Erfolgreiches Projekt
Freitag, 07. September 2012, 10:10 Uhr
Über das Hamburger Schülerprojekt in Straußberg zur Durchführung von Grabungen hatte kn bereits ausführlich berichtet. Abschließend dazu kam jetzt diese Meldung aus dem Landratsamt Kyffhäuserkreis...
Als der Schulleiter Herr Claas Grot die Grundlage der Berufsorientierung der Hamburger Stadtteilschule Rissen vorstellte, entwickelte der Lehrer Johannes Walter in Zusammenarbeit mit dem Thüringischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie in Weimar die Idee für ein einzigartiges Pilotprojekt.
Genehmigt durch das Thüringische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie führten die Schüler archäologische Grabungsarbeiten auf der Burg Straußberg durch und deckten eine Vielzahl an Geheimnissen der Burg auf.
"Gelebte Geschichte ist die beste Grundlage für einen ansprechenden Gesellschaftsunterricht. Originalschauplatz statt bedruckter Buchseiten. So macht das Lernen wieder Spaß", so der Klassenlehrer Herr Walter, der auch das Fach Gesellschaft unterrichtet. Einfache praktische Lebenserfahrungen wie das Kochen, Putzen oder Aufräumen durchlebten die 19 Hamburger Schüler genauso, wie die archäologischen Ausgrabungen unter fachlicher Aufsicht.
Schlafen im Burgkeller, selbstgemachtes Essen im Burghof und kubikmeterweise Schutt und Steine schaufeln bis man etwas findet. Die Ausbeute an Funden war riesig. Neben einer alten Streitaxt und mittelalterlicher Steinspielmurmeln wurde sogar ein altes Kirchenfenster der Burgkapelle gefunden.
Der Grabungsleiter Herr Peter Steinhardt von der unteren Denkmalschutzbehörde des Landratsamtes des Kyffhäuserkreises, der das Projekt betreute sagte über diese zwei arbeitsreichen Wochen: "Wir blicken auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Schülern zurück. Es ist vorstellbar, auf Grundlage der Erfahrungen der vergangenen Wochen ein nationales Schülerprojekt auf der Burg Straußberg als außerschulischem Lernort dauerhaft weiterzuführen."
Auch die Landrätin des Kyffhäuserkreises, Frau Antje Hochwind überzeugte sich bei ihrem Besuch von der Attraktivität des Projektes und sagte ihre Unterstützung zu. "Ich sehen hier eine gute Möglichkeit, die Attraktivität und Potentiale dieser Region zu nutzen", so Frau Hochwind in der vergangenen Woche.
So bleibt für die Hamburger Schüler das gute Gefühl, die anstrengende Zeit erfolgreich gemeistert, sowie einen bedeutenden Beitrag für die Wissenschaft und die Region geleistet zu haben.
"Wir nehmen viele gute Eindrücke aus Thüringen mit nach Hamburg und wollen alle gerne wieder kommen" war der Tenor der Klasse.
Autor: khhAls der Schulleiter Herr Claas Grot die Grundlage der Berufsorientierung der Hamburger Stadtteilschule Rissen vorstellte, entwickelte der Lehrer Johannes Walter in Zusammenarbeit mit dem Thüringischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie in Weimar die Idee für ein einzigartiges Pilotprojekt.
Genehmigt durch das Thüringische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie führten die Schüler archäologische Grabungsarbeiten auf der Burg Straußberg durch und deckten eine Vielzahl an Geheimnissen der Burg auf.
"Gelebte Geschichte ist die beste Grundlage für einen ansprechenden Gesellschaftsunterricht. Originalschauplatz statt bedruckter Buchseiten. So macht das Lernen wieder Spaß", so der Klassenlehrer Herr Walter, der auch das Fach Gesellschaft unterrichtet. Einfache praktische Lebenserfahrungen wie das Kochen, Putzen oder Aufräumen durchlebten die 19 Hamburger Schüler genauso, wie die archäologischen Ausgrabungen unter fachlicher Aufsicht.
Schlafen im Burgkeller, selbstgemachtes Essen im Burghof und kubikmeterweise Schutt und Steine schaufeln bis man etwas findet. Die Ausbeute an Funden war riesig. Neben einer alten Streitaxt und mittelalterlicher Steinspielmurmeln wurde sogar ein altes Kirchenfenster der Burgkapelle gefunden.
Der Grabungsleiter Herr Peter Steinhardt von der unteren Denkmalschutzbehörde des Landratsamtes des Kyffhäuserkreises, der das Projekt betreute sagte über diese zwei arbeitsreichen Wochen: "Wir blicken auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Schülern zurück. Es ist vorstellbar, auf Grundlage der Erfahrungen der vergangenen Wochen ein nationales Schülerprojekt auf der Burg Straußberg als außerschulischem Lernort dauerhaft weiterzuführen."
Auch die Landrätin des Kyffhäuserkreises, Frau Antje Hochwind überzeugte sich bei ihrem Besuch von der Attraktivität des Projektes und sagte ihre Unterstützung zu. "Ich sehen hier eine gute Möglichkeit, die Attraktivität und Potentiale dieser Region zu nutzen", so Frau Hochwind in der vergangenen Woche.
So bleibt für die Hamburger Schüler das gute Gefühl, die anstrengende Zeit erfolgreich gemeistert, sowie einen bedeutenden Beitrag für die Wissenschaft und die Region geleistet zu haben.
"Wir nehmen viele gute Eindrücke aus Thüringen mit nach Hamburg und wollen alle gerne wieder kommen" war der Tenor der Klasse.

