Wytrieckus geehrt
Mittwoch, 09. Januar 2013, 23:00 Uhr
Verdienstvolle Bürger geehrt. Sozialministerin Heike Taubert (SPD): Beispielhaftes bürgerschaftliches Engagement zum Wohl des Gemeinwesens
Die Thüringer Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit, Heike Taubert (SPD), hat heute am Nachmittag in Erfurt den Verdienstorden am Bande der Bundesrepublik Deutschland an Wolfgang Wytrieckus aus Sondershausen (Kyffhäuserkreis) und Wolfgang Peik aus Benshausen (Landkreis Schmalkalden-Meiningen) übergeben. Ute Köhler aus Scheibe-Alsbach (Landkreis Sonneberg) erhält die Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland.
Sozialministerin Heike Taubert sagte vorab: Wolfgang Wytrieckus, Ute Köhler und Wolfgang Peik (im Bild v.li.n.re.) haben sich weit über das normale Maß hinausgehend bürgerschaftlich engagiert. Ihr beispielhafter Einsatz für das Gemeinwesen im Freistaat soll mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland öffentlich gewürdigt und anerkannt werden. Sie haben unsere Gesellschaft bereichert und deren Zusammenhalt gestärkt. Wie sie engagieren sich viele Bürgerinnen und Bürger unermüdlich und unentgeltlich. Das macht unser Land liebens- und lebenswert.
Wolfgang Wytrieckus (71 Jahre) kam 1990 als Offizier der Bundeswehr nach Sondershausen und wirkte an der Umgestaltung der NVA in eine demokratische Armee mit. Herr Wytrieckus hat sich schon sehr bald auf vielen Ebenen in das gesellschaftliche Leben der Stadt Sondershausen eingebracht. Heute ist er Vorsitzender des Fördervereins des Lohorchesters und des Fördervereins zum Wiederaufbau der Cruciskirche in Sondershausen. Zudem gehört er dem Vorstand der Max Bruch Gesellschaft Sondershausen e.V. an und war Vorsitzender des Sondershäuser Stadtrates. Herr Wytrieckus hat sich bis heute mit seinen vielfältigen ehrenamtlichen Aktivitäten in der Musik- und Bergstadt Sondershausen viel Anerkennung erworben und ist zu einem Vorbild für bürgerschaftliches Engagement geworden.
Wolfgang Peik (66 Jahre) gehört zu den Gründungsmitgliedern des Trägervereins Kinder- und Jugendheim Benshausen. Dieser Verein übernahm das 1950 gegründete Kinderheim in Benshausen aus der öffentlichen Trägerschaft. Er vertritt den Verein als Geschäftsführer und leitet seit 1980 die Geschicke des Heimes. Unter seiner Leitung wandelte sich das Heim von einer DDR-Jugendhilfeeinrichtung mit zentralen Strukturen zu einer dezentralen, von Mitbestimmung der Bewohner geprägten und in das soziale Umfeld integrierten Heimstatt für Kinder und Jugendliche. Das Kinderheim ist ihm Wohn- und Arbeitsort zugleich. Das ist vorteilhaft für die Kinder, für die er unabhängig von Feierabend, Wochenende oder Feiertag stets ansprechbar und erreichbar ist. Für sie ist Herr Peik oft der Ersatz für Eltern und Familien. In über 30 Jahren hat Herr Peik mehr als 900 Kinder betreut, ihre Entwicklung zu selbstbewussten Persönlichkeiten begleitet und sie auf ihren weiteren Lebensweg vorbereitet.
Ute Köhler (58 Jahre) hat aus persönlicher Betroffenheit einen Stein ins Rollen gebracht und für ein Anliegen gekämpft, das weit über ihre persönlichen Belange hinausgeht. Ihr Einsatz für Arzneimittel mit dem Cannabiswirkstoff Dronabinol, die in der Schmerztherapie bei Krebspatienten eingesetzt werden können, hat die gesellschaftliche Diskussion und die demokratische Kultur befördert. Unbeschadet des Ausgangs der Expertendiskussion um diese Arzneimittel gilt ihr Anerkennung dafür, dass sie die demokratischen Instrumente unserer Gesellschaft genutzt hat, um auf ihre Situation und die vieler weiterer Betroffener aufmerksam zu machen. Frau Köhler hat ihre demokratischen Rechte ausgeübt und so Werte wie Meinungsfreiheit, öffentliche Auseinandersetzung, Therapiefreiheit und Achtung der Würde des Menschen gestärkt.
Begleitet bei seiner Auszeichnung wurde Wolfgang Wytrieckus von zahlreichen "Mitkämpfern" aus dem Förderverein der Cruciskirche, wie Walter Steuerwald, Friedhelm Verges und Edith Baars vom bauausführenden Planungsbüro Brust und Verges um nur einige stellvertretend zu nutzen. Aber auch die Politik war vertreten, die u.a. viele Fördermittel "mitorganisierten", so durch Landrätin Antje Hochwind (SPD) und Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU). Auch Unterstützer wie Generalmusikdirektor Markus L. Frank und Lars Tietje, Intendant und Geschäftsführer des Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH, hatten sich mit auf den Weg nach Erfurt gemacht.
