Nordhäuser wollen gut abschneiden
Dienstag, 21. August 2012, 07:55 Uhr
Am Wochenende findet am Sundhäuser See nahe Nordhausen der nun bereits zehnte Scheunenhof-Triathlon statt. Neben dem sächsischen Seriensieger Christian Ritter und zahlreichen weiteren Top Startern gehen mit Dennis Morgenstern und Peter Seidel auch zwei Nordhäuser im Kampf um eine Platzierung im Vorderfeld beim Rennen um den Sparkassen Cup an den Start. Im Damenrennen hat Lokalmatadorin Katja Konschak gute Siegchancen...
Auf der Mitteldistanz über 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21 Kilometer Laufen um den Sparkassen Cup verspricht es in diesem Jahr ein besonders spannendes Rennen zu werden. Es starten unter anderem der vierfache Seriensieger Christian Ritter sowie die drei Thüringer Henry Beck, Folker Schwesinger als auch Sebastian Küfner bei den Herren. Aus Nordhäuser Sicht wird es mit Uwe Fabian, Hugo Erhardt, Martin Schilling, Dennis Morgenstern und Peter Seidel fünf Starter geben. Besonders aussichtsreich gehen dabei vor allem Morgenstern und Seidel in den Wettkampf. Erstgenannter meisterte im letzten Jahr schon die Halbdistanz am Scheunenhof und wurde 28. in einer Zeit von 4:48:02 Stunden. Morgenstern, in diesem Jahr Achter beim Erfurt-Triathlon und Dritter der Thüringer Meisterschaft in der Altersklasse M25 über die Olympische Distanz, gilt als starker Radfahrer und möchte auf jeden Fall seine Zeit aus dem Vorjahr toppen und wenn alles gut läuft sogar die besten 20 angreifen.
"Der Scheunenhof-Triathlon ist nach einem Triathlon in Hannover bereits mein zweiter Wettkampf über die Mitteldistanz in diesem Jahr. Ich denke dass ich eher über die längeren Distanzen besser bin, daher liegt mir das Rennen", so Morgenstern. Ebenfalls hoch gehandelt wird Peter Seidel, der aufgrund seines bisherigen Saisonverlaufes sogar mit einer Platzierung unter den besten zehn liebäugeln kann.
In der aktuellen Saison hat der gelernte Schwimmer bereits den Sieg beim Werratal-Triathlon, einen siebten Platz beim Leipziger Triathlon in neuer Bestzeit von 2:04:20 Stunden sowie die Thüringer Meistertitel über die Sprint- sowie Olympische Distanz in der Altersklasse M20 zu Buche stehen: "Das größte Problem wird sein, sie im Radfahren über die 90 Kilometer nicht soweit wegkommen zu lassen. Nachdem ich auch noch einmal mit Henry Beck gesprochen habe, glaube ich dass es dort vor allem sehr hart wird. Zwei Kilometer Schwimmen und einen Halbmarathon Laufen habe ich beides schon gemacht. Trotzdem denke ich, dass eine Platzierung unter den ersten zehn schon schön wäre und mein Ziel ist."
Katja Konschak (Foto: J. Reinhardt)
Im Damenfeld möchte Katja Konschak (Bild) nach bisher drei Siegen in der Heimat wieder zuschlagen. Noch vor etwas mehr als einer Woche absolvierte sie die Challenge Copenhagen und belegte einen hervorragenden dritten Platz. "Ich habe trotz der intensiven Belastung in Kopenhagen vor, am kommenden Wochenende zu starten. Trotzdem möchte ich gerne ganz oben auf dem Treppchen stehen", so Konschak, für die nach der Langdistanz die Balance zwischen Training und Ausruhen im Mittelpunkt stand. Konkurrenz bekommt sie allerdings durch die bayerische Vorjahressiegerin Nadja Lindner sowie Anja Leuendorff, welche in diesem Jahr den Schlosstriathlon in Moritzburg für sich entschied.
Angemeldet haben sich auf der Mitteldistanz bereits 106 Sportler, auch über die kürzere Sprintdistanz sind bereits 99 Triathleten eingeschrieben. Auf beiden Distanzen wird allerdings noch mit zahlreichen Startern gerechnet, da auch vor Ort noch Nachmeldungen möglich sind.
Die Siegprämie im Damen- sowie Herrenrennen beträgt je 1000 Euro, für die Zweitplatzierten gibt es 500 Euro und für die auf Rang drei liegenden Sportler wenigstens noch 300 Euro. Insgesamt werden auf der Halbdistanz also mehr als 4000 Euro an Preisgeld vergeben, dies ist soviel wie noch nie. Auch im Sprintwettkampf gibt es Preisgelder für die vorderen Platzierungen.
Startschuss für den ersten Wettkampf im Rahmen des diesjährigen Scheunenhof-Triathlons ist der der Schüler D am Samstag um 15:00 Uhr. Es folgen mit den Schülern B, Schülern A sowie der Jugend B weitere Rennen für die Kinder und Jugendlichen, bevor im letzten Triathlon des ersten Tages auch Einsteiger und Jedermänner über die Distanz von 0,4 Kilometer Schwimmen, 10 Kilometer Radfahren und 2,5 Kilometer Laufen auf ihre Kosten kommen und selbst einmal die Schmerzen eines Christian Ritters nachempfinden können. Abgerundet wird der Samstag durch das Neoprentestschwimmen, durchgeführt durch den Südharzer Laufshop um 17:00 Uhr, sowie einen Bambini–Lauf auf dem Wettkampfgelände und einer Pastaparty im Anschluss.
