"bunt statt blau"
Dienstag, 05. Februar 2013, 10:59 Uhr
Mehr jugendliche Komasäufer im Kyffhäuserkreis - DAK-Gesundheit startet Kampagne "bunt statt blau". Dazu erreichte kn folgende Meldung.
Trinken bis der Arzt kommt: Bundesweit bleibt das Rauschtrinken bei Schülern ein Problem. Auch im Kyffhäuserkreis ist die Zahl jugendlicher Komasäufer erneut leicht gestiegen. Im Jahr 2011 kamen nach Informationen der DAK-Gesundheit 12 Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus, was gegenüber 2010 erneut einer Zunahme um 9,1% entspricht.
"bunt statt blau" (Foto: DAK)
"Die aktuelle Entwicklung ist ein Warnsignal. Wir hoffen, dass wir langfristig einen positiven Trend erreichen können", sagt Jörn Sola von der DAK-Gesundheit in Sondershausen. "In den vergangenen Jahren haben, nach einem Abwärtstrend bis 2009, die alkoholbedingten Klinik-Einlieferungen Jugendlicher in unserer Region wieder zugenommen." Auch auf Landesebene bewegen sich die Zahlen nach wie vor auf einem hohen Niveau. In der jungen Altersgruppe zwischen zehn und 20 Jahren landeten 2011 thüringenweit 163 Mädchen und 287 Jungen deswegen im Krankenhaus.
Komasaufen: 35.000 Schüler bekennen Farbe
Um ein Zeichen gegen den aktuellen Anstieg beim Rauschtrinken zu setzen, startet die Krankenkasse DAK-Gesundheit erneut ihre Präventionskampagne "bunt statt blau - Kunst gegen Komasaufen". Bundesweit wurden mehr als 11.000 Schulen angeschrieben und zur Teilnahme eingeladen, davon 11 Schulen im Kyffhäuserkreis.
Seit 2010 bekannten beim DAK-Plakatwettbewerb "bunt statt blau" mehr als 35.000 Schüler Farbe gegen das Komasaufen. "Jugendliche sind im Kampf gegen Alkoholmissbrauch die glaubwürdigsten Botschafter", so Jörn Sola. "Wir hoffen, dass viele Schulen das Thema auf den Stundenplan setzen. Insbesondere auch, weil die Bundessieger im Jahr 2012 aus Thüringen kamen!". Nach dem Einsendeschluss am 31. März werden in allen 16 Bundesländern die besten Siegerplakate ausgezeichnet. Im Juni wählt dann eine Bundesjury mit der Drogenbeauftragten der Bundes-
regierung, Mechthild Dyckmans, und der Band "Luxuslärm" den Bundesgewinner. Natürlich gibt es auch wieder wertvolle Geld- und Sachpreise zu gewinnen.
Bundes-Drogenbeauftragte lobt Kampagne
Der aktuelle Sucht- und Drogenbericht der Bundesregierung lobt "bunt statt blau" erneut als erfolgreiches und beispielhaftes Präventionsprojekt gegen den Alkoholmissbrauch von Jugendlichen. Die Aktion erhielt 2012 den Health Media Award für "hervorragende Gesundheitskommunikation". Weitere Informationen zum Wettbewerb 2013 gibt es in allen Servicezentren der DAK-Gesundheit oder im Internet unter www.dak-buntstattblau.de. Die Kampagne ist eingebunden in die "Aktion Glasklar", die seit 2004 Schüler, Lehrkräfte und Eltern über das Thema Alkohol aufklärt.
Autor: khhTrinken bis der Arzt kommt: Bundesweit bleibt das Rauschtrinken bei Schülern ein Problem. Auch im Kyffhäuserkreis ist die Zahl jugendlicher Komasäufer erneut leicht gestiegen. Im Jahr 2011 kamen nach Informationen der DAK-Gesundheit 12 Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus, was gegenüber 2010 erneut einer Zunahme um 9,1% entspricht.
"bunt statt blau" (Foto: DAK)
"Die aktuelle Entwicklung ist ein Warnsignal. Wir hoffen, dass wir langfristig einen positiven Trend erreichen können", sagt Jörn Sola von der DAK-Gesundheit in Sondershausen. "In den vergangenen Jahren haben, nach einem Abwärtstrend bis 2009, die alkoholbedingten Klinik-Einlieferungen Jugendlicher in unserer Region wieder zugenommen." Auch auf Landesebene bewegen sich die Zahlen nach wie vor auf einem hohen Niveau. In der jungen Altersgruppe zwischen zehn und 20 Jahren landeten 2011 thüringenweit 163 Mädchen und 287 Jungen deswegen im Krankenhaus.Komasaufen: 35.000 Schüler bekennen Farbe
Um ein Zeichen gegen den aktuellen Anstieg beim Rauschtrinken zu setzen, startet die Krankenkasse DAK-Gesundheit erneut ihre Präventionskampagne "bunt statt blau - Kunst gegen Komasaufen". Bundesweit wurden mehr als 11.000 Schulen angeschrieben und zur Teilnahme eingeladen, davon 11 Schulen im Kyffhäuserkreis.
Seit 2010 bekannten beim DAK-Plakatwettbewerb "bunt statt blau" mehr als 35.000 Schüler Farbe gegen das Komasaufen. "Jugendliche sind im Kampf gegen Alkoholmissbrauch die glaubwürdigsten Botschafter", so Jörn Sola. "Wir hoffen, dass viele Schulen das Thema auf den Stundenplan setzen. Insbesondere auch, weil die Bundessieger im Jahr 2012 aus Thüringen kamen!". Nach dem Einsendeschluss am 31. März werden in allen 16 Bundesländern die besten Siegerplakate ausgezeichnet. Im Juni wählt dann eine Bundesjury mit der Drogenbeauftragten der Bundes-
regierung, Mechthild Dyckmans, und der Band "Luxuslärm" den Bundesgewinner. Natürlich gibt es auch wieder wertvolle Geld- und Sachpreise zu gewinnen.
Bundes-Drogenbeauftragte lobt Kampagne
Der aktuelle Sucht- und Drogenbericht der Bundesregierung lobt "bunt statt blau" erneut als erfolgreiches und beispielhaftes Präventionsprojekt gegen den Alkoholmissbrauch von Jugendlichen. Die Aktion erhielt 2012 den Health Media Award für "hervorragende Gesundheitskommunikation". Weitere Informationen zum Wettbewerb 2013 gibt es in allen Servicezentren der DAK-Gesundheit oder im Internet unter www.dak-buntstattblau.de. Die Kampagne ist eingebunden in die "Aktion Glasklar", die seit 2004 Schüler, Lehrkräfte und Eltern über das Thema Alkohol aufklärt.