Fotos: Edith und Peter Baars
Autor: khhDie Thüringer Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit, Heike Taubert (SPD), hat heute am Nachmittag in Erfurt den Verdienstorden am Bande der Bundesrepublik Deutschland an Wolfgang Wytrieckus aus Sondershausen (Kyffhäuserkreis) und Wolfgang Peik aus Benshausen (Landkreis Schmalkalden-Meiningen) übergeben. Ute Köhler aus Scheibe-Alsbach (Landkreis Sonneberg) erhält die Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland.
Sozialministerin Heike Taubert sagte vorab: Wolfgang Wytrieckus, Ute Köhler und Wolfgang Peik (im Bild v.li.n.re.) haben sich weit über das normale Maß hinausgehend bürgerschaftlich engagiert. Ihr beispielhafter Einsatz für das Gemeinwesen im Freistaat soll mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland öffentlich gewürdigt und anerkannt werden. Sie haben unsere Gesellschaft bereichert und deren Zusammenhalt gestärkt. Wie sie engagieren sich viele Bürgerinnen und Bürger unermüdlich und unentgeltlich. Das macht unser Land liebens- und lebenswert.
Wolfgang Wytrieckus (71 Jahre) kam 1990 als Offizier der Bundeswehr nach Sondershausen und wirkte an der Umgestaltung der NVA in eine demokratische Armee mit. Herr Wytrieckus hat sich schon sehr bald auf vielen Ebenen in das gesellschaftliche Leben der Stadt Sondershausen eingebracht. Heute ist er Vorsitzender des Fördervereins des Lohorchesters und des Fördervereins zum Wiederaufbau der Cruciskirche in Sondershausen. Zudem gehört er dem Vorstand der Max Bruch Gesellschaft Sondershausen e.V. an und war Vorsitzender des Sondershäuser Stadtrates. Herr Wytrieckus hat sich bis heute mit seinen vielfältigen ehrenamtlichen Aktivitäten in der Musik- und Bergstadt Sondershausen viel Anerkennung erworben und ist zu einem Vorbild für bürgerschaftliches Engagement geworden.
Wolfgang Peik (66 Jahre) gehört zu den Gründungsmitgliedern des Trägervereins Kinder- und Jugendheim Benshausen. Dieser Verein übernahm das 1950 gegründete Kinderheim in Benshausen aus der öffentlichen Trägerschaft. Er vertritt den Verein als Geschäftsführer und leitet seit 1980 die Geschicke des Heimes. Unter seiner Leitung wandelte sich das Heim von einer DDR-Jugendhilfeeinrichtung mit zentralen Strukturen zu einer dezentralen, von Mitbestimmung der Bewohner geprägten und in das soziale Umfeld integrierten Heimstatt für Kinder und Jugendliche. Das Kinderheim ist ihm Wohn- und Arbeitsort zugleich. Das ist vorteilhaft für die Kinder, für die er unabhängig von Feierabend, Wochenende oder Feiertag stets ansprechbar und erreichbar ist. Für sie ist Herr Peik oft der Ersatz für Eltern und Familien. In über 30 Jahren hat Herr Peik mehr als 900 Kinder betreut, ihre Entwicklung zu selbstbewussten Persönlichkeiten begleitet und sie auf ihren weiteren Lebensweg vorbereitet.
Ute Köhler (58 Jahre) hat aus persönlicher Betroffenheit einen Stein ins Rollen gebracht und für ein Anliegen gekämpft, das weit über ihre persönlichen Belange hinausgeht. Ihr Einsatz für Arzneimittel mit dem Cannabiswirkstoff Dronabinol, die in der Schmerztherapie bei Krebspatienten eingesetzt werden können, hat die gesellschaftliche Diskussion und die demokratische Kultur befördert. Unbeschadet des Ausgangs der Expertendiskussion um diese Arzneimittel gilt ihr Anerkennung dafür, dass sie die demokratischen Instrumente unserer Gesellschaft genutzt hat, um auf ihre Situation und die vieler weiterer Betroffener aufmerksam zu machen. Frau Köhler hat ihre demokratischen Rechte ausgeübt und so Werte wie Meinungsfreiheit, öffentliche Auseinandersetzung, Therapiefreiheit und Achtung der Würde des Menschen gestärkt.
Begleitet bei seiner Auszeichnung wurde Wolfgang Wytrieckus von zahlreichen "Mitkämpfern" aus dem Förderverein der Cruciskirche, wie Walter Steuerwald, Friedhelm Verges und Edith Baars vom bauausführenden Planungsbüro Brust und Verges um nur einige stellvertretend zu nutzen. Aber auch die Politik war vertreten, die u.a. viele Fördermittel "mitorganisierten", so durch Landrätin Antje Hochwind (SPD) und Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU). Auch Unterstützer wie Generalmusikdirektor Markus L. Frank und Lars Tietje, Intendant und Geschäftsführer des Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH, hatten sich mit auf den Weg nach Erfurt gemacht.
Fotos: Edith und Peter Baars












