Zu Besuch bei der Bundeswehr
Freitag, 09. November 2012, 15:14 Uhr
Die SPD / GRÜNE Stadtratsfraktion Sondershausen besucht regelmäßig zu ihren Sitzungen städtische Unternehmen bzw. Sozial-, Kultur-, Tourismus- oder Bildungseinrichtungen in Sondershausen. Neuausrichtung des Bundeswehrstandortes in Sondershausen war das letzte Thema, von dem kn folgenden Bericht erhielt.
Durch die Besuche kommt die Fraktion vor Ort mit den Verantwortlichen ins Gespräch und kann sich einen Überblick über die Unternehmens- oder Einrichtungsstruktur verschaffen und miteinander Probleme und offene Fragen diskutieren.
Am 7. November 2012 besuchten die Mitglieder der Stadtratsfraktion SPD / GRÜNE mit der 1. Beigeordneten der Stadt, Frau Cornelia Kraffzick, den Kommandeur des Raketenartilleriebataillons 132, Oberstleutnant Armin Schaus, in der Karl-Günther-Kaserne in Sondershausen. Herr Schaus und 3 weitere Führungskräfte unterrichteten die Fraktion mit Hilfe einer ausführlichen Präsentation über die Neuausrichtung der Bundeswehr am Standort Sondershausen. Demnach beginnt die Realisierungsphase zur Auflösung des Raketenartilleriebataillons und die Verlegung von 3 Batterien an andere Standorten im April 2013 und soll bis Jahresende abgeschlossen sein. Dadurch wird sich die Zahl der Dienstposten von z.Z. ca. 600 auf 220 reduzieren. In 2013 starten ebenfalls die Vorbereitungen, Sondershausen als Ausbildungszentrum umzugestalten und regelmäßig 480 Lehrgangsteilnehmer für Feldwebel- und Unteroffiziersanwärter in jeweils 6 Monaten auszubilden. Außerdem wird Sondershausen Standort für die Fahrausbildung von jeweils 80 Fahrschülern im Bereich LKW mit Anhänger und geschützten Radfahrzeugen. Außerdem bleibt in Sondershausen die logistische Steuerstelle 4 mit etwa 50 Dienstposten. Somit wird die Zahl der dauerhaft in der Sondershäuser Kaserne stationierten Einsatzkräfte sogar höher werden, als momentan. Darüber freuten sich die Mitglieder der Fraktion sehr. Andere Bundeswehr- Standorte haben da viel größere Probleme zu meistern und große Einschnitte hinzunehmen. Mit der Ausbildung der Feldwebel- und Unteroffiziersanwärter und der Fahrschüler soll ab Januar 2014 begonnen werden.
Dadurch werden Anfang 2014 dann dauerhaft für jeweils 6 Monate mindestens 480 junge Menschen aus der gesamten Bundesrepublik in Sondershausen sein. Die Fraktionsmitglieder waren sich einig, dass sich die Stadt auf diese Zielgruppe intensiv vorbereiten und einstellen muss. Hier sollte es perspektivisch mehr jugendrelevante Gastronomie, interessante Angebote und Veranstaltungen geben. Als positiv wurden die bereits bestehenden Aktivitäten und das Angebot in unserer Bowlingbahn angesprochen. Hier haben wir mit Tobias Schneegans immer wieder einen kreativen und flexiblen Partner. Auch zum Possen bestehen bereits enge Kontakte seitens der Bundeswehr. Vorstellungen wurden gemeinsam diskutiert, dass man die Internetseite der Stadt unbedingt besser und jugendgemäßer gestalten muss, dass es einen Flyer geben soll, in dem alle Angebote in Sondershausen und Umgebung dargestellt sind, außerdem sollten Gutscheinhefte oder Rabattaktionen als wirksame Werbemittel entwickelt werden. Es ist unheimlich wichtig, dass die jungen Menschen mit einem guten Eindruck Sondershausen und den Kyffhäuserkreis verlassen. Denn wenn das gelingt, kommen sie bestimmt mit ihren Familien, Verwandten oder Freunden wieder. Das ist eine große Chance für Sondershausen, den Kyffhäuserkreis und für Thüringen, sich touristisch besser zu vermarkten.
Auch die Wahrnehmung und Wertschätzung der Bundeswehr in der Bevölkerung sollte sich nicht nur auf den Vorteil als wesentlicher Wirtschaftsfaktor beschränken. Hier gibt es aber schon viele positive Beispiele, die eine gute Entwicklung erkennen lassen. Beispielsweise bei der Sammlung für die Kriegsgräberfürsorge haben sich viele Sondershäuser Bürger beteiligt.
Die Fraktion zeigte sich sehr beeindruckt von dem Vorhaben der Neuausrichtung des Bundeswehrstandortes in Sondershausen. Die Mitglieder der Fraktion werden den Prozess beobachten und sich aktiv einbringen, wenn es um die Verbesserung der Attraktivität unserer Stadt geht. Hier ist geplant, einen Ideenworkshop mit den Feldwebel- und Unteroffiziersanwärtern zu veranstalten, um zu erfahren, was junge Menschen von Sondershausen erwarten und was sie sich wünschen.
