Preisträger und Ausstellung
Donnerstag, 20. September 2012, 19:24 Uhr
Heute war es endlich soweit. Da wurde im Park des Kunsthauses Meyenburg in Nordhausen die Ausstellung der Preisträger der siebten JUgendkunstbiennale eröffnet. Zuvor gab es Artistik und Reden...
Bis zum 11. November werden im Nordhäuser Kunsthaus jeweils von Dienstag bis Sonntag zwischen 10:00 und 17:00 Uhr die 100 besten Arbeiten dieses Kunstwettbewerbs zu sehen sein.
Unter dem Motto "Ich und Du, hier und heute und auch morgen" waren Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 25 Jahren aus ganz Nordthüringen aufgerufen gewesen, ihre ganz persönliche Sicht auf ihr Leben in dieser Region, ihren Alltag bzw. ihre Vorstellungen von der Zukunft in künstlerischen Werken darzustellen. Dabei blieb es ihren persönlichen Vorlieben überlassen, ob sie dies in Form einer kleinen Zeichnung, einer komplexen Malerei, einer Druckgrafik, Fotografie, Skulptur oder einer kleineren Installation verwirklichten. Letztlich beteiligten sich mehr als 260 Kinder und Jugendliche an diesem Wettbewerb.
Wie zu erwarten war, überwogen eher traditionelle Werkformen wie Malerei, Grafik und kleinere Druckgrafiken. Das ist auch logisch, denn nur sehr wenige Kinder verfügen über die Räumlichkeiten oder die technischen Voraussetzungen und Materialien, um größere Skulpturen oder Rauminstallationen zu schaffen, ganz abgesehen davon, dass diese sich zumeist noch weit jenseits ihrer eigenen künstlerischen Vorstellungen befinden. Gerade dort, wo die Jugendkunstschulen oder andere institutionelle Fördermöglichkeiten bestehen, mitunter auch durch die Förderung engagierter Kunsterzieher, da entstanden qualitativ und formal auffällige Werke.
Das ist sicher ein Beleg dafür, dass es der Förderung des bildnerischen Nachwuchses in ähnlicher Weise bedarf, wie es bereits bei der musikalischen Bildung wesentlich flächendeckender geschieht. Letztlich ist dieser Wettbewerb eine Möglichkeit, den künstlerischen Nachwuchs anzuspornen, jenseits des schulischen Kunsterziehungsunterrichtes neue Werke zu schaffen, sich mit seiner Wirklichkeit ganz individuell in künstlerischer Weise auseinanderzusetzen und er bietet den entstandenen Werken und seinen Urhebern - und das ist wohl das wunderbarste daran - ein öffentliches Podium.
Natürlich ist eine Ausstellung innerhalb des Schulhauses löblich. Doch diese Form der Präsentation hat nur eine sehr begrenzte Öffentlichkeit. Um wie viel mehr wiegt dann eine Ausstellung an einem allgemein zugänglichen Ort, erst recht innerhalb eines Kunstmuseums? Die jungen Aussteller werden sicher am kommenden Donnerstag ganz stolz ihren Angehörigen ihre Werke zeigen.
Eine Jury aus Kunstpädagogen, Künstlern, Museumsfachleuten und Organisatoren des Wettbewerbs hatte es nicht leicht, aus dem Konvolut der eingereichten Werke die 100 originellsten und gelungensten auszuwählen. Das war mit Diskussionen zwischen den Jurymitgliedern verbunden, mitunter waren auch Kampfabstimmungen nötig. Natürlich brachte jedes Jurymitglied seine ganz persönlichen Kunstvorlieben bei der Auswahl mit ein und natürlich ist es für so ein Gremium ungeheuer schwer, allen jungen Künstlern gerecht zu werden. Als dann endlich auch die Preisträger feststanden, begann die eigentliche Arbeit. Die Museumsmitarbeiter des Kunsthauses Meyenburg mussten nun eine Vielzahl von Werken einrahmen, eine Hängeordnung festlegen und aus den sehr verschiedenen Werken eine Ausstellung machen, die jedes Werk im besten Lichte erscheinen lässt. Die schönen kleinteiligen Räumlichkeiten bieten wohl beste Voraussetzungen dafür und so darf man auf die nun beginnende Ausstellung sehr gespannt sein.
Schön, dass auch diese inzwischen 7. JugendKunstBiennale des Städtenetzes SEHN wieder durch einen kleinen Katalog begleitet wird, in dem alle 100 ausgestellten Werke abgebildet sind. Den Organisatoren, den jungen Künstlern und den Unterstützern dieses Projektes ist es zu danken, wenn viele Besucher verzaubert und mit einem Lächeln das Kunsthaus Meyenburg nach dem Besuch dieser Ausstellung verlassen werden.
