliche Kontakte knüpfen, um bessere Bande zu knüpfen.








