Was war teurer, was billiger?
Montag, 04. März 2013, 13:05 Uhr
Immer zu Beginn eines Monats haben die Statistiker dieses Landes einen imaginären Warenkorb zusammengestellt und in an der Kasse abgegeben. So dann vergleichen Sie mit dem Vormonat...
Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik stieg der Verbraucherpreisindex im Monat Februar gegenüber dem Vormonat Januar um 0,6 Prozent. Er erreichte einen Indexstand von 105,0 Prozent (Basis 2010=100). Die Jahresteuerungsrate verharrte auf einem Stand von 1,5 Prozent.
Im Jahresvergleich lagen die Verbraucherpreise in Thüringen im Durchschnitt um 1,5 Prozent über dem Vorjahresniveau. Im gesamten Jahr 2013 wird sich die weggefallene Praxisgebühr im Bereich Gesundheitspflege (-3,4 Prozent) indexdämpfend auswirken. In vielen anderen Bereichen wurden im Februar wesentlich höhere Preise als vor einem Jahr beobachtet.
Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke erhöhten sich um durchschnittlich 3,8 Prozent. Wesentlich teurer wurden Fleisch und Fleischwaren (7,1 Prozent), Obst (8,6 Prozent) sowie alkoholische Getränke (3,6 Prozent) angeboten. Nennenswerte Preissteigerungen verzeichneten Hackfleisch (15,7 Prozent), Leberwurst oder Blutwurst (13,1 Prozent) oder frisches Geflügelfleisch (12,4 Prozent).
Bei der Warengruppe Obst verteuerten sich Mandarinen (37,4 Prozent), Birnen (34,3 Prozent) sowie Avocados (30,5 Prozent) überdurchschnittlich. Günstigere Preise binnen Jahresfrist wurden im Nahrungsmittelbereich deutlich weniger festgestellt. Billiger konnten Tomaten (-17,8 Prozent), Butter (-5,2 Prozent) oder Frischer Kuchen bzw. Torten (-4,5 Prozent) erworben werden. Spürbar höhere Preise als im Vorjahr musste auch für Bildung (3,8 Prozent) bezahlt werden. So verteuerten sich die Gebühren für die Kurse der Volkshochschulen um durchschnittlich 4,9 Prozent.
Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Preise um 0,6 Prozent. Mit Beginn der Winterferien erhöhten sich die Preise für Pauschalreisen ins Ausland um 11,4 Prozent, für die Pauschalreisen im Inland um 6,0 Prozent. Die Mineralölprodukte verzeichneten eine Preissteigerung von 1,6 Prozent. So kosteten Heizöl 2,0 Prozent und die Kraftstoffe 1,4 Prozent mehr als im Januar.
Autor: redNach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik stieg der Verbraucherpreisindex im Monat Februar gegenüber dem Vormonat Januar um 0,6 Prozent. Er erreichte einen Indexstand von 105,0 Prozent (Basis 2010=100). Die Jahresteuerungsrate verharrte auf einem Stand von 1,5 Prozent.
Im Jahresvergleich lagen die Verbraucherpreise in Thüringen im Durchschnitt um 1,5 Prozent über dem Vorjahresniveau. Im gesamten Jahr 2013 wird sich die weggefallene Praxisgebühr im Bereich Gesundheitspflege (-3,4 Prozent) indexdämpfend auswirken. In vielen anderen Bereichen wurden im Februar wesentlich höhere Preise als vor einem Jahr beobachtet.
Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke erhöhten sich um durchschnittlich 3,8 Prozent. Wesentlich teurer wurden Fleisch und Fleischwaren (7,1 Prozent), Obst (8,6 Prozent) sowie alkoholische Getränke (3,6 Prozent) angeboten. Nennenswerte Preissteigerungen verzeichneten Hackfleisch (15,7 Prozent), Leberwurst oder Blutwurst (13,1 Prozent) oder frisches Geflügelfleisch (12,4 Prozent).
Bei der Warengruppe Obst verteuerten sich Mandarinen (37,4 Prozent), Birnen (34,3 Prozent) sowie Avocados (30,5 Prozent) überdurchschnittlich. Günstigere Preise binnen Jahresfrist wurden im Nahrungsmittelbereich deutlich weniger festgestellt. Billiger konnten Tomaten (-17,8 Prozent), Butter (-5,2 Prozent) oder Frischer Kuchen bzw. Torten (-4,5 Prozent) erworben werden. Spürbar höhere Preise als im Vorjahr musste auch für Bildung (3,8 Prozent) bezahlt werden. So verteuerten sich die Gebühren für die Kurse der Volkshochschulen um durchschnittlich 4,9 Prozent.
Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Preise um 0,6 Prozent. Mit Beginn der Winterferien erhöhten sich die Preise für Pauschalreisen ins Ausland um 11,4 Prozent, für die Pauschalreisen im Inland um 6,0 Prozent. Die Mineralölprodukte verzeichneten eine Preissteigerung von 1,6 Prozent. So kosteten Heizöl 2,0 Prozent und die Kraftstoffe 1,4 Prozent mehr als im Januar.
