Kanalarbeiten in Bebra
Dienstag, 26. Februar 2013, 09:36 Uhr
In der Stadt Sondershausen fangen im Wohngebiet Bebra demnächst umfangreiche Kanalarbeiten an. In der gestrigen Einwohnerversammlung wurden die entsprechenden Arbeitsschritte erläutert.
Eigentlich standen die Arbeiten schon vor einigen Jahren an, aber bisher reichte das Geld dafür nicht. Jetzt konnte die Stadt die notwendigen Mittel im Haushalt darstellen, damit auch die unbedingt notwendigen Fördermittel vom Land abgerufen werden können.
Ziele der Arbeiten sind die in diesem Wohngebiet noch vorhandenen vielen Kleinkläranlagen stilllegen zu können, und die bisherige Schmutzwasserbeseitigung in den alten Abwasserkanälen stark zu verbessern. Hintergrund dazu, die nun schon maroden Abwasserkanäle sind nicht dicht genug und nehmen zu viel Regenwasser auf. Mit negativen Folgen für die Kläranlage. Regenwasser muss nicht in einer Kläranlage gereinigt werden. Gelangt es aber, wie in Bebra, in die Abwasserkanäle, dann fallen zusätzliche nicht unerhebliche Reinigungskosten in der Kläranlage an, die von allen Bürgern der Stadt mitgetragen werden müssen.
In zwei Jahresscheiben werden daher in der Margarethenstraße (Erfurterstreße bis Bachstraße) im Jahr 2013 und der Rest der Margarethenstraße und einiger Stichstraßen im Jahre 2014 neue Kanäle verlegt. Dabei werden getrennte Kanäle für deas Regenwasser (Ableitung in die Bebra) und für das Schmutzwasser, (Ableitung in die Kläranlage) verlegt, einschließlich neuer Trinkwasserleitungen. Gleichzeitig konnten die Stadtwerke Sondershausen gewonnen werden, die in diesem Bereich liegenden Stromkabel (von Mastfreileitungen) in die Erde zu verlegen und neue Gasleitungen einzubringen.
Einziger "Spielverderber" die Telekom, die keine Veranlassung sieht, die Freileitungen in die Erde zu verlegen. Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) dazu: "Wenn deren Anlagen noch nicht abgeschrieben sind und funktionieren, ist das für die ein Grund nichts zu machen.
H.Peter Schwarzbach, Leiter Abwasser / stellv. Werkleiter des Trinkwasser- und Abwasserzweckverband "Helbe-Wipper" (TAZ), erläuterte zusammen mit Herrn Krause vom baubegleitenden Ingeniuerbüro Bach den weiteren Ablauf. Im April 2013 werden die Leistungen im Staatsanzeiger öffentlich ausgeschrieben, Anfang Mai wird Submission sein und ab 10 Juni soll Baubeginn sein.
Im Vorfeld werden wir jedes Grundstück besuchen, so Schwarzbach und dann kann auch gesagt werden, welchen Ausbaubeiträge auf die Grunsstückseigentümer zu kommen. Hinsichlich der Grundstücksgröße gäbe es ein Kappungsgrenze, damit große Grundstücke mit vielleich ein oder zwei Bewohnern nicht immens belastet werden, so Schwarzbach. Hinsichtlich der technischen Ausfertigung wurde gesagt, dass durch Drainagerohre in dem Bereich anfallendes Schicht- und Grundwasser abgeführt werden.
Gebaut werden wird in kleineren Abschnitten, so dass nicht in der ganzen Zeit (Abschluss vor Einbruch des Winters) nicht die gesamte Straße gesperrt sein wird.
Einen kleinen Wermutstropfen gibt es. Wenn die Bauarbeiten fertig sind, werden wir die Straße nicht mehr in so einem schlechten Zustand hinbekommen, wie sie jetzt schon ist. Die Fahrbahn wird sich für die Anlieger verbessern. Die Stadt hat aber nicht soviel Geld, um mit den Kanalarbeiten auch gleich noch die Gehwege zu sanieren. Aber man hat als Stadt drei Jahre Zeit, um dann noch die Gehwege sanieren zu dürfen, mit dem Hintergrund, dass dann für den bessere Straßenausbau noch weitere Straßenausbaubeiträge kassiert werden dürfen.
