Erst der Schweiß, dann die Freude
Sonntag, 11. November 2012, 19:00 Uhr
Historische Fahrzeuge zu erwerben, sie zu restaurieren um ihnen ihr ursprüngliches Aussehen und ihre ehemalige Leistung wieder zu geben, ist das Ziel vieler Menschen geworden. Die Gemeinschaft der Schrauber, der Blechbearbeiter oder Schweißer, der Lackierer und Linierer wächst seit Jahren ständig und mit ihnen die Zahl der restaurierten Klassiker...
Nach Monaten der Arbeit ist es für viele Besitzer eines Oldtimers ein großes Glücksgefühl, wenn sich ihr altes Gefährt nun als anerkanntes Kulturgut und mit dem Segen von TÜV oder Dekra, wieder auf einer öffentlichen Straße bewegen kann.
Im Ost Klassiker Klub Wolkramshausen, der auch Mitglieder aus dem Landkreis Eichsfeld und dem Kyffhäuserkreis in seinen Reihen zählt, wurden über mehrere Jahre hinweg, eine größere Anzahl von historischen Fahrzeugen weitgehend nach dem Originalzustand restauriert und auf den verschiedensten Veranstaltungen präsentiert.
Aber der Mensch wäre nicht zu dem geworden, was er heute ist, wenn nicht innere Kräfte ihn stets zu neuen Ufern treiben würden. Dieses Bestreben ist auch bei einigen Vereinsmitgliedern sehr ausgeprägt und so wird nun versucht, den Originalzustand eines Fahrzeuges zwar anzustreben aber diesen mit neuen ästhetischen und leistungstechnischen Parametern aus heutiger Sicht, noch zu verbessern. Der heute 33 jährige Dominik Steinecke war der erste im Wolkramshäuser Oldtimer Klub, der einen solchen Versuch vor 2 Jahren mit viel Erfolg an einem Barkas B 1000-1 Pritsche unternahm.
Mit der nun begonnenen Wintersaison, in der viel Freizeit in den eigenen Garagen oder Werkstätten verbracht wird, sollen gleich mehrere dieser neuen Projekte, begonnen werden.
So will Klaus Heera seine Trabant 601 de Luxe Limousine im kommenden Jahr als sportliches Kabriolett mit Hilfe von Peter Süssemilch, einen erfahrenen KFZ - Meister, mit vielen Extras auf die Straße bringen.
Matthias Siebert, ein Experte für Fahrzeuge unter dem Banner des roten Sternes, wird einen seiner Tschaika M 13 nicht nur wie einst geplant als Cabrio umbauen, sonder das Fahrzeug noch um einen ganzen Meter verlängern. Die beiden hinteren Einstiege, welche im Originalzustand 2 Türen besitzen, sollen nach seinen Plänen, 2 gegenläufige Doppeltüren erhalten.
Lutz Pfeil, ein Mann der schnellen Bergstrecken, arbeitet schon intensiv an der Restaurierung eines alten Postbusses von der Marke Garant, welcher am Ende seiner Bemühungen, als Transportfahrzeug für einen historischen Rennwagen dienen soll.
Etwas kleiner geht Christian Rein die Angelegenheit mit den technischen Subkulturen an. Eine 350 Jawa, Baujahr 1959 soll nach den Vorstellungen des leidenschaftliche Geländefahrers, im Stil der englischen Cafe Racer umgebaut werden. Mit diesen Vorhaben will Christain Rein ein Stück Fahrzeugeschichte der 1960 er Jahre, welche ihre Fortsetzung in den heutigen Streetfighter moderner Motorradmarken gefunden hat, nachempfinden.
Diese Projekte sind alle sehr anspruchsvoll, da sie eine genaue Planung und auch sehr viele technische Fähigkeiten voraussetzen. Die Frage nach den Kosten sollte dabei erst am Ende des jeweiligen Projektes gestellt werden, denn ein alter Spruch sagt dazu: "Das teuerste Pferd ist bekanntlich das Steckenpferd."
