Frostiger herzlicher Abschied
Sonntag, 24. März 2013, 01:15 Uhr
Mit Wehmut und viel Herzlichkeit wurden die über 400 Soldatinnen und Soldaten der 2., 3. und 4. Batterie des Raketenartilleriebataillon 132 Sondershausen verabschiedet und mit dem Einrollen der Regimentsfahne gehört das Raketenartilleriebataillon 132 nun der Geschichte an.
Mit 22 Salutschüssen für 22 Jahre Anwesenheit des Raketenartilleriebataillon 132 am Bundeswehrstandort Sondershausen fand die Verabschiedung der Soldaten einen würdigen Abschluss. Die Schwarzpulver-Kanoniere mit Sitz im Schloss Allstedt hatten seit Jahren einen Patenschaftsvertrag mit dem Raketenartilleriebataillon 132.
Kurz zuvor endete mit dem Einrollen der Truppenfahne durch den Kommandeur des Artillerieregiments 100, Oberst Axel Hermeling, und des Kommandeurs des Raketenartilleriebataillon 132 Major René Drewelies (re.) die Existenz des Raketenartilleriebataillon 132.
Zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Vereinen und Verbänden sowie aus anderen Bundeswehrstandorten nahmen an der feierlich Verabschiedung teil, so u.a. die Bundestagsmitglieder Johannes Selle (CDU), Steffen-Claudio Lemme (SPD) und die Landtagsmitglieder Dorothea Marx (SPD) und Manfred Scherer (CDU). Die Vizepräsidentin des Thüringer Landtages, Franka Hitzing (FDP) war stellvertretend für die Landesregierung bei den Feierlichkeiten dabei. Mit Oberst Leitgen, Oberstleutnant Glaab und Oberstleutnant Scholl waren früherer Kommandeure bei der Verabschiedung dabei.
Oberst Hermeling und der 1. Beigeordnete Holger Häßler, der die erkrankte Landrätin Antje Hochwind (SPD) vertrat. Oberst Hermeling hielt in seiner Rede eine Rückschau auf 22 erfolgreiche Jahre des Bataillons. dabei stellte er fest, "das besondere Verhältnis zwischen der Bundeswehr und den lokalen politischen Akteure und nicht zuletzt den Bewohnern dieser Stadt sowie des Landkreises zeigte sich in der Vergangenheit durch gegenseitige tatkräftige Unterstützung. Die Integration der Bundeswehr in die Gesellschaft hat sich hier beispielhaft vollzogen."
Das Engagement der Bürger hat wesentlich dazu beigetragen, dass die Stadt neben den Säulen Musikstadt, Bergbaustadt die Säule Bundeswehrstandort behalten darf. Analog äußerte sich Vizelandrat Holger Häßler und Sondershausen Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU). Oberst Hermeling hatte Sondershausen liebvoll die Hauptstadt der deutschen Raketenartillerie bezeichnet.
Häßler betonte, "wir stehen zur Bundeswehr und ihrem Leitbild des Bürgers in Uniform". Er wies darauf hin, wenn der Frieden erhalten werden soll, müssen nicht nur die Grenzen geschützt werden.
Mit Wehmut und Herzlichkeit verabschiedete sich Kreyer von den Soldatinnen und Soldaten und betonte die Schmerzlichkeit des Abschiedes. "Bleiben sie in ihrem Herzen Sondershäuser", rief er den Soldaten zu. Mit der Unterzeichnung der und dem zukünftigen Kommandeurs des Feldwebelanwärter/-Unteroffiziersanwärter- Bataillons 1 Oberstleutnant Markus Kankeleit, das bekanntlich ab April aufgestellt wird, sollen die traditionell sehr guten Beziehungen zwischen Stadt und Bundeswehrstandort weitergeführt und ausgebaut werden.
Mit der Übergabe der Wappen der Batterien 2, 3 und 4 an die zukünftigen Kommandeure in den neuen Standorten Weiden, Munster und Idar-Oberstein wurde der Weggang der Soldaten bildlich demonstriert.
Bei zwar trockenem Wetter und leichtem Sonnenschein litt die Feierlichkeit doch etwas unter den sehr eisigen Witterungsverhältnissen und des sehr unangenehmen eisigen Windes. Leidtragender war das Wehrbereichsmusikkorps III unter der Leitung von Chefdirigent Oberstleutnant Roland Kahle. Nach dem noch klangvollen Einmarsch und den ersten Reden musste Kahle an den Kommandeur des Verabschiedungs- und Auflösungsappells die Meldung machen, die Instrumente sind eingefroren, was natürlich allseits ein Schmunzeln hervorrief.
