10.Ebelebener Werkstattlesung
Samstag, 16. März 2013, 08:30 Uhr
Bei der Jubiläumswerkstattlesung geht es um Katrin Behr und Peter Hartl mit dem Buch "Entrissen - Der Tag, als die DDR mir meine Mutter nahm"
10.Ebelebener Werkstattlesung (Foto: Stadt Ebeleben)
Tausende von Kindern in der DDR sind zu Opfern von Zwangsadoptionen geworden. Oft wurden die Kinder aus ihrem vertrauten Umfeld heraus gerissen, weil ihre Eltern politisch in Ungnade fielen. Für viele Kinder begann damit ein Leidensweg, der sie über Kinderheime und regimetreue Adoptivfamilien in eine ungewisse Zukunft führte. Unter diesem Schicksal leiden viele Opfer bis heute.
Autorin Katrin Behr schildert in dem Buch die Biografie ihres persönlichen Traumas. Sie ist 4 Jahre alt, als an einem Morgen im Jahre 1972 Stasimitarbeiter an die Tür klopfen.
Ihre Mutter wird verhaftet und Katrin, sowie ihr älterer Bruder werden von der Mutter getrennt. Zunächst zur Großmutter gebracht, werden sie erneut fortgebracht und kommen in ein Kinderheim, bis Katrin schließlich von der Familie einer SED Funktionärin adoptiert wird. Es dauert 19 Jahre, bis sie ihre leibliche Mutter wiederfindet.
Der Autorin gelingt es, ihr Schicksal in eindringlichen Worten zu beschreiben und so dem Leser zu eröffnen, was es als Kind bedeutet, als Kind aus der eigenen Welt gerissen zu werden. Darüber hinaus schildert sie auch ihre tiefe Auseinandersetzung mit dem Thema Zwangsadoption in der DDR.
Katrin Behr: 1967 in Gera geboren und lebt heute in Berlin. 2007 gründete sie den Verein "Hilfe für die Opfer von DDR-Zwangsadoptionen".
Peter Hartl: 1961 geboren, arbeitet seit 1991 als Filmautor und Redakteur in der ZDF Redaktion Zeitgeschichte. Außerdem schreibt er für zeithistorische Themen.
Mittwoch 17.04.2013 19:00 Uhr
Ebeleben - Mühlhäuser Werkstätten für Behinderte e.V. - Teichmühlenweg 1a
Eintritt frei!
Autor: khh
10.Ebelebener Werkstattlesung (Foto: Stadt Ebeleben)
Tausende von Kindern in der DDR sind zu Opfern von Zwangsadoptionen geworden. Oft wurden die Kinder aus ihrem vertrauten Umfeld heraus gerissen, weil ihre Eltern politisch in Ungnade fielen. Für viele Kinder begann damit ein Leidensweg, der sie über Kinderheime und regimetreue Adoptivfamilien in eine ungewisse Zukunft führte. Unter diesem Schicksal leiden viele Opfer bis heute.Autorin Katrin Behr schildert in dem Buch die Biografie ihres persönlichen Traumas. Sie ist 4 Jahre alt, als an einem Morgen im Jahre 1972 Stasimitarbeiter an die Tür klopfen.
Ihre Mutter wird verhaftet und Katrin, sowie ihr älterer Bruder werden von der Mutter getrennt. Zunächst zur Großmutter gebracht, werden sie erneut fortgebracht und kommen in ein Kinderheim, bis Katrin schließlich von der Familie einer SED Funktionärin adoptiert wird. Es dauert 19 Jahre, bis sie ihre leibliche Mutter wiederfindet.
Der Autorin gelingt es, ihr Schicksal in eindringlichen Worten zu beschreiben und so dem Leser zu eröffnen, was es als Kind bedeutet, als Kind aus der eigenen Welt gerissen zu werden. Darüber hinaus schildert sie auch ihre tiefe Auseinandersetzung mit dem Thema Zwangsadoption in der DDR.
Katrin Behr: 1967 in Gera geboren und lebt heute in Berlin. 2007 gründete sie den Verein "Hilfe für die Opfer von DDR-Zwangsadoptionen".
Peter Hartl: 1961 geboren, arbeitet seit 1991 als Filmautor und Redakteur in der ZDF Redaktion Zeitgeschichte. Außerdem schreibt er für zeithistorische Themen.
Mittwoch 17.04.2013 19:00 Uhr
Ebeleben - Mühlhäuser Werkstätten für Behinderte e.V. - Teichmühlenweg 1a
Eintritt frei!
