Unkonventionelle Lösungen gefordert
Mittwoch, 05. Dezember 2012, 07:33 Uhr
In einer Pressemitteilung der Schulelternvertreter des Gymnasiums "Geschwister Scholl" Sondershausen sowie der Schüler der Klassenstufe 12, erhielt kn eine Stellungnahme aus Sicht der betroffenen Eltern und Schüler. Hier die Mitteilung im Einzelnen.
Am Montag am 3.12.2012 fand die angekündigte Gesprächsrunde zum Thema "Akuter Lehrermangel für unsere 12. Klassen" am Geschwister Scholl Gymnasium statt, kn berichtete bereits.
Geladene Gäste waren MdL Frau Marx , MdL Herr Scherer und Herr Nebe als zuständiger Mitarbeiter des Schulamtes Nordthüringen. Frau Marx war leider kurzfristig verhindert.
Weiterhin anwesend waren
- Herr Direktor Strödter
- Stellv. Direktor Herr Busch
- Oberstufenleiter Herr David
- Lehrervertreter
- 12.Klässerler und deren Eltern
- alle Elternsprecher und/oder Stellvertreter
- aller anderen Klassenstufen
Eine kurzfristige und zufriedenstellende Lösung für den langfristigen Lehrerausfall durch Krankheit (d.h. vorrausichtlich 4-6 Monate oder länger) für prüfungsrelevante Fächer (Deutsch, Geografie und Geschichte) konnte trotz zusätzlicher Leistungsbereitschaft unserer eigenen Lehrer und großem Engagement unseres Direktors und des Schulamtes nicht gefunden werden.
Das Schulamt kann den Schülern und Eltern jetzt nur mittelfristig ab dem 1.2.2013 eine mögliche Lösung für die Fächer Deutsch und Geschichte in Form einer befristeten Neueinstellung aufzeigen, die vom MdL Herr Scherer unterstütz wird, jedoch nicht mit Sicherheit garantiert werden kann. Dabei ist zu bedenken, dass diese Neueinstellung zum 1.2. 2013 für die jetzigen 12. Klassen keinen Beitrag zur Abiturvorbereitung bzw. die schriftlichen Prüfungen im Frühjahr 2013 mehr leisten kann.
Dies ist aus Sicht der Schüler und Eltern keinesfalls ausreichend für ordnungsgemäß durchgeführte Lehrveranstaltungen sowie für eine ordentliche Prüfungsvorbereitung!
Im Fach Geografie kann zurzeit nur eine schulinterne Übergangslösung in der Form angeboten werden, dass Unterrichtstunden zu Lasten der unteren Jahrgangsstufen zu Gunsten der Abiturjahrgänge verlagert werden. Dadurch entsteht lediglich ein Dominoeffekt von Ausfallzeiten über die Jahrgangsstufen hinweg, welcher durch fehlende Lehrer nicht aufgefangen werden kann.
Die Eltern der Kinder am Scholl-Gymnasium wollen, dass ihre Kinder gut vorbereitet in die Abiturprüfungen gehen, welche zentral vom Land vorgegeben sind. Wir fordern das Land auf, ausreichende Lehrerstellen besonders in den Mangelfächern wie z.B. Chemie, Physik, Mathematik etc. bereitzustellen und ggf. kurzfristige Lösungen in Form von schulamtsübergreifenden Versetzungen von Lehrern anzubieten.
Die Schüler und Eltern benötigen jetzt dringend kurzfristige und unkonventionelle Lösungen, sonst werden auch bald unsere Schüler in benachbarte Bundesländer gehen müssen, um eine qualitativ ansprechende Bildung zu erhalten. Erste Abwanderungen ganzer Familien, nur aus diesem Grund, sind mir namentlich bekannt.
Jana Schmidt
Schulelternsprecherin des Gymnasiums "Geschwister Scholl"
Autor: khhAm Montag am 3.12.2012 fand die angekündigte Gesprächsrunde zum Thema "Akuter Lehrermangel für unsere 12. Klassen" am Geschwister Scholl Gymnasium statt, kn berichtete bereits.
Geladene Gäste waren MdL Frau Marx , MdL Herr Scherer und Herr Nebe als zuständiger Mitarbeiter des Schulamtes Nordthüringen. Frau Marx war leider kurzfristig verhindert.
Weiterhin anwesend waren
- Herr Direktor Strödter
- Stellv. Direktor Herr Busch
- Oberstufenleiter Herr David
- Lehrervertreter
- 12.Klässerler und deren Eltern
- alle Elternsprecher und/oder Stellvertreter
- aller anderen Klassenstufen
Eine kurzfristige und zufriedenstellende Lösung für den langfristigen Lehrerausfall durch Krankheit (d.h. vorrausichtlich 4-6 Monate oder länger) für prüfungsrelevante Fächer (Deutsch, Geografie und Geschichte) konnte trotz zusätzlicher Leistungsbereitschaft unserer eigenen Lehrer und großem Engagement unseres Direktors und des Schulamtes nicht gefunden werden.
Das Schulamt kann den Schülern und Eltern jetzt nur mittelfristig ab dem 1.2.2013 eine mögliche Lösung für die Fächer Deutsch und Geschichte in Form einer befristeten Neueinstellung aufzeigen, die vom MdL Herr Scherer unterstütz wird, jedoch nicht mit Sicherheit garantiert werden kann. Dabei ist zu bedenken, dass diese Neueinstellung zum 1.2. 2013 für die jetzigen 12. Klassen keinen Beitrag zur Abiturvorbereitung bzw. die schriftlichen Prüfungen im Frühjahr 2013 mehr leisten kann.
Dies ist aus Sicht der Schüler und Eltern keinesfalls ausreichend für ordnungsgemäß durchgeführte Lehrveranstaltungen sowie für eine ordentliche Prüfungsvorbereitung!
Im Fach Geografie kann zurzeit nur eine schulinterne Übergangslösung in der Form angeboten werden, dass Unterrichtstunden zu Lasten der unteren Jahrgangsstufen zu Gunsten der Abiturjahrgänge verlagert werden. Dadurch entsteht lediglich ein Dominoeffekt von Ausfallzeiten über die Jahrgangsstufen hinweg, welcher durch fehlende Lehrer nicht aufgefangen werden kann.
Die Eltern der Kinder am Scholl-Gymnasium wollen, dass ihre Kinder gut vorbereitet in die Abiturprüfungen gehen, welche zentral vom Land vorgegeben sind. Wir fordern das Land auf, ausreichende Lehrerstellen besonders in den Mangelfächern wie z.B. Chemie, Physik, Mathematik etc. bereitzustellen und ggf. kurzfristige Lösungen in Form von schulamtsübergreifenden Versetzungen von Lehrern anzubieten.
Die Schüler und Eltern benötigen jetzt dringend kurzfristige und unkonventionelle Lösungen, sonst werden auch bald unsere Schüler in benachbarte Bundesländer gehen müssen, um eine qualitativ ansprechende Bildung zu erhalten. Erste Abwanderungen ganzer Familien, nur aus diesem Grund, sind mir namentlich bekannt.
Jana Schmidt
Schulelternsprecherin des Gymnasiums "Geschwister Scholl"
