Europäischer Aktionstag gegen Sozialabbau
Dienstag, 13. November 2012, 13:32 Uhr
Anlässlich des europäischen Aktionstages am 14. November unter dem Motto: Für Arbeit und Solidarität: Nein zur sozialen Spaltung von Europa!, erklärt des SPD-Bundestagsabgeordnete und Gewerkschafter Steffen-Claudio Lemme:
"Ich rufe alle Kolleginnen und Kollegen dazu auf, sich am Europäischen Aktionstag am 14. November zu beteiligen und sich mit den Kolleginnen und Kollegen in den anderen europäischen Ländern zu solidarisieren.
Die Rettung des Euro als unsere Währung darf nicht einhergehen mit einem Sozial- und Stellenabbau nach dem Rasenmäherprinzip. Wir dürfen nicht zulassen, dass die sozialen Sicherungssysteme außer Kraft gesetzt werden, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Altersarmut und Besitzlosigkeit entlassen werden.
Es gilt hier nicht nur die Finanzinstitute mit Milliarden-Bürgerschaften zu retten und den Ländern Sparauflagen zu erteilen, die die Schwächsten der Gesellschaft treffen, sondern wir brauchen einen Sozialpakt und einen Sozialdialog in Europa!
Das Ziel muss es sein, die wachsenden Ungleichheiten zu bekämpfen, Sozial- und Lohndumping einzudämmen sowie Korruption und Steuerhinterziehung effektiv zu unterbinden.
Europa steht vor immensen Herausforderungen. 25 Millionen Menschen sind ohne Arbeit, die Jugendarbeitslosigkeit liegt in einigen Ländern bereits bei 50 Prozent.
Diese Probleme löst man nicht durch Kaputtsparen der Wirtschaft und der Deregulierung von sozialen Standards. So lässt man eine Gesellschaft auseinanderbrechen und schafft Raum für Ressentiments und soziale Spaltung.
Wir müssen eintreten für ein gemeinsames Europa mit einer Wirtschaftspolitik, die für nachhaltiges Wachstum, gute Arbeitsplätze und eine soziale Gerechtigkeit steht, bei der niemand um Ausgrenzung und Benachteiligung fürchten muss!"
Büro Steffen-Claudio Lemme
Autor: khh"Ich rufe alle Kolleginnen und Kollegen dazu auf, sich am Europäischen Aktionstag am 14. November zu beteiligen und sich mit den Kolleginnen und Kollegen in den anderen europäischen Ländern zu solidarisieren.
Die Rettung des Euro als unsere Währung darf nicht einhergehen mit einem Sozial- und Stellenabbau nach dem Rasenmäherprinzip. Wir dürfen nicht zulassen, dass die sozialen Sicherungssysteme außer Kraft gesetzt werden, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Altersarmut und Besitzlosigkeit entlassen werden.
Es gilt hier nicht nur die Finanzinstitute mit Milliarden-Bürgerschaften zu retten und den Ländern Sparauflagen zu erteilen, die die Schwächsten der Gesellschaft treffen, sondern wir brauchen einen Sozialpakt und einen Sozialdialog in Europa!
Das Ziel muss es sein, die wachsenden Ungleichheiten zu bekämpfen, Sozial- und Lohndumping einzudämmen sowie Korruption und Steuerhinterziehung effektiv zu unterbinden.
Europa steht vor immensen Herausforderungen. 25 Millionen Menschen sind ohne Arbeit, die Jugendarbeitslosigkeit liegt in einigen Ländern bereits bei 50 Prozent.
Diese Probleme löst man nicht durch Kaputtsparen der Wirtschaft und der Deregulierung von sozialen Standards. So lässt man eine Gesellschaft auseinanderbrechen und schafft Raum für Ressentiments und soziale Spaltung.
Wir müssen eintreten für ein gemeinsames Europa mit einer Wirtschaftspolitik, die für nachhaltiges Wachstum, gute Arbeitsplätze und eine soziale Gerechtigkeit steht, bei der niemand um Ausgrenzung und Benachteiligung fürchten muss!"
Büro Steffen-Claudio Lemme