In Beitrag Fahne eingerollt sehen Sie das zugehörige Video zum Verabschiedungsappel.
Wie es weitergeht: Blick nach vorn in Sondershausen.
Autor: khhMit 22 Salutschüssen für 22 Jahre Anwesenheit des Raketenartilleriebataillon 132 am Bundeswehrstandort Sondershausen fand die Verabschiedung der Soldaten einen würdigen Abschluss. Die Schwarzpulver-Kanoniere mit Sitz im Schloss Allstedt hatten seit Jahren einen Patenschaftsvertrag mit dem Raketenartilleriebataillon 132.
Kurz zuvor endete mit dem Einrollen der Truppenfahne durch den Kommandeur des Artillerieregiments 100, Oberst Axel Hermeling, und des Kommandeurs des Raketenartilleriebataillon 132 Major René Drewelies (re.) die Existenz des Raketenartilleriebataillon 132.
Zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Vereinen und Verbänden sowie aus anderen Bundeswehrstandorten nahmen an der feierlich Verabschiedung teil, so u.a. die Bundestagsmitglieder Johannes Selle (CDU), Steffen-Claudio Lemme (SPD) und die Landtagsmitglieder Dorothea Marx (SPD) und Manfred Scherer (CDU). Die Vizepräsidentin des Thüringer Landtages, Franka Hitzing (FDP) war stellvertretend für die Landesregierung bei den Feierlichkeiten dabei. Mit Oberst Leitgen, Oberstleutnant Glaab und Oberstleutnant Scholl waren früherer Kommandeure bei der Verabschiedung dabei.
Oberst Hermeling und der 1. Beigeordnete Holger Häßler, der die erkrankte Landrätin Antje Hochwind (SPD) vertrat. Oberst Hermeling hielt in seiner Rede eine Rückschau auf 22 erfolgreiche Jahre des Bataillons. dabei stellte er fest, "das besondere Verhältnis zwischen der Bundeswehr und den lokalen politischen Akteure und nicht zuletzt den Bewohnern dieser Stadt sowie des Landkreises zeigte sich in der Vergangenheit durch gegenseitige tatkräftige Unterstützung. Die Integration der Bundeswehr in die Gesellschaft hat sich hier beispielhaft vollzogen."
Das Engagement der Bürger hat wesentlich dazu beigetragen, dass die Stadt neben den Säulen Musikstadt, Bergbaustadt die Säule Bundeswehrstandort behalten darf. Analog äußerte sich Vizelandrat Holger Häßler und Sondershausen Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU). Oberst Hermeling hatte Sondershausen liebvoll die Hauptstadt der deutschen Raketenartillerie bezeichnet.
Häßler betonte, "wir stehen zur Bundeswehr und ihrem Leitbild des Bürgers in Uniform". Er wies darauf hin, wenn der Frieden erhalten werden soll, müssen nicht nur die Grenzen geschützt werden.
Mit Wehmut und Herzlichkeit verabschiedete sich Kreyer von den Soldatinnen und Soldaten und betonte die Schmerzlichkeit des Abschiedes. "Bleiben sie in ihrem Herzen Sondershäuser", rief er den Soldaten zu. Mit der Unterzeichnung der und dem zukünftigen Kommandeurs des Feldwebelanwärter/-Unteroffiziersanwärter- Bataillons 1 Oberstleutnant Markus Kankeleit, das bekanntlich ab April aufgestellt wird, sollen die traditionell sehr guten Beziehungen zwischen Stadt und Bundeswehrstandort weitergeführt und ausgebaut werden.
Mit der Übergabe der Wappen der Batterien 2, 3 und 4 an die zukünftigen Kommandeure in den neuen Standorten Weiden, Munster und Idar-Oberstein wurde der Weggang der Soldaten bildlich demonstriert.
Bei zwar trockenem Wetter und leichtem Sonnenschein litt die Feierlichkeit doch etwas unter den sehr eisigen Witterungsverhältnissen und des sehr unangenehmen eisigen Windes. Leidtragender war das Wehrbereichsmusikkorps III unter der Leitung von Chefdirigent Oberstleutnant Roland Kahle. Nach dem noch klangvollen Einmarsch und den ersten Reden musste Kahle an den Kommandeur des Verabschiedungs- und Auflösungsappells die Meldung machen, die Instrumente sind eingefroren, was natürlich allseits ein Schmunzeln hervorrief.
In Beitrag Fahne eingerollt sehen Sie das zugehörige Video zum Verabschiedungsappel.
Wie es weitergeht: Blick nach vorn in Sondershausen.


































