Der besondere Quartalsappell
Freitag, 28. September 2012, 12:11 Uhr
Bei Raketenartilleriebataillon 132 in Sondershausen war heute ein besonderer Tag. Beim Quratalsappell gab es nicht nur notwendige neue Informationen, sondern auch Beförderungen und hohe Auszeichnungen für Kameraden der Bundeswehr. Hier kn mit den Einzelheiten.
Es ist gute Tradition und Gelegenheit, das vergangene Quartal Revue passieren zu lassen und den Ausblick auf das verbleibende Jahr und darüber hinaus zu geben, so der Kommandeur Oberstleutnant Armin Schaus bei der Begrüßung der angetretenen Einheiten. Für Schaus war es auch die Gelegenheit auf die letzten 6 Monate zurückzublicken, seit er das Bataillon führen darf.
Er hatte das Bataillon in Anwesenheit der Thüringer Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) nach dem Einsatz bei ORF und den vielen Einzelabstellungen bei ISAF und KFOR übernommen. Er hatte bei der Übergabe der Verantwortung in sein Aufgabenheft hineingeschrieben bekommen, dass zwei Herausforderungen auf seine Zeit in Sondershausen zukommen werden.
Die eine Herausforderung ist die Kernbefähigung, d.h. die Wiedererlangung der artilleristischen Professionalität in allen Belangen und auf allen Ebenen, zurückzugewinnen. Mit 36-Stunden-Übungen auf dem Standortübungsplatz und außerhalb wurde die Ausbildungsebene Batterie während des Truppenübungsplatzes in Lüneburg und Munster im Juli erreicht.
Das, was ich bisher gesehen habe, macht mich zuversichtlich, so Schaus weiter, dass wir gemeinsam diese Ausbildungshöhe erreichen und gegenüber unserem Regiment den bisherigen professionellen artilleristischen Eindruck bestätigen können.
Die zweite Herausforderung waren der Beginn und die Umsetzung der Maßnahmen im Zuge der Neuausrichtung der Bundeswehr, die den Standort Sondershausen betreffen. Mitte April wurde die erste Informationsveranstaltung durchgeführt und über den aktuellen Sachstand berichtet. Über die bevorstehenden Änderungen hatt kn ausführlich informiert.
Die Neuausrichtung der Bundeswehr ist die umfassendste Reform, die bisher angegangen wurde, so Schaus weiter. Sie betrifft alle Soldaten und zivile Mitarbeiter der Bundeswehr. Schaus informierte die Einheiten, dass nach dem Top-down-Prinzip, also der Umsetzung von oben nach unten, mit der Umgliederung des Verteidigungsministeriums begonnen wird. Ab kommenden Montag wird das Kommando Heer in Strausberg seine Funktion übernehmen und den Führungsstab des Heeres, das Heeresführungskommando und das Heeresamt zusammenführen. Danach kommt die Truppe - also wir, so Schaus, zeitlich gestaffelt und an Rahmenbedingungen wie die Einsatzverpflichtung orientiert.
Über die Entscheidung, dass das Raketenartilleriebataillon 132 aufgelöst wird und drei Batterien zu den künftigen Artilleriebataillonen nach Idar-Oberstein, Munster und Weiden verlegt werden, hatte kn bereits berichtet. Vorgestern wurde die ministerielle Organisationsweisung erlassen, welche die Maßnahmen ab dem 1. April 2013 auf eine Weisungsgrundlage stellt und uns eine Arbeitsgrundlage ist, so Schaus weiter.
Im Einzelnen erläuterte Oberstleutnant Schaus den Einheit, wie bis nächstes Jahr die Umstrukturierengen erfolgen werden. Im Anschluss nahm Oberstleutnant Armin Schaus hohe Auszeichnungen vor.
Mit dem Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold wurde ein Kamerad ausgezeichnet, der im Wesentlichen im Hintergrund arbeitet und für die leibliche Zufriedenheit Aller sorgt. Dies freut mich besonders, so Schaus, vor allem wenn ich gerade mal wieder aus Munster höre: Wäre unsere Küche dabei, dann wäre das Essen viel besser. Stabstfeldwebel Holger Gonsior erhielt die hohe Auszeichnung.
Ehrenkreuz der Bundeswehr in Silber erhielt Hauptmann Hans-Hendrik Anfang.
Ebenfalls das Ehrenkreuz der Bundeswehr in Silber erhielt Hauptfeldwebel Maik Dreßler.
Das Ehrenkreuz der Bundeswehr in Bronze erhielt Oberfeldwebel Roman Dannemann.
Der Quartalswechsel ist auch immer ein willkommener Anlass für Beförderungen, so Schaus. Bereits am Dienstag hatte er Feldwebel Lösch auf dem Truppenübungsplatz in Munster zum Oberfeldwebel ernannt. Vorgestern wurde Oberfeldwebel Weidner zum Hauptfeldwebel befördert.
