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nnz-Interview: Die Sahne auf dem Kuchen

Mittwoch, 06. März 2013, 06:43 Uhr
Die nächste Europacup Aufgabe steht an. Am kommenden Samstag geht es zum spanischen Spitzenverein Balonmano Bera Bera. Die nnz sprach mit THC-Trainer Herbert Müller...


nnz: Wie schätzen Sie die Mannschaft ein und was ist das Ziel in Spanien?

Herbert Müller: Bera Bera ist in diesem Jahr die dominierende Mannschaft in Spanien. Neben dem Supercup haben Sie auch den spanischen Pokal gewonnen und führen die Tabelle in der spanischen Liga an. Sie sind eine besonders heimstarke Mannschaft und darum ist es für uns ganz wichtig hochkonzentriert in das erste Spiel zu gehen und uns für die zweite Hälfte der 120 Minuten eine gute Ausgangsposition zu schaffen. Die Aufgabe in das Halbfinale des Europapokals einzuziehen ist mehr als reizvoll.

nnz: Auf welche Spielerin müssen Sie und Ihr Team besonders achtgeben und wie ist das Spielsystem der Spanierinnen einzuschätzen?

Herbert Müller: Die wichtigste Spielerin ist sicherlich Elisabeth Pinedo. Eine Spielerin, die bereits mit Itxako im Finale der Champions League stand und jetzt Haupttorschützin ihres Teams ist. Ansonsten haben Sie eine sehr erfahrene Mannschaft. Die Art und Weise des spanischen Handballs ist immer sehr unangenehm. Ein ständiges Anrennen um Lücken beim Gegner in der Abwehr zu öffnen, vom Grundsatz eine aggressive Spielweise und immer wieder ein gutes 1 gegen 1 Verhalten, sind die Vorzüge dieses Spiels.
nnz: Was wünschen Sie sich für ein Ergebnis als Ausgangsposition im darauffolgenden Heimspiel in Nordhausen?

Herbert Müller: Wir müssen die Rechnung diesmal über 120 Minuten anlegen. Natürlich wollen wir auch in Spanien bestehen und wenn möglich sogar mit einem Sieg nach Hause kommen. Oberstes Ziel muss aber sein eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel zu schaffen.

nnz: Bisher hatten wir in Nordhausen immer eine super Atmosphäre. Was erwarten Sie für das Heimspiel in der Wiedigsburghalle?

Herbert Müller: Mit unseren tollen Fans im Rücken wollen wir ein Feuerwerk abbrennen und alles daran setzen um das Halbfinale zu erreichen. Wer die Atmosphäre in der Champions League genießen durfte, weiß, dass dies ein lohnenswertes Unterfangen ist. Darum meine Bitte an alle Fans die Halle restlos zu füllen und uns auf eine Erfolgswelle zu heben.

nnz: Zwischen den beiden Europacupspielen gibt es ein Spitzenspiel in der Bundesliga. Sie erwarten zu Hause den VFL Oldenburg. Sehen Sie diese schwere Aufgabe eher als Nach- oder Vorteil?

Herbert Müller: Wir haben inzwischen gelernt uns auf die jeweilige Aufgabe in den drei Wettbewerben zu fokussieren. Von der Wichtigkeit gibt es da keine Priorität. Ist die Bundesliga unser tägliches Brot, so ist der Europacup die Sahne auf dem Kuchen.

nnz: Vielen Dank Herbert Müller und viel Erfolg in den kommenden Spielen.
Autor: red

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