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Sieger steht fest

Montag, 10. Dezember 2012, 19:35 Uhr
Im Carl-Schroeder-Saal von Sondershausen wurden heute die besten Ideen der Aktion "at home" Stuhlskulpturen ausgezeichnet. Bei der Ermittlung dabei auch Ihre Nordthüringer Zeitungen.

Zu Beginn der Auszeichnungsveranstaltung wurden nochmals alle eingerechten Arbeiten begutachtet. Der Stadtjugendring Sondershausen e.V. hatte Jugendeinrichtungen der Landkreise Eichsfeld, Nordhausen und Kyffhäuserkreis angeschrieben und um Teilnahme gebeten. Insgesamt nahmen acht Teilnehmergruppen mit 65 Jugendlichen aus den Städten Nordhausen, Bad Frankenhausen, Ebeleben und Sondershausen mit ihren Stuhlskulpturen teil.

Sieger steht fest (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Sieger steht fest (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Bianca Fliß vom Stadtjugendring erläuterte nochmals, um was es bei dem Projekt ging. Die Skulpturen sollten auf der einen Seite Kritik und auf der anderen Seite Wünsche und Ideen ausdrücken. Durch die Stärkung der eigenen Identität und Identifizierung mit ihrer Heimat sollten sich die Teilnehmer andere und neue Perspektiven in der Region zum Ausdruck bringen. Inhalt des Wettbewerbs war die Erstellung einer Stuhlskulptur. Alle Gruppen erarbeiteten zu ihren Stuhlskulpturen Fotostrecken, welche die zu übermittelnde Botschaft unterstützen und bekräftigen sollten.

Sieger steht fest (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Sieger steht fest (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Der 1. Preis ging an den Jugendhilfe- und Förderverein e.V. Bad Frankenhausen. Sie hatten u.a. ein Freibad gefordert, mehr Abfalleimer in der Stadt und noch mehr Angebote für Kinder und Jugendliche.

Sieger steht fest (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Sieger steht fest (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Der 2. Preis ging an das Team des Hasenholz-Oestertal-Centrums (HOC) von Sondershausen. Sie hatten Sondershausen als weltoffene Stadt dargestellt. Dieses Objekt wird nicht irgendwo in der Versenkung verschwinden, sondern wird einen Platz im Sondershäuser "EineWeltladen" erhalten.

Sieger steht fest (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Sieger steht fest (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Der 3. Preis ging an das Team der Karl-Wezel-Schule Sondershausen (Östertalschule). Die Skulptur hatte sich mit dem Problem Umwelt und Umweltschutz beschäftigt. Über Umweltprojekte in der Östertalschule hatte kn bereits öfter berichtet.

Neben Urkunden gab es verschiedene Gutscheine für die Bowlingbahn, für die Skate-Arena und den Ferienpark Feuerkuppe.
Neben einer Jury, kn gehörte auch dazu, hatte man per Internet und Brief die Möglichkeit an der der Wahl der Besten teilzunehmen. Am Voting, wie es jetzt so neudeutsch heißt, hatten 700 Interessenten teilgenommen!

Interessierter Gast bei der Veranstaltung war Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) der sich intensiv mit den ausgestellten Fotostrecken beschäftigte und Gespräche mit den Jugendlichen führte.

Die Skulpturen waren zuvor mehrere Tage in der Galerie am Schlossberg Sondershausen ausgestellt worden. Die Ausstellung der besonderen Art war das Highlight des Projekts "Von Thüringen in die Welt und zurück - Toleranz und Vielfalt erkennen, ausdrücken und stärken", gefördert durch das Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit (TMSFG) im Rahmen des Thüringer Landesprogramms für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit.

Da die eingereichten arbeiten sowohl Vorschläge als auch Kritiken enthalten, sollen entsprechende Gespräche mit den betroffenen Städten geführt werden, wie Bianca Fliß vom Stadtjagendring ankündigte. Mit Sarah an der Geige gab es auch eine kulturelle Umrahmung und passend zur Jahreszeit und zum Schneefall vor Tür startete sie mit Jingle Bells.

Weitere Informationen unter www.jugend-bewegt-sich.de
Autor: khh

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