Die Seele der Dinge
Montag, 15. Oktober 2012, 11:50 Uhr
Gut besucht sind immer die Werkstattlesungen in Ebeleben. Auf die 9. Lesung will Sie kn bereits jetzt einstimmen. Eva Fahidi- Pusztai: Die Seele der Dinge
Die 9. Werkstattlesung in Ebeleben findet am 8.11.12, 19 Uhr im großen Saal der Mühlhäuser Werkstatt für Behinderte e.V., Teichmühlenweg 1a. Die Lesung erfolgt in Kooperation mit dem Kreisjugendring des Kyffhäuserkreises e.V.
Der Eintritt ist frei.
Für Speisen und Getränke ist durch das Team der Mühlhäuser Werkstätten gesorgt.
Über die Autorin:
Eva Pusztai wurde in Debrecen, Ungarn 1926 in eine große, wohlhabende Familie hineingeboren. In ihrem Leben spiegeln sich die Ereignisse des 20. Jahrhunderts wider. Ihr Traum, Pianistin zu werden, fand noch vor der Aufnahmeprüfung an der Musikakademie durch ihre Deportation nach Auschwitz ein jähes Ende. Von dort wurde sie zur Zwangsarbeit nach Deutschland in das KZ- Außenlager Münchmühle im hessischen Allendorf verschleppt.
Nach der Befreiung kehrte sie nach Ungarn zurück, wo sie sich in den ersten Jahren nicht mehr zurechtfinden konnte. Zur Zeit der kommunistischen Schauprozesse erklärte man sie zum deklassierten Element und ließ sie als Hilfsarbeiterin beim Aufbau der Stadt Sztalinvaros schuften. Nach der Revolution 1956 arbeitete sie im staatlichen Außenhandel, nach der Wende gründete sie eine eigene Außenhandelsfirma.
Heute lebt sie in Budapest und bezeichnet sich selbst als Holocaust- Aktivistin.
Kurzbeschreibung
Erst nach einer langen Zeit des Schweigens- 59 Jahre später, als sie noch einmal dorthin zurückgekehrt war- schrieb Eva Pusztai das Buch. Seit diesem Besuch betrachtet sie es als ihre Pflicht, über das, was sie in Auschwitz erlebt hat, zu berichten. Die Seele der Dinge ist ein eindringliches Zeugnis des Holocaust und zugleich mehr. Eva Pusztais Memoiren sind Familiengeschichte und Portrait einer Epoche, schildern detailfreudig das Leben in Ungarn auf dem Lande zwischen den beiden Weltkriegen und beschreiben in liebevollen und schmerzlichen Erinnerungen die ersten 18 Jahre Lebensjahre der Autorin: eine berührende Hommage an ihre untergegangene jüdische Großfamilie, von der ihr nach der Rückkehr ins Elternhaus nichts als die schreckliche Wahrheit blieb: Mir wurde bewusst: ich war vollkommen allein, hatte niemanden mehr auf der Welt.
U. Vogt
Quelle: Lukas Verlag Berlin
Autor: khhDie 9. Werkstattlesung in Ebeleben findet am 8.11.12, 19 Uhr im großen Saal der Mühlhäuser Werkstatt für Behinderte e.V., Teichmühlenweg 1a. Die Lesung erfolgt in Kooperation mit dem Kreisjugendring des Kyffhäuserkreises e.V.
Der Eintritt ist frei.
Für Speisen und Getränke ist durch das Team der Mühlhäuser Werkstätten gesorgt.
Über die Autorin:
Eva Pusztai wurde in Debrecen, Ungarn 1926 in eine große, wohlhabende Familie hineingeboren. In ihrem Leben spiegeln sich die Ereignisse des 20. Jahrhunderts wider. Ihr Traum, Pianistin zu werden, fand noch vor der Aufnahmeprüfung an der Musikakademie durch ihre Deportation nach Auschwitz ein jähes Ende. Von dort wurde sie zur Zwangsarbeit nach Deutschland in das KZ- Außenlager Münchmühle im hessischen Allendorf verschleppt.
Nach der Befreiung kehrte sie nach Ungarn zurück, wo sie sich in den ersten Jahren nicht mehr zurechtfinden konnte. Zur Zeit der kommunistischen Schauprozesse erklärte man sie zum deklassierten Element und ließ sie als Hilfsarbeiterin beim Aufbau der Stadt Sztalinvaros schuften. Nach der Revolution 1956 arbeitete sie im staatlichen Außenhandel, nach der Wende gründete sie eine eigene Außenhandelsfirma.
Heute lebt sie in Budapest und bezeichnet sich selbst als Holocaust- Aktivistin.
Kurzbeschreibung
Erst nach einer langen Zeit des Schweigens- 59 Jahre später, als sie noch einmal dorthin zurückgekehrt war- schrieb Eva Pusztai das Buch. Seit diesem Besuch betrachtet sie es als ihre Pflicht, über das, was sie in Auschwitz erlebt hat, zu berichten. Die Seele der Dinge ist ein eindringliches Zeugnis des Holocaust und zugleich mehr. Eva Pusztais Memoiren sind Familiengeschichte und Portrait einer Epoche, schildern detailfreudig das Leben in Ungarn auf dem Lande zwischen den beiden Weltkriegen und beschreiben in liebevollen und schmerzlichen Erinnerungen die ersten 18 Jahre Lebensjahre der Autorin: eine berührende Hommage an ihre untergegangene jüdische Großfamilie, von der ihr nach der Rückkehr ins Elternhaus nichts als die schreckliche Wahrheit blieb: Mir wurde bewusst: ich war vollkommen allein, hatte niemanden mehr auf der Welt.
U. Vogt
Quelle: Lukas Verlag Berlin
