Keine Überraschung (2)
Mittwoch, 21. November 2012, 00:19 Uhr
In der gestrige Sonderstadtratsitzung in Sondershausen ging es auch um die Einlage der Aktien der Stadt Sondershausen an der KEBT "Kommunale Energie Beteiligungsgesellschaft Thüringen AG" in den Zweckverband "Kommunaler Energiezweckverband Thüringen (KET)".
Hintergrund ist, der Energieriese will seine Anteile an der Eon-Thüringen verkaufen. Die Thüringer Kommunen sind bestrebt, die Energieversorgung in ihre Hand zu bekommen, bevor es jemand anderes tut.
Der Stadtrat beschloss alle 6.148 vom Versorgungsbetrieb der Stadt Sondershausen an der KEBT Kommunale Energie Beteiligungsgesellschaft Thüringen AG (KEBT AG) gehaltenen Aktien in den Zweckverband "Kommunaler Energiezweckverband Thüringen (KET)" einzulegen. Die Einlage erfolgt zum Nennwert. Der Bürgermeister wird ermächtigt die hierfür erforderlichen Schritte durchzuführen. Dieser Beschluss erfolgte ohne große Diskussion einstimmig.
Ebenfalls einstimmig ging es beim Beitritt zum KET zu.
Mit dem Beitritt zum KET verpflichtet sich jedes Verbandsmitglied, so auch jetzt die Stadt Sondershausen, nach § 1 Abs. (4) der Verbandssatzung alle Anteile an der KEBT in den KET einzulegen. Die Einlage führt zu einem Vermögenszuwachs und verstärkt so die Haftungsstruktur des KET. Die Dividenden aus den eingelegten Aktien werden weiter dem Versorgungsbetrieb zufließen, was im Jahr ungefähr 4,20 Euro je Aktie ausmacht. Beschlussorgan dafür ist dann nicht mehr die Hauptversammlung der KEBT AG sondern die Zweckverbandsversammlung des KET. Es fallen für den Versorgungsbetrieb keine Transaktionskosten an, so Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) in der Begründung.
Risiken für die Stadt gibt es allerdings, wenn wider erwarten, die neue Gesellschaft den Bach runtergehen würde, denn dann müsste man mit dem Eigentum der Stadt haften. Das würde aber auch den vielen anderen Hundert Kommunen passieren, so sie mitmachen.
Autor: khhHintergrund ist, der Energieriese will seine Anteile an der Eon-Thüringen verkaufen. Die Thüringer Kommunen sind bestrebt, die Energieversorgung in ihre Hand zu bekommen, bevor es jemand anderes tut.
Der Stadtrat beschloss alle 6.148 vom Versorgungsbetrieb der Stadt Sondershausen an der KEBT Kommunale Energie Beteiligungsgesellschaft Thüringen AG (KEBT AG) gehaltenen Aktien in den Zweckverband "Kommunaler Energiezweckverband Thüringen (KET)" einzulegen. Die Einlage erfolgt zum Nennwert. Der Bürgermeister wird ermächtigt die hierfür erforderlichen Schritte durchzuführen. Dieser Beschluss erfolgte ohne große Diskussion einstimmig.
Ebenfalls einstimmig ging es beim Beitritt zum KET zu.
Mit dem Beitritt zum KET verpflichtet sich jedes Verbandsmitglied, so auch jetzt die Stadt Sondershausen, nach § 1 Abs. (4) der Verbandssatzung alle Anteile an der KEBT in den KET einzulegen. Die Einlage führt zu einem Vermögenszuwachs und verstärkt so die Haftungsstruktur des KET. Die Dividenden aus den eingelegten Aktien werden weiter dem Versorgungsbetrieb zufließen, was im Jahr ungefähr 4,20 Euro je Aktie ausmacht. Beschlussorgan dafür ist dann nicht mehr die Hauptversammlung der KEBT AG sondern die Zweckverbandsversammlung des KET. Es fallen für den Versorgungsbetrieb keine Transaktionskosten an, so Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) in der Begründung.
Risiken für die Stadt gibt es allerdings, wenn wider erwarten, die neue Gesellschaft den Bach runtergehen würde, denn dann müsste man mit dem Eigentum der Stadt haften. Das würde aber auch den vielen anderen Hundert Kommunen passieren, so sie mitmachen.
