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Nur noch zweimal

Donnerstag, 13. Dezember 2012, 12:56 Uhr
Nur noch zweimal – am kommenden Sonntag und am 22. Dezember, jeweils um 18 Uhr ist das Ballett „Don Quichotte“ von Stefan Haufe im Theater Nordhausen zu sehen. Und dann gibt es für Ballettkompanie des Nordhäuser Theaters noch einen besonderen "Tanzort"...

Ausschnitt aus dem Ballett (Foto: Tilmann Graner) Ausschnitt aus dem Ballett (Foto: Tilmann Graner)

Die witzige und tiefgründige Geschichte des Ritters von der traurigen Gestalt tanzt die Nordhäuser Ballettkompanie voller Leidenschaft und Wandlungsfähigkeit. So werden ganz verschiedene Episoden aus dem großen Roman von Cervantes lebendig: Don Quichotte muss sich mit den Mühlen der Bürokratie auseinandersetzen und begegnet einem Wanderzirkus, er meint seine Traumfrau Dulcinea in einer Bar zu erkennen und unterhält den Hofstaat eines Herzogs.

Don Quichotte wird von András Virág furios und einfühlsam getanzt. Ihm zur Seite steht David Roßteutscher als kongenialer Sancho Pansa. Don Quichottes Frau – und die Erscheinung seiner Dulcinea – interpretiert Yuri Hamano voller Kraft und Eleganz.

Choreograph Stefan Haufe war von 1992 bis 1996 Ballettdirektor am Theater Nordhausen. Zu seinen größten Erfolgen dieser Zeit zählen „Gershwin“, „The Wall“, „Carmina Burana“ und „Romeo und Julia“. Der inzwischen freischaffend als Choreograph und Regisseur tätige Künstler kehrte für „Don Quichotte“ in den Südharz zurück.

Karten für „Don Quichotte“ gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.

Bereits am kommenden Samstag hat die Ballettkompanie einen ganz anderen großen Auftritt: In der Nordhäuser Boxnacht in der Ballspielhalle zeigen die Tänzerinnen und Tänzer einen Ausschnitt aus dem „Bolero“ aus dem Ballettabend „Ravel“. Mit Jutta Ebnothers stimmungsvoller und energiegeladener Choreographie passt der „Bolero“ bestens zu diesem sportlichen Großereignis.
Autor: red

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