Der zweite Tag ist dann etwas für die erprobten Triathleten und startet bereits 8:30 Uhr mit dem Sparkassen-Cup über die halbe Ironman-Distanz. Um 11:45 wird zudem noch ein Sprint-Rennen für Jugend A, Junioren und Hobbysportler über eine Streckenlänge von 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen ausgetragen.
Johann Reinhardt
Autor: redAuf der Mitteldistanz über 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21 Kilometer Laufen um den Sparkassen Cup verspricht es in diesem Jahr ein besonders spannendes Rennen zu werden. Es starten unter anderem der vierfache Seriensieger Christian Ritter sowie die drei Thüringer Henry Beck, Folker Schwesinger als auch Sebastian Küfner bei den Herren. Aus Nordhäuser Sicht wird es mit Uwe Fabian, Hugo Erhardt, Martin Schilling, Dennis Morgenstern und Peter Seidel fünf Starter geben. Besonders aussichtsreich gehen dabei vor allem Morgenstern und Seidel in den Wettkampf. Erstgenannter meisterte im letzten Jahr schon die Halbdistanz am Scheunenhof und wurde 28. in einer Zeit von 4:48:02 Stunden. Morgenstern, in diesem Jahr Achter beim Erfurt-Triathlon und Dritter der Thüringer Meisterschaft in der Altersklasse M25 über die Olympische Distanz, gilt als starker Radfahrer und möchte auf jeden Fall seine Zeit aus dem Vorjahr toppen und wenn alles gut läuft sogar die besten 20 angreifen.
"Der Scheunenhof-Triathlon ist nach einem Triathlon in Hannover bereits mein zweiter Wettkampf über die Mitteldistanz in diesem Jahr. Ich denke dass ich eher über die längeren Distanzen besser bin, daher liegt mir das Rennen", so Morgenstern. Ebenfalls hoch gehandelt wird Peter Seidel, der aufgrund seines bisherigen Saisonverlaufes sogar mit einer Platzierung unter den besten zehn liebäugeln kann.
In der aktuellen Saison hat der gelernte Schwimmer bereits den Sieg beim Werratal-Triathlon, einen siebten Platz beim Leipziger Triathlon in neuer Bestzeit von 2:04:20 Stunden sowie die Thüringer Meistertitel über die Sprint- sowie Olympische Distanz in der Altersklasse M20 zu Buche stehen: "Das größte Problem wird sein, sie im Radfahren über die 90 Kilometer nicht soweit wegkommen zu lassen. Nachdem ich auch noch einmal mit Henry Beck gesprochen habe, glaube ich dass es dort vor allem sehr hart wird. Zwei Kilometer Schwimmen und einen Halbmarathon Laufen habe ich beides schon gemacht. Trotzdem denke ich, dass eine Platzierung unter den ersten zehn schon schön wäre und mein Ziel ist."
Katja Konschak (Foto: J. Reinhardt)
Im Damenfeld möchte Katja Konschak (Bild) nach bisher drei Siegen in der Heimat wieder zuschlagen. Noch vor etwas mehr als einer Woche absolvierte sie die Challenge Copenhagen und belegte einen hervorragenden dritten Platz. "Ich habe trotz der intensiven Belastung in Kopenhagen vor, am kommenden Wochenende zu starten. Trotzdem möchte ich gerne ganz oben auf dem Treppchen stehen", so Konschak, für die nach der Langdistanz die Balance zwischen Training und Ausruhen im Mittelpunkt stand. Konkurrenz bekommt sie allerdings durch die bayerische Vorjahressiegerin Nadja Lindner sowie Anja Leuendorff, welche in diesem Jahr den Schlosstriathlon in Moritzburg für sich entschied. Angemeldet haben sich auf der Mitteldistanz bereits 106 Sportler, auch über die kürzere Sprintdistanz sind bereits 99 Triathleten eingeschrieben. Auf beiden Distanzen wird allerdings noch mit zahlreichen Startern gerechnet, da auch vor Ort noch Nachmeldungen möglich sind.
Die Siegprämie im Damen- sowie Herrenrennen beträgt je 1000 Euro, für die Zweitplatzierten gibt es 500 Euro und für die auf Rang drei liegenden Sportler wenigstens noch 300 Euro. Insgesamt werden auf der Halbdistanz also mehr als 4000 Euro an Preisgeld vergeben, dies ist soviel wie noch nie. Auch im Sprintwettkampf gibt es Preisgelder für die vorderen Platzierungen.
Startschuss für den ersten Wettkampf im Rahmen des diesjährigen Scheunenhof-Triathlons ist der der Schüler D am Samstag um 15:00 Uhr. Es folgen mit den Schülern B, Schülern A sowie der Jugend B weitere Rennen für die Kinder und Jugendlichen, bevor im letzten Triathlon des ersten Tages auch Einsteiger und Jedermänner über die Distanz von 0,4 Kilometer Schwimmen, 10 Kilometer Radfahren und 2,5 Kilometer Laufen auf ihre Kosten kommen und selbst einmal die Schmerzen eines Christian Ritters nachempfinden können. Abgerundet wird der Samstag durch das Neoprentestschwimmen, durchgeführt durch den Südharzer Laufshop um 17:00 Uhr, sowie einen Bambini–Lauf auf dem Wettkampfgelände und einer Pastaparty im Anschluss.
Der zweite Tag ist dann etwas für die erprobten Triathleten und startet bereits 8:30 Uhr mit dem Sparkassen-Cup über die halbe Ironman-Distanz. Um 11:45 wird zudem noch ein Sprint-Rennen für Jugend A, Junioren und Hobbysportler über eine Streckenlänge von 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen ausgetragen.
Johann Reinhardt



