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Senioren bummeln über Weihnachtsmarkt

Mittwoch, 05. Dezember 2012, 12:08 Uhr
Eine Gruppe von einigen rüstigen Senioren vom WB 4 Sondershausen hatte sich zu einer Fahrt auf den Erfurter Weihnachtsmarkt zusammengefunden und einen schönen Adventstag dort erlebt. Darüber möchten wir in einem kleinen Reisebericht erzählen.

Bereits die Hinfahrt mit Taxi Grambs war kurzweilig, da wir alle schon froh gelaunt waren und auch das Wetter recht passabel mitspielte. Kein Schneegestöber, kein Regen, Temperaturen über Null Grad Celsius, also optimal für solch einen Ausflug.

Am Domplatz angekommen verbreiteten sich schon von Weitem viele herrliche Düfte, von Glühwein, gebrannten Mandeln, Würstchen, Pfannengerichten und vielem mehr. Zuerst schlenderten wir aber etwas durch die Reihen mit den vielen Verkaufsbuden und Ständen. Das Angebot ist ja riesig, von Weihnachtsschmuck über Kerzen und Dekorationen, Christstollen, Spielzeug, warme Anziehsachen bis zu Holz- und Schnitzarbeiten und vielem mehr. Natürlich stärkten wir uns dann auch bald an einem Stand mit leckerem Heidelbeerglühwein. Der zweite Becher Glühwein treibt bei manchem schon ein leichtes Rot in die Wangen und man kann auch einen leichten Schwips bekommen. Aber es steigert auch die frohe vorweihnachtliche Laune weiter. Sicherlich hatte uns Frau Sonne schon länger beobachtet, aber jetzt lächelte auch sie zwischen Riesenrad und Dom wohlwollend und freundlich auf uns herab.

Senioren bummeln über Weihnachtsmarkt (Foto: Thomas Leipold) Senioren bummeln über Weihnachtsmarkt (Foto: Thomas Leipold)

Ob sie wohl auch bemerkt hatte, dass wir einen leichten Zacken in der Krone hatten und sie darüber schmunzeln musste? Nachdem wir uns von innen aufgewärmt hatten ging es weiter. Unser Interesse hatte unter anderem ein Stand mit Lauschaer Glaskunst erweckt. Neben konventionellem Weihnachtsschmuck kann man sich auch unter anderem Schnappi das kleine Krokodil und andere Tiere und Figuren in den Weihnachtsbaum hängen. Ich kann mich auch noch an mehrere Jahre zuvor zurück besinnen, als es Trucks und sogar das Raumschiff Enterprise (passend zu der noch laufenden Fernsehserie) gab. Daran kann man sehen, dass auch beim Baumschmuck Zeitgeschehnisse und aktuelle Ereignisse aufgegriffen werden und man auch klar Modetrends erkennen kann. Nachdem das Portemonnaie erleichtert und der Beutel mit Weihnachtsschmuck gefüllt war wurde es nun aber auch Zeit etwas gegen den schon etwas größeren Hunger zu tun.

Ob der Hunger wirklich schon so groß war, weiß ich eigentlich nicht wirklich, aber die vielen optischen und vor allem auch aromatischen Eindrücke ließen es uns zumindest suggerieren, dass es nun aber auch allerhöchste Zeit sei für einen größeren Leckerbissen. Wir entschieden uns für überbackenen Fisch, der auch lecker schmeckte. Aber keine Angst, das war noch längst nicht alles an Gaumenfreuden. Etwas später und ein paar Buden weiter meldete die Nase ans Großhirn, dass es hier gleich gebrannte Mandeln und auch Quarkbällchen geben wird. Sie ahnen sicher schon, dass die Entscheidung im Kopf schon längst gefallen war und so steuerten wir schnurstracks auf diese Bude zu.

Egal ob 2,50 Euro für gebrannte Mandeln oder das Gleiche noch einmal für die frischen Quarkbällchen, ich konnte einfach nicht widerstehen. Und so geht es sicher nicht nur mir, sondern auch vielen anderen. Ein paar Kalorien schwerer, die Geldbörse dafür aber um einiges leichter, setzten wir unseren Rundgang fort. An einer Bude mit Hutwaren, Schals und Mützen ließen uns Mützen in Form der Puppenköpfe von Ernie und Bert aus der bekannten Kindersendung, der Sesamstraße, etwas lächeln, aber diese Mützen sind ja auch nicht für unsere ältere Generation gedacht und Kinder haben sicher daran ihre Freude. Kurz vor dem Dom ein großes Riesenrad, dass zu einer Fahrt bis fast in den 7. Himmel einlud und wer sich traute wurde mit einem herrlichen Rundblick über die riesige Stadt und das Thüringer Umland belohnt, herrlich. Irgendwann mahnte uns dann aber auch der Blick auf die Uhr, dass es leider wieder Zeit wird den Rückweg anzutreten, denn wir mussten ja pünktlich beim Taxi sein, sonst hätte man dann ein klitzekleines Problemchen.

Schnell noch an einem Stand ein frisches Fischbrötchen mit Hering, Lachs oder Makrele geholt, so war das Abendbrot auch noch gesichert. Dass es dann auch im Taxi unverkennbar leicht nach diesen Fischbrötchen roch, das störte uns überhaupt nicht.

Thomas Leipold
WB 4 der Volkssolidarität
in Sondershausen
Autor: khh

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