ART und SDH bald wieder zugelassen
Donnerstag, 01. November 2012, 19:55 Uhr
Alte KFZ-Kennzeichen stärken regionale Identität. Carius-Initiative für abgelaufene Nummernschilder wird nun umgesetzt. ART und SDH wieder zugelassen.
KFZ-Kennzeichen haben für viele Fahrzeugbesitzer einen hohen Regionalbezug. Mit der Wiedereinführung der alten Nummernschilder aus den 90er Jahren kommen wir dem Wunsch der Kraftfahrer nach, die Verbundenheit mit dem eigenen Herkunftsort zu zeigen. Die Thüringer Fahrzeughalter können so künftig wieder ihre regionale Identität durch Kürzel für Heimatstädte wie Mühlhausen (MHL), Meiningen (MGN) oder Rudolstadt (RU) ausdrücken, sagte der Minister für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, Christian Carius (CDU), heute in Erfurt zur neuen Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV), die ab 1. November die Wiedereinführung von Altkennzeichen regelt.
Das Thüringer Verkehrsministerium wird nun die ehemaligen Kürzel der 20 Städte in Thüringen, die im Rahmen der Gebietsreform in den 90er Jahren ihr eigenständiges Nummernschild verloren hatten, zur Wiederzulassung an den Bund melden. Nach Zustimmung durch das Bundesverkehrsministerium können interessierte Bürger dann bei den KFZ-Zulassungsstellen die neuen Kennzeichen beantragen. Der Umstieg auf die alten Kürzel ist für alle Fahrzeughalter rein freiwillig. Die derzeitigen Nummernschilder müssen nicht ausgetauscht werden und bleiben weiter gültig.
Verkehrsminister Carius hatte 2011 im Rahmen der Verkehrsministerkonferenz eine Initiative zur Liberalisierung der KFZ-Kennzeichenregelung gestartet. Interesse für die Wiedereinführung der alten Nummernschilder hatten damals Städte wie Mühlhausen, Rudolstadt, Artern, Stadtroda, Bad Langensalza, Meiningen und Schleiz signalisiert. Künftig sollen daher die früheren Kennzeichen folgender Städte wieder verwendet werden können: Artern (ART), Eisenberg (EIS), Lobenstein (LBS), Bad Langensalza (LSZ), Meiningen (MGN), Mühlhausen (MHL), Neuhaus (NH), Pößneck (PN), Rudolstadt (RU), Schleiz (SCZ), Schmölln (SLN), Bad Salzungen (SLZ), Stadtroda (SRO), Apolda (APD), Arnstadt (ARN), Heiligenstadt (HIG), Ilmenau (IL), Sondershausen (SDH), Worbis (WBS) und Zeulenroda (ZR).
Autor: khhKFZ-Kennzeichen haben für viele Fahrzeugbesitzer einen hohen Regionalbezug. Mit der Wiedereinführung der alten Nummernschilder aus den 90er Jahren kommen wir dem Wunsch der Kraftfahrer nach, die Verbundenheit mit dem eigenen Herkunftsort zu zeigen. Die Thüringer Fahrzeughalter können so künftig wieder ihre regionale Identität durch Kürzel für Heimatstädte wie Mühlhausen (MHL), Meiningen (MGN) oder Rudolstadt (RU) ausdrücken, sagte der Minister für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, Christian Carius (CDU), heute in Erfurt zur neuen Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV), die ab 1. November die Wiedereinführung von Altkennzeichen regelt.
Das Thüringer Verkehrsministerium wird nun die ehemaligen Kürzel der 20 Städte in Thüringen, die im Rahmen der Gebietsreform in den 90er Jahren ihr eigenständiges Nummernschild verloren hatten, zur Wiederzulassung an den Bund melden. Nach Zustimmung durch das Bundesverkehrsministerium können interessierte Bürger dann bei den KFZ-Zulassungsstellen die neuen Kennzeichen beantragen. Der Umstieg auf die alten Kürzel ist für alle Fahrzeughalter rein freiwillig. Die derzeitigen Nummernschilder müssen nicht ausgetauscht werden und bleiben weiter gültig.
Verkehrsminister Carius hatte 2011 im Rahmen der Verkehrsministerkonferenz eine Initiative zur Liberalisierung der KFZ-Kennzeichenregelung gestartet. Interesse für die Wiedereinführung der alten Nummernschilder hatten damals Städte wie Mühlhausen, Rudolstadt, Artern, Stadtroda, Bad Langensalza, Meiningen und Schleiz signalisiert. Künftig sollen daher die früheren Kennzeichen folgender Städte wieder verwendet werden können: Artern (ART), Eisenberg (EIS), Lobenstein (LBS), Bad Langensalza (LSZ), Meiningen (MGN), Mühlhausen (MHL), Neuhaus (NH), Pößneck (PN), Rudolstadt (RU), Schleiz (SCZ), Schmölln (SLN), Bad Salzungen (SLZ), Stadtroda (SRO), Apolda (APD), Arnstadt (ARN), Heiligenstadt (HIG), Ilmenau (IL), Sondershausen (SDH), Worbis (WBS) und Zeulenroda (ZR).
