Arbeitsmarkt-Reaktionen (3)
Donnerstag, 30. August 2012, 13:04 Uhr
Nach der Politik und der Wirtschaft gibt es hier auch ein Statement des Thüringer DGB, der in Entlassungen keine vernünftige Reaktion auf eine nachlassende Dynamik sieht...
Der DGB Hessen-Thüringen hat anlässlich der aktuellen thüringischen Arbeitsmarktzahlen die Einstellungspraxis der Unternehmen kritisiert. Der Bezirksvorsitzende Stefan Körzell sagte: Dass die Zahl der Arbeitslosen auch in diesem August wieder steigt, weil Jugendliche ausgebildet und danach nicht weiterbeschäftigt werden, ist mir unbegreiflich. Ich habe gerade eine Sommerreise durch Thüringer Unternehmen gemacht. Und eins ist ihnen allen gemeinsam: sie suchen händeringend nach Fachkräften. Das ist ein krasser Widerspruch. Es fördert außerdem nicht das Vertrauen der Jugendlichen.
Die Zunahme der jugendlichen Arbeitslosen um 1.200 spreche nicht für das Verantwortungsbewusstsein der Unternehmen. Wer so handelt, muss sich nicht wundern, wenn die Jugendlichen Thüringen verlassen und in andere Bundesländer abwandern. Der DGB unterstützt die Forderung des Geschäftsführers der Regionaldirektion Thüringen der Bundesagentur, Mania. Er hatte die Unternehmen aufgefordert, junge Menschen so schnell wie möglich an sich zu binden und ihnen Perspektiven zu eröffnen. Körzell: Die Unternehmen müssen heute Fachkräfte finden, damit sie morgen nicht über Mangel klagen müssen.
Auf die nachlassende Dynamik, so Körzell, sollten die Unternehmen keinesfalls damit reagieren, dass sie Leute auf die Straße setzen. Die Arbeitskräfte müssen im Betrieb gehalten werden. Sie sollten jetzt fit gemacht, aus- und weitergebildet werden. Man sollte sie nicht in die Arbeitslosigkeit entlassen.
Mit Besorgnis beobachte der DGB, dass die Zahl der Langzeitarbeitslosen steige. Wir dürfen die Hartz IV-Bezieher nicht allein lassen. Je länger sie arbeitslos sind, desto schwerer wird eine neue Arbeitsaufnahme für sie. Hier müsse die Bundesagentur alle Anstrengungen unternehmen, die Menschen weiter zu bilden und wieder in Arbeit zu bringen.
Autor: redDer DGB Hessen-Thüringen hat anlässlich der aktuellen thüringischen Arbeitsmarktzahlen die Einstellungspraxis der Unternehmen kritisiert. Der Bezirksvorsitzende Stefan Körzell sagte: Dass die Zahl der Arbeitslosen auch in diesem August wieder steigt, weil Jugendliche ausgebildet und danach nicht weiterbeschäftigt werden, ist mir unbegreiflich. Ich habe gerade eine Sommerreise durch Thüringer Unternehmen gemacht. Und eins ist ihnen allen gemeinsam: sie suchen händeringend nach Fachkräften. Das ist ein krasser Widerspruch. Es fördert außerdem nicht das Vertrauen der Jugendlichen.
Die Zunahme der jugendlichen Arbeitslosen um 1.200 spreche nicht für das Verantwortungsbewusstsein der Unternehmen. Wer so handelt, muss sich nicht wundern, wenn die Jugendlichen Thüringen verlassen und in andere Bundesländer abwandern. Der DGB unterstützt die Forderung des Geschäftsführers der Regionaldirektion Thüringen der Bundesagentur, Mania. Er hatte die Unternehmen aufgefordert, junge Menschen so schnell wie möglich an sich zu binden und ihnen Perspektiven zu eröffnen. Körzell: Die Unternehmen müssen heute Fachkräfte finden, damit sie morgen nicht über Mangel klagen müssen.
Auf die nachlassende Dynamik, so Körzell, sollten die Unternehmen keinesfalls damit reagieren, dass sie Leute auf die Straße setzen. Die Arbeitskräfte müssen im Betrieb gehalten werden. Sie sollten jetzt fit gemacht, aus- und weitergebildet werden. Man sollte sie nicht in die Arbeitslosigkeit entlassen.
Mit Besorgnis beobachte der DGB, dass die Zahl der Langzeitarbeitslosen steige. Wir dürfen die Hartz IV-Bezieher nicht allein lassen. Je länger sie arbeitslos sind, desto schwerer wird eine neue Arbeitsaufnahme für sie. Hier müsse die Bundesagentur alle Anstrengungen unternehmen, die Menschen weiter zu bilden und wieder in Arbeit zu bringen.
