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Eine Erfolgsgeschichte

Donnerstag, 24. Januar 2013, 20:23 Uhr
In der Kyffhäusersparkasse arbeitet sie schon längere Zeit, der Öffentlichkeit ist sie aber noch nicht so bekannt. Das kann sich ändern Um wen es dabei geht verrät Ihnen Ihre kn...

Beim heutigen Gespräch um die Bilanzen stellten der Vorstandsvorsitzende der Kyffhäusersparkasse, Ulrich Heilmann, und Vorstandsmitglied Joachim Warnecke ein neues Gesicht vor: Sie ist ein weiterer bestätigter Verhinderungsvertreter bei der Kyffhäusersparkasse.

Eine Erfolgsgeschichte (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Eine Erfolgsgeschichte (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Um was es sich beim Verhinderungsvertreter handelte, erläuterte Ulrich Heilmann. Bevor der frühere Vorstandsvorsitzende der Kyffhäusersparkasse, Karl-Heinz Langhorst, in den verdienten Ruhestand ging, umfasste der Vorstand der Kyffhäusersparkasse insgesamt drei Personen, Karl-Heinz Langhorst und die Vorstandsmitglieder Hans-Joachim Warnecke und Ulrich Heilmann. Mit dem Ausscheiden von Karl-Heinz Langhorst wurde der Vorstand auf zwei Mitglieder verkleinert, was auch in der nächsten Zeit so bleiben soll, so der Vorstandsvorsitzender der Kyffhäusersparkasse Ulrich Heilmann gegenüber kn.

Trotzdem blieb ein Problem bestehen. Es gibt Entscheidungen, die von den gesetzlich Vorgaben her von zwei Vorstandsmitgliedern bestätigt werden. Was aber, wenn einer der beiden Vorstandmitglieder doch einmal ernsthaft erkranken sollte und dadurch keine Entscheidung getroffen werden könnte? Für solche Fälle sehen die gesetzlich Regelungen so aus, dass ein sogenannten Verhinderungsvertreter zu benennen ist.

Neben langjährigen Kenntnissen im Sparkassenwesen soll sich dieser Verhinderungsvertreter insbesondere auch im Kreditwesen auskennen, neben solchen selbstverständlichen Voraussetzungen wie einwandfreies Führungszeugnis und ähnlichen Anforderung. Mit Andreas Fingerhut, hatte man 2011 den ersten Verhinderungsvertreter benannt, kn berichtete (Das neue, alte Gesicht). Mit Signe Kayser wurde jetzt der weitere notwendige Verhinderungsvertreter eingesetzt

Wenn kn in der Überschrift schrieb, eine Erfolgsgeschichte, so kann man das so wirklich wörtlich nehmen. Gerade das Beispiel Kayser zeigt, dass man sogar mit "branchenfremden" Berufen Karriere bei der Kyffhäusersparkasse machen kann. Ihre Ausbildung hatte sie in der Landwirtschaft gemacht. In den Semesterferien 1990 hatte sie mit einer Tätigkeit bei der Kyffhäusersparkasse das erste Mal Bekanntschaft mit dem "Kreditwesen" gemacht. Als 1991 in der Nachwendezeit in der Landwirtschaft ausgebildete Kräfte nicht mehr so gebraucht wurden, wechselte sie zur Kyffhäusersparkasse. Im Zahlungsverkehr fing sie an mit sortieren von Belegen und ähnlichen Tätigkeiten, die so nicht mal mehr vorkommen, so Warnecke gegenüber kn. Jetzt ist sie unter anderem für das Risikomanagement der Kyffhäusersparkasse zuständig.

Über die interne Qualifizierung arbeitete sie sich praktisch bis in die Führungsriege der Kyffhäusersparkasse hoch, denn wenn Heilmann und Warnecke längere Zeit abwesend sind, dann müssen die beiden Verhinderungsverteter die Geschicke der Kyffhäusersparkasse lenken. So eine Funktion ist nicht ohne, denn man mus viele Erfahrungen im Bankenwesen mitbringen und man muss von der Bundesaufsicht für Banken bestätigt werden.

Stolz ist Heilmann darauf, dass man mit Signe Kayser ein "Eigengewächs" aus der Region hat, denn Signe Kayser ist Sondershäuserin. Mit Blick auf Kayser verwies Heilmann auf die Tatsache, dass man als Kyffhäusersparkasse allein 175.000 Euro im Jahre für Qualifizierungsmaßnahmen ausgegeben hat.
Autor: khh

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