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kn-Forum: Drohende Altersarmut

Montag, 03. September 2012, 18:17 Uhr
Es war die SPD Regierung Schröder die per Rentenreform die Altersarmut für kommende Rentnergenerationen bereits vor Jahren beschlossen hat, so beginnt ein Leserbrief, der jetzt kn erreichte.

Jetzt, wo Frau Merkel die europäischen Regierungen zu drastischen Rentenkürzungen drängt, steht Ärger ins eigene Haus.. Natürlich geht es nicht um die üppigen Pensionen und Rentenansprüche ganzer Heerscharen von Beamten, Abgeordneten, Regierungsvertretern aller Ebenen, Vorständen usw., nein, die Masse der lohnabhängig Beschäftigten sind von dieser Altersarmut betroffen. Das erleuchtende Beispiel besagt, dass wer 35 Jahre 2500 Euro Brutto verdient, wird ab 2030 mit 688 Euro Rente abgespeist.

Da wir im Osten Leben erhebt sich die Frage, wer hier 35 Jahre 2500 Euro Brutto verdient? Ganz abgesehen von Millionen Geringverdienern, die schon jetzt Geld vom Sozialamt bekommen. Das die Rentner Ost 11 Prozent weniger Rente erhalten, für gleiche Lebensleistungen West wird sich auf absehbare Zeit auch nicht ändern. Das große Zauberwort von der zuständigen Ministerin lautet für die Betroffenen, selbst Vorsorge zu treffen und für einen Teil Aufstockung auf etwa 850 Euro. Es bleibt von Schröder bis Merkel ein rentenpolitischer Offenbarungseid. Wie immer, sind die, die darüber befinden bestens für mehrere Leben versorgt. Wer gibt ihnen das Recht, so mit Lebensarbeitsleistungen umzugehen?. Hauptsache die eigene "Kasse" stimmt

Rolf-Dieter Reiber
Ichstedt
Anmerkung der Redaktion:
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Autor: khh

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