kn-Kommentar: Augen zu und durch?
Sonntag, 07. Oktober 2012, 17:40 Uhr
Das Schicksal der Bäume die in der Sondershäuser Gartenstraße gefällt oder verschandelt wurden, spaltet doch ganz schön die Bevölkerung. Hier einige Gedanken
Auf der einen Seite hört man die Meinung, was solls, sind nur Bäume. Wir haben in Hainleite und Windleite genug davon, dass man sie auch so einfach verfeuern kann. Und auch das ist zu hören, wir haben genügend Grün in der Innenstadt trotzdem noch. Außerdem wurden in letzter Zeit doppelt so viel Bäume gepflanzt, als abgeholzt wurden, zumindest in Sondershausen.
Auf der anderen Seite gibt es aber auch heftigen Protest gegen das Abholzen der Bäume und diese Zahl der Stimmen überwiegt doch recht heftig. Vor allem an einer Frage scheiden sich die Geister: Wie soll es weiter gehen? Es wurden ja nicht alle Bäume umgesägt. Es wurden ja auch "Baumruinen" stehen gelassen. Oder blieben die Bäume nur stehen, weil am Freitag Feierabend war, wie auch vermutet wird?
Sollen diese "Ritter der traurigen Gestalt" wirklich so stehen bleiben. Die Gartenstraße grenzt an den historischen Gottesacker. In dem jetzigen Park stehen jede Menge Stelen, die an Musiker, Dichter und Fürsten erinnern. Glaubt man wirklich das diese Baumruinen sich bis zum Thüringentag so begrünen, dass sich an dieser doch zentralen Stelle in der Stadt die Gäste wohlfühlen werden?
Oder sollte man lieber nach dem Motto "Augen zu und durch" die Baumruinen endgültig fällen und den Gottesacker im Bereich der Gartenstraße neu mit Bäumen zu bepflanzen? Stimmen die kn hörte, sagen ja, und es sollten Rosskastanien sein. Oder gibt es sogar bessere Gestaltungsmöglichkeiten? Ideen sind jetzt gefragt!
Die Politiker werden wohl in den nächsten Tagen zu tun haben, das ganze Geschehen aufzuarbeiten. Denn hier hat man wohl offensichtlich in einigen Gremien "geschlafen, ob im Bauausschuss, dem Hauptausschuss und wahrscheinlich auch im Stadtrat oder gar in allen? Denn die Mittel für den Umbau der Gartenstraße sind ja auch mal genehmigt worden. Gibt es da nicht so etwas wie einen B-Plan? Irgendwie hat kn da mal so einen Begriff gehört. Da wird doch etwas über die Baumfällungen dringestanden haben? Oder ist es gar der blanke Zufall und man wollte das Fällen der kranken Bäume einfach nur mit in die Baumaßnahme nehmen?
Gartenbauspezialisten und Politiker sollten sich allerdings nicht lange um die Frage streiten, wer hat Schuld, waren die Bäume wirklich so krank und oder wer hat gar geschlafen, sondern ganz einfach schnell klären:
Wie soll sich der Gottesacker zum Thüringentag präsentieren, damit wir uns als Stadt nicht gerade blamieren!
Karl-Heinz Herrmann
Weitere Bilder gibt es hier:
Keine Meldung warum!
Autor: khhAuf der einen Seite hört man die Meinung, was solls, sind nur Bäume. Wir haben in Hainleite und Windleite genug davon, dass man sie auch so einfach verfeuern kann. Und auch das ist zu hören, wir haben genügend Grün in der Innenstadt trotzdem noch. Außerdem wurden in letzter Zeit doppelt so viel Bäume gepflanzt, als abgeholzt wurden, zumindest in Sondershausen.
Auf der anderen Seite gibt es aber auch heftigen Protest gegen das Abholzen der Bäume und diese Zahl der Stimmen überwiegt doch recht heftig. Vor allem an einer Frage scheiden sich die Geister: Wie soll es weiter gehen? Es wurden ja nicht alle Bäume umgesägt. Es wurden ja auch "Baumruinen" stehen gelassen. Oder blieben die Bäume nur stehen, weil am Freitag Feierabend war, wie auch vermutet wird?
Sollen diese "Ritter der traurigen Gestalt" wirklich so stehen bleiben. Die Gartenstraße grenzt an den historischen Gottesacker. In dem jetzigen Park stehen jede Menge Stelen, die an Musiker, Dichter und Fürsten erinnern. Glaubt man wirklich das diese Baumruinen sich bis zum Thüringentag so begrünen, dass sich an dieser doch zentralen Stelle in der Stadt die Gäste wohlfühlen werden?
Oder sollte man lieber nach dem Motto "Augen zu und durch" die Baumruinen endgültig fällen und den Gottesacker im Bereich der Gartenstraße neu mit Bäumen zu bepflanzen? Stimmen die kn hörte, sagen ja, und es sollten Rosskastanien sein. Oder gibt es sogar bessere Gestaltungsmöglichkeiten? Ideen sind jetzt gefragt!
Die Politiker werden wohl in den nächsten Tagen zu tun haben, das ganze Geschehen aufzuarbeiten. Denn hier hat man wohl offensichtlich in einigen Gremien "geschlafen, ob im Bauausschuss, dem Hauptausschuss und wahrscheinlich auch im Stadtrat oder gar in allen? Denn die Mittel für den Umbau der Gartenstraße sind ja auch mal genehmigt worden. Gibt es da nicht so etwas wie einen B-Plan? Irgendwie hat kn da mal so einen Begriff gehört. Da wird doch etwas über die Baumfällungen dringestanden haben? Oder ist es gar der blanke Zufall und man wollte das Fällen der kranken Bäume einfach nur mit in die Baumaßnahme nehmen?
Gartenbauspezialisten und Politiker sollten sich allerdings nicht lange um die Frage streiten, wer hat Schuld, waren die Bäume wirklich so krank und oder wer hat gar geschlafen, sondern ganz einfach schnell klären:
Wie soll sich der Gottesacker zum Thüringentag präsentieren, damit wir uns als Stadt nicht gerade blamieren!
Karl-Heinz Herrmann
Weitere Bilder gibt es hier:
Keine Meldung warum!



