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Neue Pläne für Bebra in Sondershausen

Dienstag, 26. Februar 2013, 18:00 Uhr
Auf der gestrigen Einwohnerversammlung von Bebra, Franzberg und Jechaburg wurde auch der weitere Ausbau der Bebra angekündigt.

Bevor es zu den weiteren Plänen des Ausbaus an der Bebra ging, stellte Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) nochmals ausdrücklich klar, dass die Baumfällungen an der Gottesackergasse auf ein Minimum begrenzt wurden.

Neue Pläne für Bebra in Sondershausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Neue Pläne für Bebra in Sondershausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Es sei aber unbedingt notwendig den bisherigen Durchlass von rund zwei Quadratmeter auf über sieben Quadratmater zu erhöhen. Schon relativ kurze Starkniederschläge reichen aus, um diesen Durchlauf an die Grenzen des Fassungsvermögens zu bringen. Bei einem der letzten Ereignisse dieser Art war kaum noch eine Handbreit Luft im Durchlass, bevor die Kapazitätsgrenze erreicht war, hatte Kreyer vorletzte Woche bei der Presskonferenz informiert.
(kn hat mal in den Unterlagen nachgeschaut, es war Mittwoch, der 22. Juni 2011, als Starkniederschläge über Sondershausen niedergingen, die nicht mal lange andauerten.)

Wenn dann das "Glück" dazu kommt, dass noch etwas Sperriges vor den Durchlass kommt, dann läuft das Wasser ohne große Vorwarnzeit in die Altstadt. Dann hätte wir keine Zeit mehr, denn so schnell könnte die Feuerwehr keinen Damm aus Sandsäcken bauen.
Einen der Gründe für diese Probleme nannte Kreyer bei der Pressekonferenz damals auch beim Namen. Die Stadt ist im Bereich der Bebra recht stark versiegelt ist und selbst kurze Starkniederschläge zum Anschwellen der Bebra führt.

Bei der gestrigen Einwohnerversammlung wies Kreyer deshalb nochmals darauf hin, dass auch oberhalb der Bebrabrücke am Gottesacker noch genügend Schwachstellen vorhanden sind, an denen die Bebra ausgebaut werden muss. An einigen Stellen droht auch, dass die Uferböschung abbricht, so sanierungsbedürftig sei die Bebra.

Deshalb läuft zurzeit ein Planfeststellungsverfahren für den weiteren Ausbau der Bebra an mehreren Abschnitten in der Stadt, wie Bürgermeister Kreyer betonte. Dieses Planfeststellungsverfahren ist die Voraussetzung, dass überhaupt Fördermittel des Freistaates abgerufen werden dürfen.

Die Brücke im Gottesacker war nicht das alleinige Sorgenkind der Stadt. Auch die Bebrabrücke in der Bachstraße sein mehr als nur sanierungsbedürftig. Auch drei Brücken in Thalebra müssten eigentlich wegen des Hochwasserschutzes neu gebaut werden, ergänzte Bauamtsleiter Manfred Kucksch.

Wann dann allerdings der weitere Ausbau der Bebra stattfinden kann, steht aber noch nicht fest.
Autor: khh

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