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Unfallopfer starb im Krankenhaus

Donnerstag, 15. November 2012, 16:01 Uhr
Nach den schweren Unfällen auf der BAB 38 ist inzwischen ein Todesopfer zu beklagen. Der 74-jährige Mann aus dem Kyffhäuserkreis erlag am Nachmittag im Nordhäuser Klinikum seinen schweren Verletzungen...

Chaos auf der Autobahn (Foto: nnz) Chaos auf der Autobahn (Foto: nnz)

Am Morgen hatten sich auf der BAB 38 zwischen den Anschlussstellen Berga und Heringen sechs Verkehrsunfälle ereignet. In Richtungen Göttingen waren an vier Unfällen insgesamt 28 Fahrzeuge beteiligt. Dabei waren sieben Menschen verletzt worden, zwei davon schwer. Bei einem der Schwerverletzten handelt es sich um den später im Krankenhaus Verstorbenen.

Auf der Gegenfahrbahn (Richtung Leipzig) rutschte kurz vor neun Uhr ein Kleintransporter in die Leitplanke und blieb quer zur Fahrbahn stehen. Ein Streifenwagen der Polizei Sachsen-Anhalt sicherte diese Unfallstelle mit eingeschaltetem Blaulicht. Dennoch raste ein nachfolgender PKW in die Unfallstelle.

Der Fahrer des auffahrenden Wagens und ein Polizist wurden dabei verletzt. Zum Unfallzeitpunkt herrschten dichter Nebel und überfrorene Fahrbahnen. Die unangepasste Geschwindigkeit einiger Fahrzeugführer dürfte zu den Unfällen mit beigetragen haben.

Die Autobahn ist noch immer in beide Richtungen voll gesperrt. Auf beiden Richtungsfahrbahnen haben sich Staus über mehrere Kilometer gebildet. Auf den Umleitungsstrecken über die angrenzenden Landstraßen rollt der Verkehr sehr langsam.

Im Moment wird damit gerechnet, dass der Verkehr in Richtung Leipzig erst nach 16 Uhr wieder rollen kann. Die Fahrtrichtung Göttingen kann voraussichtlich erst gegen 20 Uhr wieder freigegeben werden.
Autor: nnz

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