Starpianist zu Gast
Mittwoch, 27. März 2013, 12:43 Uhr
Kaum ein anderer Pianist versinkt derartig in Musik und ein Atlas am Klavier, der alle Schmerzensklänge auf sich nimmt – das sind Worte, die Kritiker in den vergangenen Jahren für das außergewöhnliche Klavierspiel des russischen Pianisten Igor Kamenz fanden...
Regelmäßig ist dieses Ausnahmetalent auf dem Klavier in den vergangenen Spielzeiten zu Gast in Sondershausen und Nordhausen und sorgt dort immer wieder für Beifallsstürme. Auch in diesem Jahr dürfen sich Musikfreunde auf ihn freuen: Am 13. und 14. April spielt er unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Markus L. Frank im 6. Sinfoniekonzert des Loh-Orchesters Rachmaninows 2. Klavierkonzert, eines der beliebtesten Klavierkonzerte überhaupt.
Igor Kamenz scheint die Musik in die Wiege gelegt worden zu sein. Der 1968 im sibirischen Chabarowsk geborene Musiker hatte seit früher Kindheit Klavierunterricht erhalten, bevor er im Alter von 7 Jahren an der Jugendmusikschule Nowosibirsk bei Arnold Katz mit dem Dirigieren begann. Und damit nicht genug: Zwei Jahre später erhielt Kamenz am Konservatorium von Nowosibirsk neben Klavier- auch Violinunterricht. 1975 gab er sein Debüt als Dirigent der Nowosibirsker Philharmonie mit Haydns Sinfonie Mit dem Paukenschlag.
1978 veränderte sich viel, denn Igor Kamenz verließ mit seiner Familie die UdSSR. Seither lebt er als Pianist in Deutschland. Vitaly Margulis und Sergiu Celibidache wurden seine wichtigsten Lehrer und Mentoren. Herausforderungen suchte er, indem er sich immer wieder auf Klavierwettbewerbe vorbereite: Kamenz ist bekannt dafür, dass er weit über 75 Wettbewerbe u.a. in Deutschland, Italien, Spanien, Frankreich und den USA spielte, bei denen er 18 erste Preise errang.
Ausgebildet als Dirigent, als Geiger und Pianist, entschied sich Kamenz schließlich für die Laufbahn als Pianist: Wenn ich es als Konzertpianist richtig gut machen möchte, dann muss ich mich darauf konzentrieren äußerte er einmal.
Kamenz gastiert weltweit, triumphal waren seine Auftritte etwa beim Schleswig-Holstein-Musikfestival, im Münchner Herkulessaal und Gasteig, in der Hamburger Musikhalle, der Tonhalle Zürich, der Salle Gaveau in Paris und im Kennedy-Center in Washington. Im Jahr 2000 gab Kamenz sein Debüt in der Birmingham Symphony Hall vor 2500 Konzertbesuchern. Auch zahlreiche Rundfunk- und Fernsehaufnahmen gibt es mittlerweile von ihm.
Im 6. Sinfoniekonzert des Loh-Orchesters erklingt neben Rachmaninows Klavierkonzert ein weiteres berühmtes Werk der russischen Romantik: Peter Tschaikowskys 5. Sinfonie. Ein Werk, das sich das Publikum für dieses Wunschkonzert selbst gewählt hat. Zum Auftakt darf wird das Loh-Orchester das frisch fertig gestellte Werk des jungen Komponisten Theodor Schubach, Stipendiat des neu ins Leben gerufenen Sondershäuser Kompositionsstipendiums, uraufführen.
Das Konzert findet am 13. April um 19.30 Uhr im Haus der Kunst Sondershausen und am 14. April um 19.30 Uhr im Theater Nordhausen statt. Um 18.45 laden Markus L. Frank und Konzertdramaturgin Juliane Hirschmann zu einer Einführung in das Foyer.
Karten gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), in der Sondershausen-Information (Tel. 0 36 32/78 81 11) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.
Autor: redRegelmäßig ist dieses Ausnahmetalent auf dem Klavier in den vergangenen Spielzeiten zu Gast in Sondershausen und Nordhausen und sorgt dort immer wieder für Beifallsstürme. Auch in diesem Jahr dürfen sich Musikfreunde auf ihn freuen: Am 13. und 14. April spielt er unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Markus L. Frank im 6. Sinfoniekonzert des Loh-Orchesters Rachmaninows 2. Klavierkonzert, eines der beliebtesten Klavierkonzerte überhaupt.
Igor Kamenz scheint die Musik in die Wiege gelegt worden zu sein. Der 1968 im sibirischen Chabarowsk geborene Musiker hatte seit früher Kindheit Klavierunterricht erhalten, bevor er im Alter von 7 Jahren an der Jugendmusikschule Nowosibirsk bei Arnold Katz mit dem Dirigieren begann. Und damit nicht genug: Zwei Jahre später erhielt Kamenz am Konservatorium von Nowosibirsk neben Klavier- auch Violinunterricht. 1975 gab er sein Debüt als Dirigent der Nowosibirsker Philharmonie mit Haydns Sinfonie Mit dem Paukenschlag.
1978 veränderte sich viel, denn Igor Kamenz verließ mit seiner Familie die UdSSR. Seither lebt er als Pianist in Deutschland. Vitaly Margulis und Sergiu Celibidache wurden seine wichtigsten Lehrer und Mentoren. Herausforderungen suchte er, indem er sich immer wieder auf Klavierwettbewerbe vorbereite: Kamenz ist bekannt dafür, dass er weit über 75 Wettbewerbe u.a. in Deutschland, Italien, Spanien, Frankreich und den USA spielte, bei denen er 18 erste Preise errang.
Ausgebildet als Dirigent, als Geiger und Pianist, entschied sich Kamenz schließlich für die Laufbahn als Pianist: Wenn ich es als Konzertpianist richtig gut machen möchte, dann muss ich mich darauf konzentrieren äußerte er einmal.
Kamenz gastiert weltweit, triumphal waren seine Auftritte etwa beim Schleswig-Holstein-Musikfestival, im Münchner Herkulessaal und Gasteig, in der Hamburger Musikhalle, der Tonhalle Zürich, der Salle Gaveau in Paris und im Kennedy-Center in Washington. Im Jahr 2000 gab Kamenz sein Debüt in der Birmingham Symphony Hall vor 2500 Konzertbesuchern. Auch zahlreiche Rundfunk- und Fernsehaufnahmen gibt es mittlerweile von ihm.
Im 6. Sinfoniekonzert des Loh-Orchesters erklingt neben Rachmaninows Klavierkonzert ein weiteres berühmtes Werk der russischen Romantik: Peter Tschaikowskys 5. Sinfonie. Ein Werk, das sich das Publikum für dieses Wunschkonzert selbst gewählt hat. Zum Auftakt darf wird das Loh-Orchester das frisch fertig gestellte Werk des jungen Komponisten Theodor Schubach, Stipendiat des neu ins Leben gerufenen Sondershäuser Kompositionsstipendiums, uraufführen.
Das Konzert findet am 13. April um 19.30 Uhr im Haus der Kunst Sondershausen und am 14. April um 19.30 Uhr im Theater Nordhausen statt. Um 18.45 laden Markus L. Frank und Konzertdramaturgin Juliane Hirschmann zu einer Einführung in das Foyer.
Karten gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), in der Sondershausen-Information (Tel. 0 36 32/78 81 11) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.

