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Gegen Großkreis

Sonntag, 26. August 2012, 08:53 Uhr
Die Junge Union (JU) Kyffhäuserlkreis lehnt einen Nord-Großkreis „Harz-Kyffhäuser“ ab. Hier die Einzelheiten der Meldung...

Die JU Kyffhäuserkreis lehnt einen Nord-Großkreis Harz-Kyffhäuser ab. Auch sechs oder gar vier Großkreise für ganz Thüringen kann sich der geschäftsführende Kreisvorsitzende der JU Kyffhäuserkreis, Rene Wieser, nicht vorstellen. „Sollte der Großkreis Harz-Kyffhäuser kommen, würden die Bürger den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen.

Eine Gebietsstrukturreform lässt sich nicht auf dem Reißbrett mit Lineal und Bleistift ziehen. Regionale Besonderheiten müssen beachtet werden. Vor allem müssen sich die Bürger noch mit ihren Kreisen - ihrer Heimat - identifizieren können. Dies ist in einem Großkreis unmöglich.“

Eine offene Diskussion über die Zukunft der Gemeinden und Kreise, insbesondere die Aufgabenerfüllung vor Ort im Hinblick auf den demographischen Wandel, hält die JU Kyffhäuserkreis jedoch für dringend geboten. Unterstützung erhält die JU Kyffhäuserkreis vom JU Landesarbeitskreis Kommunales und Demographie. Dessen Vorsitzender Sebastian C. Dewaldt sagte: „Um eine Gebietsstrukturreform kommen wir in Thüringen langfristig nicht herum. Es gilt jedoch einen kühlen Kopf zu bewahren und nichts übers Knie zu brechen. Vor allem müssen die Menschen vor Ort beteiligt werden.“

Die JU Kyffhäuserkreis will sich auch weiterhin kritisch- und konstruktiv mit den Vorschlägen und Sommerlochartigen Vorstößen zum Thema Gebietsstruktur befassen. Vor allem das Kommunalpapier des JU Landesarbeitskreises Kommunales und Demographie soll mit den Mitgliedern diskutiert werden. „Als junge Generation haben wir ein Recht über die Zukunft unserer Heimat mitzuentscheiden“, sagte Rene Wieser abschließend.
Autor: khh

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