Feierstunde zur Einheit
Mittwoch, 03. Oktober 2012, 19:52 Uhr
Im Carl-Schroeder-Saal von Sondershausen fand heute zum nun mehr 23. Mal eine Feierstunde zur deutschen Einheit statt.
Tradition ist, das am Ende der Feierstunde die Deutsche Nationalhymne gesungen wird. Vorher gab es da zu ein Gitarrenversion des Gitarrenensembles "Rheinklang" der Musikschule Bingen.
Von Anfang an bei diesen Feierstunden dabei Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU), der auch heute die Gäste begrüßte. Unter den zahlreichen Gäste waren unter anderem die Landtagsmitglieder Dorothea Marx (SPD) und Manfred Scherer (CDU), sowie die Vorsitzende des Stadtrats Dr. Christine Kietzer (CDU) und weitere Stadträte und Ortsbürgermeister. Die Soldaten der Garnison vertrat der Kommandeur Oberstleutnant Armin Schaus.
Wir sollten Freude, Stolz und Demut zeigen, so Kreyer, über die wiedergewonnene Freiheit.
Die Festrede hielt in diesem Jahr die neue Landrätin Antje Hochwind (SPD), die den eigenen Tag der offenen Tür im Landratsamt für eine Stunde verlassen musste.
Hochwind bezeichnete den heutigen Feiertag ale einen der wichtigsten Feiertage in Deutschland. Dass wir jetzt in Wohlstand und Freiheit leben können, haben sich die Bürger der ehemaligen DDR selbst erstritten, so Hochwind, und können so das Wunder der deutschen Einheit erleben. Sie erinnerte daran, dass es nicht immer so friedlich zuging, wie zum 17. Juni 1953, oder wie jetzt der Wandel in den arabischen Ländern erläuft.
Sie rief auf, geben Sie die Gefühle der Wende an junge Menschen weiter, denn rund ein Viertel der Bevölkerung konnte die Wende nicht bewusst erleben. Im Angesicht der 93,4 Prozent Wahlbeteiligung bei der ersten freien Wahl nach der Wende, wünscht sie sich jetzt mehr politisches Engagement und bessere Wahlbeteiligungen.
Sie rief auch auf, die Arbeitslosigkeit über alle Parteigrenzen hinaus zu bekämpfen. Antidemokratische Kräfte dürfen sich nicht breit machen, forderte sie.
Sorgen macht sich die Landrätin um die demografische Entwicklung in der Region. Wenn die Prognosen zutreffen wird in einem Zeitraum von 2009 bis 2030 die Zahl der Bevölkerung um rund 35 Prozent schrumpfen. Wir müssen versuchen, die Menschen die aus der Region weggezogen waren, wieder zurück zu holen. Wir dürfen nicht immer jammern und klagen. Wir müssen mit Stolz auf das aufmerksam machen, was unsere Region ausmacht, ob gute Kinderbetreuung, ob gute Jugendarbeit oder unsere schöne Landschaft. Wir können, so Hochwind, auf gute Erfolge bei der Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit im Kreis verweisen.
Hinsichtlich der demografischen Entwicklung möchte sie Erfahrungen aus dem Werra-Meißner-Kreis auswerten, ein Kreis der wegen der Fluktuation auch am Tiefensee-Projekt zum demografischen Wandel teilgenommen hatte, und jetzt sogar wieder auf einen Zuwachs an Bevölkerung verweisen kann.
Einen "Musik-Export" aus dem Kyffhäuserkreis kommt nicht mehr zurück, wie Bürgermeister Kreyer betonte, sorgt aber dafür, dass es gute Beziehungen zur Musikschule Bingen gibt. Christine Eberlein-Mollov (Bildergalerie re.) ist Leiterin der Musikschule Bingen und hält auch gute Verbindung zum Gitarrenensemble "La Speranza" der Musikschule Nordhausen (Leitung Daniela Heise li.).
Autor: khhTradition ist, das am Ende der Feierstunde die Deutsche Nationalhymne gesungen wird. Vorher gab es da zu ein Gitarrenversion des Gitarrenensembles "Rheinklang" der Musikschule Bingen.
Von Anfang an bei diesen Feierstunden dabei Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU), der auch heute die Gäste begrüßte. Unter den zahlreichen Gäste waren unter anderem die Landtagsmitglieder Dorothea Marx (SPD) und Manfred Scherer (CDU), sowie die Vorsitzende des Stadtrats Dr. Christine Kietzer (CDU) und weitere Stadträte und Ortsbürgermeister. Die Soldaten der Garnison vertrat der Kommandeur Oberstleutnant Armin Schaus.
Wir sollten Freude, Stolz und Demut zeigen, so Kreyer, über die wiedergewonnene Freiheit.
Die Festrede hielt in diesem Jahr die neue Landrätin Antje Hochwind (SPD), die den eigenen Tag der offenen Tür im Landratsamt für eine Stunde verlassen musste.
Hochwind bezeichnete den heutigen Feiertag ale einen der wichtigsten Feiertage in Deutschland. Dass wir jetzt in Wohlstand und Freiheit leben können, haben sich die Bürger der ehemaligen DDR selbst erstritten, so Hochwind, und können so das Wunder der deutschen Einheit erleben. Sie erinnerte daran, dass es nicht immer so friedlich zuging, wie zum 17. Juni 1953, oder wie jetzt der Wandel in den arabischen Ländern erläuft.
Sie rief auf, geben Sie die Gefühle der Wende an junge Menschen weiter, denn rund ein Viertel der Bevölkerung konnte die Wende nicht bewusst erleben. Im Angesicht der 93,4 Prozent Wahlbeteiligung bei der ersten freien Wahl nach der Wende, wünscht sie sich jetzt mehr politisches Engagement und bessere Wahlbeteiligungen.
Sie rief auch auf, die Arbeitslosigkeit über alle Parteigrenzen hinaus zu bekämpfen. Antidemokratische Kräfte dürfen sich nicht breit machen, forderte sie.
Sorgen macht sich die Landrätin um die demografische Entwicklung in der Region. Wenn die Prognosen zutreffen wird in einem Zeitraum von 2009 bis 2030 die Zahl der Bevölkerung um rund 35 Prozent schrumpfen. Wir müssen versuchen, die Menschen die aus der Region weggezogen waren, wieder zurück zu holen. Wir dürfen nicht immer jammern und klagen. Wir müssen mit Stolz auf das aufmerksam machen, was unsere Region ausmacht, ob gute Kinderbetreuung, ob gute Jugendarbeit oder unsere schöne Landschaft. Wir können, so Hochwind, auf gute Erfolge bei der Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit im Kreis verweisen.
Hinsichtlich der demografischen Entwicklung möchte sie Erfahrungen aus dem Werra-Meißner-Kreis auswerten, ein Kreis der wegen der Fluktuation auch am Tiefensee-Projekt zum demografischen Wandel teilgenommen hatte, und jetzt sogar wieder auf einen Zuwachs an Bevölkerung verweisen kann.
Einen "Musik-Export" aus dem Kyffhäuserkreis kommt nicht mehr zurück, wie Bürgermeister Kreyer betonte, sorgt aber dafür, dass es gute Beziehungen zur Musikschule Bingen gibt. Christine Eberlein-Mollov (Bildergalerie re.) ist Leiterin der Musikschule Bingen und hält auch gute Verbindung zum Gitarrenensemble "La Speranza" der Musikschule Nordhausen (Leitung Daniela Heise li.).









