kn-Forum: Militäreinsätze
Mittwoch, 19. Dezember 2012, 10:35 Uhr
Deutschland ist erwachsen geworden, unter dieser Überschrift erreichte kn ein Leserbrief.
Folgt man der Logik des Bundesverteidigungsministers de Maiziere ist Deutschland nun endlich erwachsen geworden. Dieses, so könnte man vermuten, freudige Ereignis, hat seinen Ursprung darin, weil es wohl künftig mehr Anfragen aus dem Ausland für deutsche Militäreinsätze geben könne. Wir sind nicht nur wieder eine "Führungsmacht" erklärt der Minister, wir sind erwachsen geworden. Internationale Einflussnahme ohne Deutschland, ist bei ihm nicht denkbar. Beim lesen dieser beängstigenden Gedanken , die leider bittere Realität sind, macht sich berechtigt Angst breit. Es gäbe keine Region, wo Deutschland nichts zu suchen habe.
Als sei nichts gewesen, als hätte Deutschland keine leidvolle Geschichte und als gäbe es nicht diesen sinnlosen Afghanistankrieg, zeigt der Herr Minister im Blatt "Bundeswehr aktuell", wie deutsche Interessen mittels Auslandseinsätze der Bundeswehr gesichert werden und künftig sollen. Diese Militarisierung deutscher Außenpolitik ist nicht nur ein fataler Irrweg, sondern findet bei der Mehrheit der Deutschen keine Zustimmung. Wer denn, so fragt man sich, hat dieser Regierung ein solches Mandat gegeben? Die Mehrheit der Bürger nicht, Also wird ohne jegliche Skrupel am Bürger vorbei regiert und dass, wo man doch so gerne mit dem Finger auf andere Länder zeigt. Richtig hinsehen, da gucken einen immer drei eigene Finger ins Gesicht.
Auf dem Wunschzettel der Deutschen stehen zu Weihnachten nicht mehr Anfragen nach Militäreinsätzen, die Regierung jedoch scheint mit einer solchen Hoffnung schwanger zu gehen. Sie alle haben nie Krieg erlebt, spielen aber mit dem Feuer, machen damit Krieg salonfähig. Das darf nicht sein, denn diese Politik lößt keine Probleme, sondern bringt noch mehr hervor. Nicht die Fäuste, die Hände reichen Herr Minister!.
Rolf-Dieter Reiber
Ichstedt
Folgt man der Logik des Bundesverteidigungsministers de Maiziere ist Deutschland nun endlich erwachsen geworden. Dieses, so könnte man vermuten, freudige Ereignis, hat seinen Ursprung darin, weil es wohl künftig mehr Anfragen aus dem Ausland für deutsche Militäreinsätze geben könne. Wir sind nicht nur wieder eine "Führungsmacht" erklärt der Minister, wir sind erwachsen geworden. Internationale Einflussnahme ohne Deutschland, ist bei ihm nicht denkbar. Beim lesen dieser beängstigenden Gedanken , die leider bittere Realität sind, macht sich berechtigt Angst breit. Es gäbe keine Region, wo Deutschland nichts zu suchen habe.
Als sei nichts gewesen, als hätte Deutschland keine leidvolle Geschichte und als gäbe es nicht diesen sinnlosen Afghanistankrieg, zeigt der Herr Minister im Blatt "Bundeswehr aktuell", wie deutsche Interessen mittels Auslandseinsätze der Bundeswehr gesichert werden und künftig sollen. Diese Militarisierung deutscher Außenpolitik ist nicht nur ein fataler Irrweg, sondern findet bei der Mehrheit der Deutschen keine Zustimmung. Wer denn, so fragt man sich, hat dieser Regierung ein solches Mandat gegeben? Die Mehrheit der Bürger nicht, Also wird ohne jegliche Skrupel am Bürger vorbei regiert und dass, wo man doch so gerne mit dem Finger auf andere Länder zeigt. Richtig hinsehen, da gucken einen immer drei eigene Finger ins Gesicht.
Auf dem Wunschzettel der Deutschen stehen zu Weihnachten nicht mehr Anfragen nach Militäreinsätzen, die Regierung jedoch scheint mit einer solchen Hoffnung schwanger zu gehen. Sie alle haben nie Krieg erlebt, spielen aber mit dem Feuer, machen damit Krieg salonfähig. Das darf nicht sein, denn diese Politik lößt keine Probleme, sondern bringt noch mehr hervor. Nicht die Fäuste, die Hände reichen Herr Minister!.
Rolf-Dieter Reiber
Ichstedt
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: khhDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
