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Was war teurer, was billiger?

Freitag, 02. November 2012, 10:21 Uhr
Jeweils am Ende eines Monat wagen die Statistiker dieses Landes einen Blick in den imaginären Warenkorb und beantworten die Fragen: Was war teurer, was billiger als im Vormonat...


Die Jahresteuerungsrate erreichte nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 1,9 Prozent, im Vormonat betrug sie 2,1 Prozent. Im Monatsvergleich blieb der Verbraucherpreisindex mit einem Indexstand von 112,4 Prozent konstant (Basis 2005=100).

Die Jahresteuerung lag im Oktober bei 1,9 Prozent. Höhere Preise wurden im Jahresvergleich vor allem für Alkoholische Getränke und Tabakwaren (2,8 Prozent) sowie Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (3,0 Prozent) ermittelt. In dieser Warengruppe mussten Verbraucher binnen Jahresfrist für Gemüse (8,5 Prozent), Obst (8,0 Prozent) und Fisch sowie Fischwaren (8,4 Prozent) steigende Preise hinnehmen. Bei Gemüse führten Zwiebeln, Knoblauch oder Ähnliches (56,1 Prozent) und bei Obst, Birnen (46,0 Prozent) zu einem hohen Preisanstieg. Bei Fisch und Fischwaren erhöhten sich die Preise für Fischmarinade (15,4 Prozent) am stärksten.

Ebenso stiegen die Preise für Normalbenzin (7,8 Prozent), Superbenzin (7,8 Prozent) und Diesel (6,5 Prozent) gegenüber dem Vorjahresmonat. Heizöl (12,9 Prozent) verzeichnete den deutlichsten Preisanstieg binnen Jahresfrist. Eine Ausnahme bildeten die Preise für Nachrichtenübermittlung (-1,2 Prozent).

Im Vergleich zum Vormonat blieben die Preise mit einem Indexstand von 112,4 Prozent konstant. Preiserhöhungen wurden im Wesentlichen durch Preissenkungen ausgeglichen. Mit Beginn des herbstlichen Wetters verteuerten sich die Preise im Oktober dieses Jahres gegenüber dem Vormonat vor allem für Schuhe (3,4 Prozent) und Strom, Gas und andere Brennstoffe (0,4 Prozent). Im Bereich Freizeit und Unterhaltung (-0,8 Prozent), Verkehr (-0,6 Prozent) und Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen (-0,4 Prozent) sanken die Preise im Monatsvergleich.

Für Normalbenzin (-2,7 Prozent), Superbenzin (-2,8 Prozent) und Diesel (-0,8 Prozent) mussten Verbraucher im Vergleich zum September ebenfalls weniger zahlen.
Autor: red

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