Regionalwerkstatt in Sondershausen
Donnerstag, 11. Oktober 2012, 00:30 Uhr
Nach den ersten Regionalwerkstätten zum Auftakt des Thüringer Landesprogramms für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit im Jahr2010 fand man sich gestern zum dritten Mal zu so einer Veranstaltung zusammen. Mit dabei Thüringens Sozialministerin Heike Taubert.
Das Rahmenthema der diesjährigen Werkstätten lautet: Veränderungsprozesse in Gruppen und Organisationen initiieren und organisieren, um demokratische Kultur zu entwickeln und zu stärken.
Thüringens Sozialministerin Heike Taubert (SPD) hielt dazu im Marstall von Schloss Sondershausen das Einführungsreferat. Dabei ging sie auf aktuelle Probleme ein. Der NSU-Terror hat nochmal deutlich gemacht: Wir müssen den Rechtsextremismus offensiv und konsequent mit allen rechtsstaatlichen, juristischen, polizeilichen und ordnungspolitischen Maßnahmen bekämpfen. Wir müssen aber auch unsere demokratische Alltagskultur in den Familien, in der Verwaltung, in Vereinen, in Schulen und in der Gesellschaft insgesamt weiterentwickeln.
Unter den Teilnehmern dieser Regionalwerkstatt war u.a. auch Landtagsmitglied Dorothea Marx (SPD), die Vorsitzende das NSU-Ausschusses des Thüringer Landtages.
Wir müssen dem Rechtsextremismus den Boden zu entziehen und unsere demokratische und freiheitliche Gesellschaft gerechter, solidarischer und toleranter zu gestalten. Deshalb stehen Veränderungsprozesse zur Entwicklung und Stärkung demokratischer Kultur im Mittelpunkt der diesjährigen Regionalwerkstätten.
Sie ging aber auch kritisch mit dem bisherigen Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit um. Die bisherigen Kritikpunkte Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit muss noch verbessert werden. Deshalb müssen das Landesprogramm in Teilen überarbeitet werden. Den Schwerpunkt für das nächste Jahr legte sie auf das Thema Fortbildung, siehe auch Video.
Bei der Umsetzung des Landesprogramms bescheinigte die Ministerin dem Kyffhäuserkreis einen sehr guten Stand.
Danach trennte man sich, um an verschiedenen Thementischen Erfahrungen auszutauschen. Beim Thementisch 1, Protestkultur im ländlichen Raum war als Expertin: Cornelia Kraffzick vom Aktionsbündnis gegen Rechtsextremismus Kyffhäuserkreis und 1. Beigeordnete in Sondershausen eingeteilt.
Beim Thementisch 2: Kooperation mit Verwaltung war als Expertin Sabine Bräunicke vom Jugend- und Sozialamt Kyffhäuserkreis eingesetzt
Weitere Schwerpunkte waren der Thementisch 3, Alltagsrassismus und Thementisch 4, die Rolle von Schulen. Hier einige Schwerpunkte aus der Rede der Ministerin.
Regionalwerkstatt in Sondershausen
Autor: khhDas Rahmenthema der diesjährigen Werkstätten lautet: Veränderungsprozesse in Gruppen und Organisationen initiieren und organisieren, um demokratische Kultur zu entwickeln und zu stärken.
Thüringens Sozialministerin Heike Taubert (SPD) hielt dazu im Marstall von Schloss Sondershausen das Einführungsreferat. Dabei ging sie auf aktuelle Probleme ein. Der NSU-Terror hat nochmal deutlich gemacht: Wir müssen den Rechtsextremismus offensiv und konsequent mit allen rechtsstaatlichen, juristischen, polizeilichen und ordnungspolitischen Maßnahmen bekämpfen. Wir müssen aber auch unsere demokratische Alltagskultur in den Familien, in der Verwaltung, in Vereinen, in Schulen und in der Gesellschaft insgesamt weiterentwickeln.
Unter den Teilnehmern dieser Regionalwerkstatt war u.a. auch Landtagsmitglied Dorothea Marx (SPD), die Vorsitzende das NSU-Ausschusses des Thüringer Landtages.
Wir müssen dem Rechtsextremismus den Boden zu entziehen und unsere demokratische und freiheitliche Gesellschaft gerechter, solidarischer und toleranter zu gestalten. Deshalb stehen Veränderungsprozesse zur Entwicklung und Stärkung demokratischer Kultur im Mittelpunkt der diesjährigen Regionalwerkstätten.
Sie ging aber auch kritisch mit dem bisherigen Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit um. Die bisherigen Kritikpunkte Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit muss noch verbessert werden. Deshalb müssen das Landesprogramm in Teilen überarbeitet werden. Den Schwerpunkt für das nächste Jahr legte sie auf das Thema Fortbildung, siehe auch Video.
Bei der Umsetzung des Landesprogramms bescheinigte die Ministerin dem Kyffhäuserkreis einen sehr guten Stand.
Danach trennte man sich, um an verschiedenen Thementischen Erfahrungen auszutauschen. Beim Thementisch 1, Protestkultur im ländlichen Raum war als Expertin: Cornelia Kraffzick vom Aktionsbündnis gegen Rechtsextremismus Kyffhäuserkreis und 1. Beigeordnete in Sondershausen eingeteilt.
Beim Thementisch 2: Kooperation mit Verwaltung war als Expertin Sabine Bräunicke vom Jugend- und Sozialamt Kyffhäuserkreis eingesetzt
Weitere Schwerpunkte waren der Thementisch 3, Alltagsrassismus und Thementisch 4, die Rolle von Schulen. Hier einige Schwerpunkte aus der Rede der Ministerin.
Regionalwerkstatt in Sondershausen







