Forum: Verklappsung oder Unverschämtheit
Freitag, 24. August 2012, 07:40 Uhr
Bezugnehmend auf den Artikel bei kn Verklappsung oder Unverschämtheit schildert ein Leser auch so seine Probleme mit Wander- und Radwegen...
Das ist keine Verklappsung, sondern die normale Realität im Kyffhäuserkreis und nebenan. Da haben Raupe und Harvester zugeschlagen, im Amt weiß davon keiner und an Besserung hat nicht wirklich einer Interesse. Da ist dieses Beispiel noch quasi ein Luxusproblem.
Bei einer meiner ehrenamtlichen Aufgaben, habe ich sämtliche Wege in und zwischen Ziegelrodaer Forst und Hohe Schrecke kartiert, Fotografiert und jedes Detail festgehalten. Darunter viele Wander- und Radwege. Da war von zugewachsenen, zerfahren bis zu nicht mehr existenten Wegen alles dabei.
Das die Forstwirtschaft das Wort Nachhaltigkeit nicht kennt, ist ja nun nichts neues. So hat man beispielsweise den weithin bekannten und beliebten MTB Trail im Märzenbechertal mit dem Harvester getilgt. Vielerorts liegt Verbruch, gefährlich für Liebhaber schneller Abfahrten. Bis heute verschrecken Hinweisschilder über WGT/GSSD Hinterlassenschaften die Wanderer auf der Hohen Schrecke. Das dürfte aber kaum noch einer mitbekommen. Viele Wege sind bereits nicht mehr wander- bzw. befahrbar. Das dürfte auch an der quasi nicht vorhandenen Vermarktung und Pflege liegen. Bis auf den Unstrut Radwanderweg, wird alles andere vergessen. Man baut neu, Foto für die Zeitung und dann ist keiner mehr zuständig.
Über das Chaos der Beschilderung muss man sich auch nicht weiter unterhalten. Da blicken die Ämter selber nicht mehr durch. Zum einen sind die entsprechenden Forstgesetze zu beachten und dann natürlich die Beschilderung vor Ort, nicht vor Ort ersichtliche Privatwege mal ganz außen vor. Ein Tipp aus der Praxis, Augen zu und durch! Aber Vorsicht vor Waldeigentümern und Förstern. Die kommen gerne mal mit Tempo 80 um die Kurve.
Mirko Küster
Das ist keine Verklappsung, sondern die normale Realität im Kyffhäuserkreis und nebenan. Da haben Raupe und Harvester zugeschlagen, im Amt weiß davon keiner und an Besserung hat nicht wirklich einer Interesse. Da ist dieses Beispiel noch quasi ein Luxusproblem.
Bei einer meiner ehrenamtlichen Aufgaben, habe ich sämtliche Wege in und zwischen Ziegelrodaer Forst und Hohe Schrecke kartiert, Fotografiert und jedes Detail festgehalten. Darunter viele Wander- und Radwege. Da war von zugewachsenen, zerfahren bis zu nicht mehr existenten Wegen alles dabei.
Das die Forstwirtschaft das Wort Nachhaltigkeit nicht kennt, ist ja nun nichts neues. So hat man beispielsweise den weithin bekannten und beliebten MTB Trail im Märzenbechertal mit dem Harvester getilgt. Vielerorts liegt Verbruch, gefährlich für Liebhaber schneller Abfahrten. Bis heute verschrecken Hinweisschilder über WGT/GSSD Hinterlassenschaften die Wanderer auf der Hohen Schrecke. Das dürfte aber kaum noch einer mitbekommen. Viele Wege sind bereits nicht mehr wander- bzw. befahrbar. Das dürfte auch an der quasi nicht vorhandenen Vermarktung und Pflege liegen. Bis auf den Unstrut Radwanderweg, wird alles andere vergessen. Man baut neu, Foto für die Zeitung und dann ist keiner mehr zuständig.
Über das Chaos der Beschilderung muss man sich auch nicht weiter unterhalten. Da blicken die Ämter selber nicht mehr durch. Zum einen sind die entsprechenden Forstgesetze zu beachten und dann natürlich die Beschilderung vor Ort, nicht vor Ort ersichtliche Privatwege mal ganz außen vor. Ein Tipp aus der Praxis, Augen zu und durch! Aber Vorsicht vor Waldeigentümern und Förstern. Die kommen gerne mal mit Tempo 80 um die Kurve.
Mirko Küster
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: khhDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
