Aufregung im HOC
Dienstag, 15. Januar 2013, 00:08 Uhr
Hat man doch tatsächlich bei Jolkafest im Hasenholz-Oestertal-Centrum (HOC) dem Väterchen Frost seinen Zauberstab geklaut. Was sonst noch so beim Fest passierte, hat kn erfahren.
Im Zentrum des Fests stand Jolka, die russische Bezeichnung für den Weihnachtsbaum. Im HOC von Sondershausen musste man gestern am Nachmittag ganz schön zusammenrücken, damit auch alle Platz fanden. Das HOC die die Gruppe Kontakt hatten zu einer "russischen Weihnacht" eingeladen und viele Gäste kamen.
Katharina Weizel und die Leiterin des HOC, Annet Sporleder, konnten zahlreiche Gäste aus dem Wohngebiet begrüßen. War die Gruppe Kontakt bereits zur Weihnachtsfeier beim Wohngebiet 4 der VS dabei (kn berichtete) so gab es jetzt einen Gegenbesuch. Und auch zahlreiche Mitglieder des Chors "Stimme der Heimat" waren wegen der guten Zusammenarbeit mit der Gruppe Kontakt am gestrigen Nachmittag dabei.
Wenn Katharina Weizel sagte, wir wollen mal eine typische russische Weihnacht feiern, da gehört natürlich auch Großväterchen Frost (Ded Moros) dazu. Von der lange Reise ausgepowert, schlief er ein und da wurde doch glatt sein Zauberstab geklaut. Mit diesem trieben dann zwei "zwielichtige Gestalten" Schabernack und Spiel mit den Gästen. Natürlich wurde auch viel gesungen.
Bevor es aber soweit kam, hatte Katharina Weizel noch einige Kleidungsstücke "per Musik verlost". Denn zu einer typischen russischen Weihnachtsfeier, die am 31. Dezember eigentlich gefeiert wird, gehört auch dazu, dass man sich verkleidet. Da war mancher erstaunt, was er aus dem Kleidersack der Katharina Weizel angelte.
Für die Kinder hatte Väterchen Frost natürlich auch einige Geschenke parat. Wer von den Gästen schön mitgesungen hatte, bekam auch ein extra Leckerli. Die Kompliziertheit des alten russischen Kalenders will kann an dieser Stelle nicht erläutern, aber soviel sei gesagt, man feierte heute auch gleich noch quasi ein Neujahrsfest.
Bevor es dann mit Tanz losging, wurden erst noch Urkunden verteilt. Der Chor "Stimme der Heimat" und die Gruppe Kontakt erhielten aus der Hand des Trägers FAU, vertreten durch Karla Kreyer, eine symbolische Freundschaftsurkunde für die enge Zusammenarbeit der beiden Gruppen. Eine analoge Urkunde hatte das Wohngebiet 4 schon bei seiner Weihnachtsfeier erhalten. Kreyer würdigte, dass durch solche Kontakte aus ehemaligen Aussiedlern "ganz normale Bürger" unserer Region werden. Auch die Fachbereichsleiterin Soziales bei der Stadt Sondershausen, Mareen Biedermann, die an der Veranstaltung teilnahm, äußerte gegenüber kn, dass sie beeindruckt war, wie herzlich man miteinander umging, und welche tolle Stimmung hier herrschte.
Autor: khhIm Zentrum des Fests stand Jolka, die russische Bezeichnung für den Weihnachtsbaum. Im HOC von Sondershausen musste man gestern am Nachmittag ganz schön zusammenrücken, damit auch alle Platz fanden. Das HOC die die Gruppe Kontakt hatten zu einer "russischen Weihnacht" eingeladen und viele Gäste kamen.
Katharina Weizel und die Leiterin des HOC, Annet Sporleder, konnten zahlreiche Gäste aus dem Wohngebiet begrüßen. War die Gruppe Kontakt bereits zur Weihnachtsfeier beim Wohngebiet 4 der VS dabei (kn berichtete) so gab es jetzt einen Gegenbesuch. Und auch zahlreiche Mitglieder des Chors "Stimme der Heimat" waren wegen der guten Zusammenarbeit mit der Gruppe Kontakt am gestrigen Nachmittag dabei.
Wenn Katharina Weizel sagte, wir wollen mal eine typische russische Weihnacht feiern, da gehört natürlich auch Großväterchen Frost (Ded Moros) dazu. Von der lange Reise ausgepowert, schlief er ein und da wurde doch glatt sein Zauberstab geklaut. Mit diesem trieben dann zwei "zwielichtige Gestalten" Schabernack und Spiel mit den Gästen. Natürlich wurde auch viel gesungen.
Bevor es aber soweit kam, hatte Katharina Weizel noch einige Kleidungsstücke "per Musik verlost". Denn zu einer typischen russischen Weihnachtsfeier, die am 31. Dezember eigentlich gefeiert wird, gehört auch dazu, dass man sich verkleidet. Da war mancher erstaunt, was er aus dem Kleidersack der Katharina Weizel angelte.
Für die Kinder hatte Väterchen Frost natürlich auch einige Geschenke parat. Wer von den Gästen schön mitgesungen hatte, bekam auch ein extra Leckerli. Die Kompliziertheit des alten russischen Kalenders will kann an dieser Stelle nicht erläutern, aber soviel sei gesagt, man feierte heute auch gleich noch quasi ein Neujahrsfest.
Bevor es dann mit Tanz losging, wurden erst noch Urkunden verteilt. Der Chor "Stimme der Heimat" und die Gruppe Kontakt erhielten aus der Hand des Trägers FAU, vertreten durch Karla Kreyer, eine symbolische Freundschaftsurkunde für die enge Zusammenarbeit der beiden Gruppen. Eine analoge Urkunde hatte das Wohngebiet 4 schon bei seiner Weihnachtsfeier erhalten. Kreyer würdigte, dass durch solche Kontakte aus ehemaligen Aussiedlern "ganz normale Bürger" unserer Region werden. Auch die Fachbereichsleiterin Soziales bei der Stadt Sondershausen, Mareen Biedermann, die an der Veranstaltung teilnahm, äußerte gegenüber kn, dass sie beeindruckt war, wie herzlich man miteinander umging, und welche tolle Stimmung hier herrschte.






































