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Neues und nicht Neues vom Franzberg

Montag, 25. Februar 2013, 23:27 Uhr
Bei der Einwohnerversammlung der Wohngebiete Franzberg, Jechaburg und Bebra der Stadt Sondershausen ging es nicht nur bierernst zu. Warum der Bürgermeister für den ersten großen Lacher im Saal sorgte, erfahren Sie hier...

Gleich nach der Begrüßung sorgte Sondershausen Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) für eine Lachsalve im Saal, als er verkündete, nichts Neues zum Stand Franzbergschule. Im weiteren Verlauf der Einwohnerversammlung ging es dann aber zu diesem Thema sehr ernsthaft weiter. Kreyer machte klar, dass die Stadt Sondershausen, bestärkt durch Gespräche mit Elternvertreter, weiter am Bestand der Franzbergschule festhalten wird.

So werden wir auch die Diskussion mit dem Kreis führen, so Kreyer. Auch wenn die Grundschule Franzberg jetzt fest im System des Gebäudes der Förderschule integriert ist und auch Anfangsschwierigkeiten weitgehend beseitigt wurden, bleibt das Problem der Regelschule Franzberg bestehen. Bisher konnte Kreyer auf keinen Fortschritt bei den Verhandlungen mit dem Kreis verweisen.

Kreyer zeigte zwar Genugtuung, dass Vizelandrat Holger Häßler sich bereits einen Überblick mit einem Schulbesuch verschafft hat, es aber in der Sache nicht weiter gehe. Nicht ganz schuldlos, die fehlende Schulnetzplanung. Bauamtsleiter Manfred Kucksch sagte in Richtung Kreis, man solle nicht nur an einen Abriss mit folgendem Neubau denken, sondern auch solche Möglichkeiten prüfen wie Rückbau von Geschossen verbunden mit zusätzlichen "Verstrebungen und Stützen" um die Statik des restlichen Gebäudes zu sichern.

Weiterer Schwerpunkt war der Bau des Kreisels am Franzberg. Auch wenn noch Winterruhe ist, so Kreyer, wir liegen im Zeitplan und in den nächsten Tagen wird weiter gebaut. Kreyer bat die Einwohner und Gewerbetreibenden um Verständnis für die Behinderungen durch die Bauarbeiten.

Zum Thema fehlender Stellplätze am Kreisel, eine Feststellung eines Bürgers, sagte Kreyer, bei Zählungen haben es im Bereich des Bahnhofsdreiecks auch jetzt noch freie Parkplätze gegeben. Sei sei zumutbar, auch mal ein paar Meter zu gehen, nur um an der Eisdiele mal etwas Eis zu holen. Kreyer machte klar, die Gewerbetreibenden müssen ihre Stellflächen nachweisen. Mit den erhaltenen Fördergeldern können wir am Kreisel nur die Straßen bauen, und keine Parkflächen, so Kreyer.

Hinsichtlich Verkehr gab es gleich mehrere Fragen und Forderungen der Bürger. Die Straßenverhältnisse am Stadtweg verschlechtern sich beängstigend. Für den Bereich des Franzberges wurde die Einrichtung einer Tempo 30 km/h-Zone gefordert.
Es kam aber an die Stadt auch die Forderung, nicht nur für Fernradwege zu sorgen, sondern auch den täglichen Radweg zur Arbeit Richtung Innenstadt und in der Stadt selbst zu verbessern. Kreyer verwies in diesem Zusammenhang, dass zu dieser Problematik ein Studie in Auftrag gegeben wurde.
Autor: khh

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