Sabine Bräunicke
Fraktionsvorsitzende SPD/ GRÜNE
Autor: khhDurch die Besuche kommt die Fraktion vor Ort mit den Verantwortlichen ins Gespräch und kann sich einen Überblick über die Unternehmens- oder Einrichtungsstruktur verschaffen und miteinander Probleme und offene Fragen diskutieren.
Am 7. November 2012 besuchten die Mitglieder der Stadtratsfraktion SPD / GRÜNE mit der 1. Beigeordneten der Stadt, Frau Cornelia Kraffzick, den Kommandeur des Raketenartilleriebataillons 132, Oberstleutnant Armin Schaus, in der Karl-Günther-Kaserne in Sondershausen. Herr Schaus und 3 weitere Führungskräfte unterrichteten die Fraktion mit Hilfe einer ausführlichen Präsentation über die Neuausrichtung der Bundeswehr am Standort Sondershausen. Demnach beginnt die Realisierungsphase zur Auflösung des Raketenartilleriebataillons und die Verlegung von 3 Batterien an andere Standorten im April 2013 und soll bis Jahresende abgeschlossen sein. Dadurch wird sich die Zahl der Dienstposten von z.Z. ca. 600 auf 220 reduzieren. In 2013 starten ebenfalls die Vorbereitungen, Sondershausen als Ausbildungszentrum umzugestalten und regelmäßig 480 Lehrgangsteilnehmer für Feldwebel- und Unteroffiziersanwärter in jeweils 6 Monaten auszubilden. Außerdem wird Sondershausen Standort für die Fahrausbildung von jeweils 80 Fahrschülern im Bereich LKW mit Anhänger und geschützten Radfahrzeugen. Außerdem bleibt in Sondershausen die logistische Steuerstelle 4 mit etwa 50 Dienstposten. Somit wird die Zahl der dauerhaft in der Sondershäuser Kaserne stationierten Einsatzkräfte sogar höher werden, als momentan. Darüber freuten sich die Mitglieder der Fraktion sehr. Andere Bundeswehr- Standorte haben da viel größere Probleme zu meistern und große Einschnitte hinzunehmen. Mit der Ausbildung der Feldwebel- und Unteroffiziersanwärter und der Fahrschüler soll ab Januar 2014 begonnen werden.
Dadurch werden Anfang 2014 dann dauerhaft für jeweils 6 Monate mindestens 480 junge Menschen aus der gesamten Bundesrepublik in Sondershausen sein. Die Fraktionsmitglieder waren sich einig, dass sich die Stadt auf diese Zielgruppe intensiv vorbereiten und einstellen muss. Hier sollte es perspektivisch mehr jugendrelevante Gastronomie, interessante Angebote und Veranstaltungen geben. Als positiv wurden die bereits bestehenden Aktivitäten und das Angebot in unserer Bowlingbahn angesprochen. Hier haben wir mit Tobias Schneegans immer wieder einen kreativen und flexiblen Partner. Auch zum Possen bestehen bereits enge Kontakte seitens der Bundeswehr. Vorstellungen wurden gemeinsam diskutiert, dass man die Internetseite der Stadt unbedingt besser und jugendgemäßer gestalten muss, dass es einen Flyer geben soll, in dem alle Angebote in Sondershausen und Umgebung dargestellt sind, außerdem sollten Gutscheinhefte oder Rabattaktionen als wirksame Werbemittel entwickelt werden. Es ist unheimlich wichtig, dass die jungen Menschen mit einem guten Eindruck Sondershausen und den Kyffhäuserkreis verlassen. Denn wenn das gelingt, kommen sie bestimmt mit ihren Familien, Verwandten oder Freunden wieder. Das ist eine große Chance für Sondershausen, den Kyffhäuserkreis und für Thüringen, sich touristisch besser zu vermarkten.
Auch die Wahrnehmung und Wertschätzung der Bundeswehr in der Bevölkerung sollte sich nicht nur auf den Vorteil als wesentlicher Wirtschaftsfaktor beschränken. Hier gibt es aber schon viele positive Beispiele, die eine gute Entwicklung erkennen lassen. Beispielsweise bei der Sammlung für die Kriegsgräberfürsorge haben sich viele Sondershäuser Bürger beteiligt.
Die Fraktion zeigte sich sehr beeindruckt von dem Vorhaben der Neuausrichtung des Bundeswehrstandortes in Sondershausen. Die Mitglieder der Fraktion werden den Prozess beobachten und sich aktiv einbringen, wenn es um die Verbesserung der Attraktivität unserer Stadt geht. Hier ist geplant, einen Ideenworkshop mit den Feldwebel- und Unteroffiziersanwärtern zu veranstalten, um zu erfahren, was junge Menschen von Sondershausen erwarten und was sie sich wünschen.
Sabine Bräunicke
Fraktionsvorsitzende SPD/ GRÜNE