Autor: khhEs ist gute Tradition und Gelegenheit, das vergangene Quartal Revue passieren zu lassen und den Ausblick auf das verbleibende Jahr und darüber hinaus zu geben, so der Kommandeur Oberstleutnant Armin Schaus bei der Begrüßung der angetretenen Einheiten. Für Schaus war es auch die Gelegenheit auf die letzten 6 Monate zurückzublicken, seit er das Bataillon führen darf.
Er hatte das Bataillon in Anwesenheit der Thüringer Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) nach dem Einsatz bei ORF und den vielen Einzelabstellungen bei ISAF und KFOR übernommen. Er hatte bei der Übergabe der Verantwortung in sein Aufgabenheft hineingeschrieben bekommen, dass zwei Herausforderungen auf seine Zeit in Sondershausen zukommen werden.
Die eine Herausforderung ist die Kernbefähigung, d.h. die Wiedererlangung der artilleristischen Professionalität in allen Belangen und auf allen Ebenen, zurückzugewinnen. Mit 36-Stunden-Übungen auf dem Standortübungsplatz und außerhalb wurde die Ausbildungsebene Batterie während des Truppenübungsplatzes in Lüneburg und Munster im Juli erreicht.
Das, was ich bisher gesehen habe, macht mich zuversichtlich, so Schaus weiter, dass wir gemeinsam diese Ausbildungshöhe erreichen und gegenüber unserem Regiment den bisherigen professionellen artilleristischen Eindruck bestätigen können.
Die zweite Herausforderung waren der Beginn und die Umsetzung der Maßnahmen im Zuge der Neuausrichtung der Bundeswehr, die den Standort Sondershausen betreffen. Mitte April wurde die erste Informationsveranstaltung durchgeführt und über den aktuellen Sachstand berichtet. Über die bevorstehenden Änderungen hatt kn ausführlich informiert.
Die Neuausrichtung der Bundeswehr ist die umfassendste Reform, die bisher angegangen wurde, so Schaus weiter. Sie betrifft alle Soldaten und zivile Mitarbeiter der Bundeswehr. Schaus informierte die Einheiten, dass nach dem Top-down-Prinzip, also der Umsetzung von oben nach unten, mit der Umgliederung des Verteidigungsministeriums begonnen wird. Ab kommenden Montag wird das Kommando Heer in Strausberg seine Funktion übernehmen und den Führungsstab des Heeres, das Heeresführungskommando und das Heeresamt zusammenführen. Danach kommt die Truppe - also wir, so Schaus, zeitlich gestaffelt und an Rahmenbedingungen wie die Einsatzverpflichtung orientiert.
Über die Entscheidung, dass das Raketenartilleriebataillon 132 aufgelöst wird und drei Batterien zu den künftigen Artilleriebataillonen nach Idar-Oberstein, Munster und Weiden verlegt werden, hatte kn bereits berichtet. Vorgestern wurde die ministerielle Organisationsweisung erlassen, welche die Maßnahmen ab dem 1. April 2013 auf eine Weisungsgrundlage stellt und uns eine Arbeitsgrundlage ist, so Schaus weiter.
Im Einzelnen erläuterte Oberstleutnant Schaus den Einheit, wie bis nächstes Jahr die Umstrukturierengen erfolgen werden. Im Anschluss nahm Oberstleutnant Armin Schaus hohe Auszeichnungen vor.
Mit dem Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold wurde ein Kamerad ausgezeichnet, der im Wesentlichen im Hintergrund arbeitet und für die leibliche Zufriedenheit Aller sorgt. Dies freut mich besonders, so Schaus, vor allem wenn ich gerade mal wieder aus Munster höre: Wäre unsere Küche dabei, dann wäre das Essen viel besser. Stabstfeldwebel Holger Gonsior erhielt die hohe Auszeichnung.
Ehrenkreuz der Bundeswehr in Silber erhielt Hauptmann Hans-Hendrik Anfang.
Ebenfalls das Ehrenkreuz der Bundeswehr in Silber erhielt Hauptfeldwebel Maik Dreßler.
Das Ehrenkreuz der Bundeswehr in Bronze erhielt Oberfeldwebel Roman Dannemann.
Der Quartalswechsel ist auch immer ein willkommener Anlass für Beförderungen, so Schaus. Bereits am Dienstag hatte er Feldwebel Lösch auf dem Truppenübungsplatz in Munster zum Oberfeldwebel ernannt. Vorgestern wurde Oberfeldwebel Weidner zum Hauptfeldwebel befördert.

