Autor: khhEigentlich standen die Arbeiten schon vor einigen Jahren an, aber bisher reichte das Geld dafür nicht. Jetzt konnte die Stadt die notwendigen Mittel im Haushalt darstellen, damit auch die unbedingt notwendigen Fördermittel vom Land abgerufen werden können.
Ziele der Arbeiten sind die in diesem Wohngebiet noch vorhandenen vielen Kleinkläranlagen stilllegen zu können, und die bisherige Schmutzwasserbeseitigung in den alten Abwasserkanälen stark zu verbessern. Hintergrund dazu, die nun schon maroden Abwasserkanäle sind nicht dicht genug und nehmen zu viel Regenwasser auf. Mit negativen Folgen für die Kläranlage. Regenwasser muss nicht in einer Kläranlage gereinigt werden. Gelangt es aber, wie in Bebra, in die Abwasserkanäle, dann fallen zusätzliche nicht unerhebliche Reinigungskosten in der Kläranlage an, die von allen Bürgern der Stadt mitgetragen werden müssen.
In zwei Jahresscheiben werden daher in der Margarethenstraße (Erfurterstreße bis Bachstraße) im Jahr 2013 und der Rest der Margarethenstraße und einiger Stichstraßen im Jahre 2014 neue Kanäle verlegt. Dabei werden getrennte Kanäle für deas Regenwasser (Ableitung in die Bebra) und für das Schmutzwasser, (Ableitung in die Kläranlage) verlegt, einschließlich neuer Trinkwasserleitungen. Gleichzeitig konnten die Stadtwerke Sondershausen gewonnen werden, die in diesem Bereich liegenden Stromkabel (von Mastfreileitungen) in die Erde zu verlegen und neue Gasleitungen einzubringen.
Einziger "Spielverderber" die Telekom, die keine Veranlassung sieht, die Freileitungen in die Erde zu verlegen. Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) dazu: "Wenn deren Anlagen noch nicht abgeschrieben sind und funktionieren, ist das für die ein Grund nichts zu machen.
H.Peter Schwarzbach, Leiter Abwasser / stellv. Werkleiter des Trinkwasser- und Abwasserzweckverband "Helbe-Wipper" (TAZ), erläuterte zusammen mit Herrn Krause vom baubegleitenden Ingeniuerbüro Bach den weiteren Ablauf. Im April 2013 werden die Leistungen im Staatsanzeiger öffentlich ausgeschrieben, Anfang Mai wird Submission sein und ab 10 Juni soll Baubeginn sein.
Im Vorfeld werden wir jedes Grundstück besuchen, so Schwarzbach und dann kann auch gesagt werden, welchen Ausbaubeiträge auf die Grunsstückseigentümer zu kommen. Hinsichlich der Grundstücksgröße gäbe es ein Kappungsgrenze, damit große Grundstücke mit vielleich ein oder zwei Bewohnern nicht immens belastet werden, so Schwarzbach. Hinsichtlich der technischen Ausfertigung wurde gesagt, dass durch Drainagerohre in dem Bereich anfallendes Schicht- und Grundwasser abgeführt werden.
Gebaut werden wird in kleineren Abschnitten, so dass nicht in der ganzen Zeit (Abschluss vor Einbruch des Winters) nicht die gesamte Straße gesperrt sein wird.
Einen kleinen Wermutstropfen gibt es. Wenn die Bauarbeiten fertig sind, werden wir die Straße nicht mehr in so einem schlechten Zustand hinbekommen, wie sie jetzt schon ist. Die Fahrbahn wird sich für die Anlieger verbessern. Die Stadt hat aber nicht soviel Geld, um mit den Kanalarbeiten auch gleich noch die Gehwege zu sanieren. Aber man hat als Stadt drei Jahre Zeit, um dann noch die Gehwege sanieren zu dürfen, mit dem Hintergrund, dass dann für den bessere Straßenausbau noch weitere Straßenausbaubeiträge kassiert werden dürfen.