Autor: nnzBis zum 11. November werden im Nordhäuser Kunsthaus jeweils von Dienstag bis Sonntag zwischen 10:00 und 17:00 Uhr die 100 besten Arbeiten dieses Kunstwettbewerbs zu sehen sein.
Unter dem Motto "Ich und Du, hier und heute und auch morgen" waren Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 25 Jahren aus ganz Nordthüringen aufgerufen gewesen, ihre ganz persönliche Sicht auf ihr Leben in dieser Region, ihren Alltag bzw. ihre Vorstellungen von der Zukunft in künstlerischen Werken darzustellen. Dabei blieb es ihren persönlichen Vorlieben überlassen, ob sie dies in Form einer kleinen Zeichnung, einer komplexen Malerei, einer Druckgrafik, Fotografie, Skulptur oder einer kleineren Installation verwirklichten. Letztlich beteiligten sich mehr als 260 Kinder und Jugendliche an diesem Wettbewerb.
Wie zu erwarten war, überwogen eher traditionelle Werkformen wie Malerei, Grafik und kleinere Druckgrafiken. Das ist auch logisch, denn nur sehr wenige Kinder verfügen über die Räumlichkeiten oder die technischen Voraussetzungen und Materialien, um größere Skulpturen oder Rauminstallationen zu schaffen, ganz abgesehen davon, dass diese sich zumeist noch weit jenseits ihrer eigenen künstlerischen Vorstellungen befinden. Gerade dort, wo die Jugendkunstschulen oder andere institutionelle Fördermöglichkeiten bestehen, mitunter auch durch die Förderung engagierter Kunsterzieher, da entstanden qualitativ und formal auffällige Werke.
Das ist sicher ein Beleg dafür, dass es der Förderung des bildnerischen Nachwuchses in ähnlicher Weise bedarf, wie es bereits bei der musikalischen Bildung wesentlich flächendeckender geschieht. Letztlich ist dieser Wettbewerb eine Möglichkeit, den künstlerischen Nachwuchs anzuspornen, jenseits des schulischen Kunsterziehungsunterrichtes neue Werke zu schaffen, sich mit seiner Wirklichkeit ganz individuell in künstlerischer Weise auseinanderzusetzen und er bietet den entstandenen Werken und seinen Urhebern - und das ist wohl das wunderbarste daran - ein öffentliches Podium.
Natürlich ist eine Ausstellung innerhalb des Schulhauses löblich. Doch diese Form der Präsentation hat nur eine sehr begrenzte Öffentlichkeit. Um wie viel mehr wiegt dann eine Ausstellung an einem allgemein zugänglichen Ort, erst recht innerhalb eines Kunstmuseums? Die jungen Aussteller werden sicher am kommenden Donnerstag ganz stolz ihren Angehörigen ihre Werke zeigen.
Eine Jury aus Kunstpädagogen, Künstlern, Museumsfachleuten und Organisatoren des Wettbewerbs hatte es nicht leicht, aus dem Konvolut der eingereichten Werke die 100 originellsten und gelungensten auszuwählen. Das war mit Diskussionen zwischen den Jurymitgliedern verbunden, mitunter waren auch Kampfabstimmungen nötig. Natürlich brachte jedes Jurymitglied seine ganz persönlichen Kunstvorlieben bei der Auswahl mit ein und natürlich ist es für so ein Gremium ungeheuer schwer, allen jungen Künstlern gerecht zu werden. Als dann endlich auch die Preisträger feststanden, begann die eigentliche Arbeit. Die Museumsmitarbeiter des Kunsthauses Meyenburg mussten nun eine Vielzahl von Werken einrahmen, eine Hängeordnung festlegen und aus den sehr verschiedenen Werken eine Ausstellung machen, die jedes Werk im besten Lichte erscheinen lässt. Die schönen kleinteiligen Räumlichkeiten bieten wohl beste Voraussetzungen dafür und so darf man auf die nun beginnende Ausstellung sehr gespannt sein.
Schön, dass auch diese inzwischen 7. JugendKunstBiennale des Städtenetzes SEHN wieder durch einen kleinen Katalog begleitet wird, in dem alle 100 ausgestellten Werke abgebildet sind. Den Organisatoren, den jungen Künstlern und den Unterstützern dieses Projektes ist es zu danken, wenn viele Besucher verzaubert und mit einem Lächeln das Kunsthaus Meyenburg nach dem Besuch dieser Ausstellung verlassen werden.















