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Deutsch-Polnisches Energieprojekt

Dienstag, 25. September 2012, 18:45 Uhr
Im KiEZ Ferienpark Feuerkuppe auf dem Straußberg bei Sondershausen trafen sich jeweils eine Schulklasse aus Klucze und Ebeleben, um sich mit Problemen regenerativer Energien zu beschäftigen..

Vom 16.09. bis 26.09.2012 tüftelten Schülerinnen und Schüler im Rahmen der deutsch-polnische Jugendbegegnung zum Thema „Nachhaltige Entwicklung“. Diese Begegung ist Teil des Jugendwettbewerbs „Treffpunkt übermorgen“ des Deutsch-polnischen Jugendwerks. Für kn stellte man sich vor zwei der entwickelten Projekten der Kamera.

Deutsch-Polnisches Energieprojekt (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Deutsch-Polnisches Energieprojekt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Man, das sind 49 Schülerinnen und Schüler der Klasse 8C der Regelschule Ebeleben und von Gymnasien aus Klucze. Deutschlandweit hatten sich 59 Projekte beworben, wovon die 20 geeignetsten Projekte ausgewählt wurden. Darunter auch dieses Projekt mit dem Namen "Frischer Wind in Europa - Windenergie in Deutschland und Polen eine Alternative zur Atomkraft.

Neben gemeinsamen Besuchen von Windkraftanlagen gab es auch Gespräche mit Landtagsmitgliedern zur Energiepolitik in Thüringen. Im Ferienpark selbst teilte man sich in Gruppen und baute eigene projekte für alternative Energien, wenn mal der Strom aus der Steckdose eben nicht da ist.

Zielstellung jeder Kleingruppe war neben der Wissensvermittlung und Kompetenzerweiterung vor allem die praktische Schaffung von entsprechenden Experimentierstationen, die im Anschluss an das Projekt für alle Gäste des Ferienparks Feuerkuppe zugänglich sein sollen und den Kindern und Jugendlichen hautnah mehr über nachhaltige Energietechniken vermitteln.

Deutsch-Polnisches Energieprojekt (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Deutsch-Polnisches Energieprojekt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Interessant zum Beispiel die Solar-Back-Kiste. Gut isoliert fängt man Sonnenstrahlen ein, so dass man sogar im Winter drin backen kann. Sogar Rezepte hat man dafür zur Hand.

Deutsch-Polnisches Energieprojekt (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Deutsch-Polnisches Energieprojekt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Natürlich gehört auch ein eigener kleiner Backofen aus Lehm dazu. Der wird sogar stehen bleiben. Wir wollen ein paar Bänke dazu stellen, so Michel Kalensee vom Ferienpark.

Deutsch-Polnisches Energieprojekt (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Deutsch-Polnisches Energieprojekt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Und wenn mal kein Wind weht und keine Sonne scheint und die Akkus sind leer? Da wird eben mit den Beinen gestrampelt, was das Zeug hält.

Deutsch-Polnisches Energieprojekt (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Deutsch-Polnisches Energieprojekt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Ab Abschlusstag traf man zusammen und stellte die Projekte vor, die man sich erarbeitet hatte. Damit das auch gemütlich war, gab es auch Kuchen oder Obst.

Die Schüler Beata Gajecka und Lukas Hempel bedankten sich bei den Betreuern und Unterstützern des Projekts. Dem Team des Ferienparks wurde ein besonderer Dank für die tollen Tage ausgesprochen. Ein extra Lob gab es von Lukas Hempel für die Küche des Ferienparks.

Bevor die Schüler ihre Projekte vorstellten informierten Geschäftsführerin Ina Seichter vom Ferienpark und die Leiterin der Organisation des Projekts Carolina Mannhardt über das, was in den letzten 10 Tagen gelaufen war. Unter den Gästen der Pressereferent des Landratsamtes Dr. Ulrich Thiele, der die Landrätin vertrat. Dr. Thiele ist im Landratsamt auch der Koordinator für deutsch-polnische Kontakte. Neben Lehrern der Klasse war auch die Direktorin der Regelschule, Renate Schönherr, zur Abschlusspräsentation gekommen

Unter fachkompetenter Anleitung, durch Ralf Gruber und Michael Welz hatten sich die Jugendlichen mit der Thematik regenerativer Energien in Deutschland und Polen beschäftigt. Es gab Workshops zur Energiegewinnung aus Sonne, Wind und Biomasse sowie zum Energiesparen. Workshopleiter war Sven Wuttig.

Abschließend waren sich Schülerinnen und Schüler, sowie die Betreuer, einig, man hatte sich nicht nur mit Energie beschäftigt, sondern auch feste Freundschaften geschlossen und interessante und tolle Tage erlebt.
Autor: khh

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