Start in Pokalrunde
Mittwoch, 19. September 2012, 22:32 Uhr
Im Thüringer Handballpokal kam es in Runde 1 zum Spiel FSV Eintracht Eisenach gegen SV Einheit Sondershausen. Das Ergebnis ist bekannt, aber wie lief das Spiel?
Nach dem Abstieg aus der Landesliga ging es für Sondershausens Handballer am vergangenen Samstag wieder los. In der ersten Runde des THV-Pokals bekamen es die Sondershäuser mit dem Ligakonkurrenten Eintracht Eisenach zu tun. Bis auf Dirk Bischoff und Michael Döhrer waren alle Spieler mit an Bord. Vor dem Ligastart wollten sich die Sondershäuser noch einspielen und möglichst ohne Verletzungen wieder nach Hause reisen. Aus Letzterem wurde leider nichts, denn bereits nach 15 Minuten verließ der erste Spieler schwer verletzt das Spielfeld. Kai Herrlich hatte gerade noch getroffen, doch beim Landen nach dem "Faustschlag" gegen den Ball zog sich der Kreisläufer eine Fleischwunde am linken Daumen zu. Noch während der Partie ging es ins Krankenhaus, um die Wunde behandeln zu lassen.
Bis dahin haben die Sondershäuser munter mitgespielt und sich eine Führung erkämpft. Vor allem der Rückraum konnte glänzen und verwandelte viele Bälle. Die Gastgeber wussten sich nicht so richtig zu helfen und erhöhten die Härte. Scheinbar mit der Erfolg, denn der Vorsprung der Sondershäuser schmolz allmählich dahin. Trotzdem konnte Sondershausen mit einem drei Toren Vorsprung in die Kabine gehen.
Im zweiten Durchgang ließen die Eisenacher nicht locker. Vor allem von den Außen konnten sie punkten und erzielten dort (zu) einfache Treffer. Ganz im Gegensatz zu den Sondershäusern. Von den Außenpositionen kam zu wenig - zwei Treffer über das gesamte Spiel belegen die Harmlosigkeit. Bis zur 48 Spielminute hielten die Sondershäuser die Führung, doch dann verließen die meisten Spieler die Kräfte. Die Außen Stefan Kohl und Marcus Weise klagten über Schmerzen im Fuß und konnten nur noch mit halber Kraft spielen. Die Gastgeber beeindruckte dies gar nicht und sie drückten weiter, jedoch nur mit mäßigem Erfolg - einige Konter und ein Strafwurf fanden nicht den Weg ins Tor. Zum Glück für die Sondershäuser, denn so endete es "nur" 25:20. Die Kräfte und Alternativen fehlten auf Sondershäuser Seite.
Trotz der Niederlage fand Trainer Ralph Thormann lobende Worte für seine Jungs. Zwar wurden vorn wieder viele Chancen vergeben, aber die Jungs kämpften. Das 25:20 geht gegen den vermeintlichen Staffelfavoriten in Ordnung. Oldie Andreas Lenk war nach dem Abpfiff sichtlich geschafft - ein Spiel über beinahe 60 Minuten hat er schon lange nicht mehr gemacht.
Die Rückraumspieler Christian Gerlach (7) und Matthias Bornemeier (6) konnten am meisten Einnetzen, ihnen folgte Andreas Lenk mit drei Treffern. Am kommenden Sonntag (11:30 Uhr) beginnt dann die Verbandsligasaison für die Sondershäuser. Gegner in der heimischen Halle ist das Team vom FSV Eintracht Eisenach - ein schnelles Wiedersehen!
FSV Eintracht Eisenach - SV Einheit Sondershausen 25:20
Einheit Sondershausen spielte mit: Barth, Jakob - Gerlach (7), Weise (1), Köhler, Graw, Bornemeier (6), Lenk (3), Herrlich (1), Hohlbein (1), Kohl (1); Zuschauer: 20.
David Barth
Autor: khhNach dem Abstieg aus der Landesliga ging es für Sondershausens Handballer am vergangenen Samstag wieder los. In der ersten Runde des THV-Pokals bekamen es die Sondershäuser mit dem Ligakonkurrenten Eintracht Eisenach zu tun. Bis auf Dirk Bischoff und Michael Döhrer waren alle Spieler mit an Bord. Vor dem Ligastart wollten sich die Sondershäuser noch einspielen und möglichst ohne Verletzungen wieder nach Hause reisen. Aus Letzterem wurde leider nichts, denn bereits nach 15 Minuten verließ der erste Spieler schwer verletzt das Spielfeld. Kai Herrlich hatte gerade noch getroffen, doch beim Landen nach dem "Faustschlag" gegen den Ball zog sich der Kreisläufer eine Fleischwunde am linken Daumen zu. Noch während der Partie ging es ins Krankenhaus, um die Wunde behandeln zu lassen.
Bis dahin haben die Sondershäuser munter mitgespielt und sich eine Führung erkämpft. Vor allem der Rückraum konnte glänzen und verwandelte viele Bälle. Die Gastgeber wussten sich nicht so richtig zu helfen und erhöhten die Härte. Scheinbar mit der Erfolg, denn der Vorsprung der Sondershäuser schmolz allmählich dahin. Trotzdem konnte Sondershausen mit einem drei Toren Vorsprung in die Kabine gehen.
Im zweiten Durchgang ließen die Eisenacher nicht locker. Vor allem von den Außen konnten sie punkten und erzielten dort (zu) einfache Treffer. Ganz im Gegensatz zu den Sondershäusern. Von den Außenpositionen kam zu wenig - zwei Treffer über das gesamte Spiel belegen die Harmlosigkeit. Bis zur 48 Spielminute hielten die Sondershäuser die Führung, doch dann verließen die meisten Spieler die Kräfte. Die Außen Stefan Kohl und Marcus Weise klagten über Schmerzen im Fuß und konnten nur noch mit halber Kraft spielen. Die Gastgeber beeindruckte dies gar nicht und sie drückten weiter, jedoch nur mit mäßigem Erfolg - einige Konter und ein Strafwurf fanden nicht den Weg ins Tor. Zum Glück für die Sondershäuser, denn so endete es "nur" 25:20. Die Kräfte und Alternativen fehlten auf Sondershäuser Seite.
Trotz der Niederlage fand Trainer Ralph Thormann lobende Worte für seine Jungs. Zwar wurden vorn wieder viele Chancen vergeben, aber die Jungs kämpften. Das 25:20 geht gegen den vermeintlichen Staffelfavoriten in Ordnung. Oldie Andreas Lenk war nach dem Abpfiff sichtlich geschafft - ein Spiel über beinahe 60 Minuten hat er schon lange nicht mehr gemacht.
Die Rückraumspieler Christian Gerlach (7) und Matthias Bornemeier (6) konnten am meisten Einnetzen, ihnen folgte Andreas Lenk mit drei Treffern. Am kommenden Sonntag (11:30 Uhr) beginnt dann die Verbandsligasaison für die Sondershäuser. Gegner in der heimischen Halle ist das Team vom FSV Eintracht Eisenach - ein schnelles Wiedersehen!
FSV Eintracht Eisenach - SV Einheit Sondershausen 25:20
Einheit Sondershausen spielte mit: Barth, Jakob - Gerlach (7), Weise (1), Köhler, Graw, Bornemeier (6), Lenk (3), Herrlich (1), Hohlbein (1), Kohl (1); Zuschauer: 20.
David Barth
