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Flamme in Oberspier

Freitag, 12. Oktober 2012, 23:33 Uhr
Keine Angst, hier brannte heute in Oberspier nur symbolisch etwas, weil heute der feierlich Start der Erdgasversorgung von Oberspier vollzogen wurde.

Flamme in Oberspier (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Flamme in Oberspier (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer und Oberspiers Ortsteilbürgermeister Hartmut Bethke hatten die ehrenvolle Aufgabe, symbolisch das Erdgas nach Oberspier zu bringen. Bürger Kreyer bezeichnete Bethke als Mitinitiator, Bauleiter, Vermittler, Kummerkasten, Blitzableiter bei Realisierung dieses Vorhabens.

Seit 2003 hatte man mit diesem Vorhaben geliebäugelt, als Bürger zu Kreyer kanen und sagten, man könne gas gebrachen. Im Juni 201o wurde es dann plötzlich schnell erst, denn Kreyer und Bethke unternahmen einen neue Vorstoß mit verbesserten Rahmenbedingungen. Kreyer bedankte sich bei den ersten 50 Bürgern, die mit ihrer Unterschrift sicherten, dass die Mindestzahl der nötigen Anschlüsse erreicht wurde und im November 2011 gab es den Beschluss des Aufsichtsrats über die Mittelfreigabe und Auftragsvergabe.

Flamme in Oberspier (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Flamme in Oberspier (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Jana Vogler, Vertriebsleiterin der Stadtwerke Sondershausen, Antje Hochwind (SPD), Landrätin Kyffhäuserkreis, Hans-Christoph Schmidt und Wilhelm Schreier, die Geschäftsführer der Stadtwerke Sondershausen, Joachim Kreyer (CDU), Bürgermeister Sondershausen, Hartmut Bethke (CDU), Ortsteilbürgermeister Oberspier und Dr. Rainer Große Technischer Leiter der Stadtwerk Sondershausen.

Die Stadtwerke Sondershausen GmbH hat dann in den zurückliegenden 7 Monaten ein Erdgas-Ortsnetz in Oberspier errichtet, das sind etwa 6 km Gasleitung unterschiedlicher Dimensionen und 85 Hausanschlüsse im Ort enthält und dazu eine Zuführungsleitung über 7 km von Sondershausen nach Oberspier incl. einer Bahnquerung bei der Weißmühle verlegt.

Rund 550.000 Euro wurden investiert. Gleichzeitig wurde ein Mittelspannungskabel verlegt, das Oberspier mit dem Umspannwerk in Sondershausen verbindet und damit künftig die Stromversorgung aus dem Netz der Stadtwerke möglich macht. Am 20. September war Druckprobe der Leitungen und seit 29. September kann Gas bezogen werden. Es sind 80 Hausanschlüsse erreichtet und fünf folgen noch.

Flamme in Oberspier (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Flamme in Oberspier (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Aber nicht nur Gas kam heute nach Sondershausen. Als Dank für die Bürger und einiger Unannehmlichkeiten die solche Baustellen nun mal mit sich bringen, gab es einen Scheck über 250 Euro für den Heimat- und Geschichtsverein Oberspier, deren Vorsitzende, Erika Müller, sofort verkündete, das Geld kommt dem Kindergarten zu Gute.

Flamme in Oberspier (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Flamme in Oberspier (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Auch Uwe Thomas von der PRT - Rohrtechnik Thüringen GmbH (am Mikro) verkündete eine klein Überraschung. Man hatte einen Beamer für die Jugendfeuerwehr Oberspier mitgebracht.

Flamme in Oberspier (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Flamme in Oberspier (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Nach dem Entzünden der symbolischen Flamme wurde ein Fest gefeiert. Der Dank der beider Bürgermeister und der Geschäftsführer ging an die Bürger und die bauausführenden Firmen
Planung und Bauleitung: Büro für Infrastruktur, Sondershausen
Leitungsbau (und Hauptauftragnehmer): PRT, Stadtilm, Büro Sondershausen
Tiefbau von Sondershausen nach Oberspier Fa. Thiedmann, Urbach bei Menteroda
Tiefbau in der Ortslage Oberspier Fa. Hoch- und Tiefbau Ebeleben

so wie den Behörden Landratsamt mit dem Amt für Umwelt, Naturschutz und Wasserwirtschaft und der Verkehrsbehörde, der Stadtverwaltung Sondershausen und dem Forstamt Oldisleben .
Bei der Vergabe der Aufträge wurde erreicht, dass ein großer Teil der Arbeiten durch Firmen aus der Region realisiert werden.

Der bewegende Augenblick des Entzündens der Flamme wurde in bewegten Bildern festgehalten.


Flamme in Oberspier


Ich war sehr zufrieden über den Verlauf, das Wetter und die Teilnahme, so Ortsbürgermeister Hartmut Bethke gegenüber kn, zum Abschluss des Fests.
Autor: khh

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