Über die Realisierung der Projekte wird der Klub auf seinen Internetseiten unter dem Begriff "Fahrzeugrestaurierungen" www.oldtimer-wolkramshausen.de fortlaufend berichten.
Hubert Rein
Autor: nnzNach Monaten der Arbeit ist es für viele Besitzer eines Oldtimers ein großes Glücksgefühl, wenn sich ihr altes Gefährt nun als anerkanntes Kulturgut und mit dem Segen von TÜV oder Dekra, wieder auf einer öffentlichen Straße bewegen kann.
Im Ost Klassiker Klub Wolkramshausen, der auch Mitglieder aus dem Landkreis Eichsfeld und dem Kyffhäuserkreis in seinen Reihen zählt, wurden über mehrere Jahre hinweg, eine größere Anzahl von historischen Fahrzeugen weitgehend nach dem Originalzustand restauriert und auf den verschiedensten Veranstaltungen präsentiert.
Aber der Mensch wäre nicht zu dem geworden, was er heute ist, wenn nicht innere Kräfte ihn stets zu neuen Ufern treiben würden. Dieses Bestreben ist auch bei einigen Vereinsmitgliedern sehr ausgeprägt und so wird nun versucht, den Originalzustand eines Fahrzeuges zwar anzustreben aber diesen mit neuen ästhetischen und leistungstechnischen Parametern aus heutiger Sicht, noch zu verbessern. Der heute 33 jährige Dominik Steinecke war der erste im Wolkramshäuser Oldtimer Klub, der einen solchen Versuch vor 2 Jahren mit viel Erfolg an einem Barkas B 1000-1 Pritsche unternahm.
Mit der nun begonnenen Wintersaison, in der viel Freizeit in den eigenen Garagen oder Werkstätten verbracht wird, sollen gleich mehrere dieser neuen Projekte, begonnen werden.
So will Klaus Heera seine Trabant 601 de Luxe Limousine im kommenden Jahr als sportliches Kabriolett mit Hilfe von Peter Süssemilch, einen erfahrenen KFZ - Meister, mit vielen Extras auf die Straße bringen.
Matthias Siebert, ein Experte für Fahrzeuge unter dem Banner des roten Sternes, wird einen seiner Tschaika M 13 nicht nur wie einst geplant als Cabrio umbauen, sonder das Fahrzeug noch um einen ganzen Meter verlängern. Die beiden hinteren Einstiege, welche im Originalzustand 2 Türen besitzen, sollen nach seinen Plänen, 2 gegenläufige Doppeltüren erhalten.
Lutz Pfeil, ein Mann der schnellen Bergstrecken, arbeitet schon intensiv an der Restaurierung eines alten Postbusses von der Marke Garant, welcher am Ende seiner Bemühungen, als Transportfahrzeug für einen historischen Rennwagen dienen soll.
Etwas kleiner geht Christian Rein die Angelegenheit mit den technischen Subkulturen an. Eine 350 Jawa, Baujahr 1959 soll nach den Vorstellungen des leidenschaftliche Geländefahrers, im Stil der englischen Cafe Racer umgebaut werden. Mit diesen Vorhaben will Christain Rein ein Stück Fahrzeugeschichte der 1960 er Jahre, welche ihre Fortsetzung in den heutigen Streetfighter moderner Motorradmarken gefunden hat, nachempfinden.
Diese Projekte sind alle sehr anspruchsvoll, da sie eine genaue Planung und auch sehr viele technische Fähigkeiten voraussetzen. Die Frage nach den Kosten sollte dabei erst am Ende des jeweiligen Projektes gestellt werden, denn ein alter Spruch sagt dazu: "Das teuerste Pferd ist bekanntlich das Steckenpferd."
Über die Realisierung der Projekte wird der Klub auf seinen Internetseiten unter dem Begriff "Fahrzeugrestaurierungen" www.oldtimer-wolkramshausen.de fortlaufend berichten.
Hubert Rein



