Neues aus Berlin (50)
Samstag, 30. März 2013, 00:16 Uhr
Im Rahmen unserer Reihe Berichte der Bundestagsmitglieder unserer Region äußert sich das Mitglied des Bundestags, Johannes Selle (CDU) zum Thema Internet und äußert sich zu digitale Geschäftsmodelle zur Vermarktung von künstlerischen Werken
Spotify ist in Deutschland seit einem Jahr aktiv. Spotify ist eine Internetanwendung (App), die mit über 300 000 Rechteinhabern arbeitet und damit nahezu jeden Musiktitel (auch Klassik) über Internet anbieten kann, kostenfrei für den Nutzer, dann aber mit Werbung oder ohne Werbung zu einem Betrag von 10 € pro Monat.
Skoobe ist eine Internetanwendung, bei der über einen monatlichen Pauschalbetrag sehr viele Bücher gelesen werden können (bereits 26 000 Titel), Neuerscheinungen vollständig. Ca. 70 % der Einnahmen werden an die Künstler weitergegeben und zum ersten Mal seit Jahren steigen die Umsätze der Musikschaffenden wieder. "Die meisten Bürger nutzen ein überzeugendes Angebot, das dem gewohnten Umgang im Internet entspricht und die Piraterie geht zurück", Stefan Zilch, Geschäftsführer Deutschland von spotify. Andere Anbieter, Bibliotheken und Dokumentarfilmproduzenten haben das geeignete Modell noch nicht gefunden. Das wird aber für die Zukunft notwendig sein, denn die digitale Welt lässt sich nicht nur nicht ausklammern, sie wird im Gegenteil allgegenwärtig sein.
Der Ausschuss für Kultur und Medien führte am Mittwoch ein öffentliches Fachgespräch durch zum Thema: "Digitale Angebote der Kultur- und Kreativwirtschaft - über Geschäftsmodelle, Qualität der Angebote und Konsumentenwünsche."
Die geladenen Experten aus den Sparten Film, Buch und Musik waren sich in diesem Punkt einig.
Besonders die traditionellen Medien befinden sich in einer Umbruchphase. Für Bücher bat der Autor Mario Giordano, die Buchpreisbindung auch im elektronischen Vertrieb einzuführen. Natürlich kam dabei auch der höhere Mehrwertsteuersatz im elektronischen Bereich zur Sprache, der zusätzlich zu Ungleichgewichten beiträgt. Mit vollem Verständnis nahmen die Abgeordneten die Bitten wahr, nicht aber ohne den Hinweis, dass für erfolgreiche Modelle in der digitalen Vermarktung die Branche selbst die geeigneten Ideen entwickeln müsse. Spotify mache es vor.
Wahlkreisbüro: Johannes Selle
Autor: khhSpotify ist in Deutschland seit einem Jahr aktiv. Spotify ist eine Internetanwendung (App), die mit über 300 000 Rechteinhabern arbeitet und damit nahezu jeden Musiktitel (auch Klassik) über Internet anbieten kann, kostenfrei für den Nutzer, dann aber mit Werbung oder ohne Werbung zu einem Betrag von 10 € pro Monat.
Skoobe ist eine Internetanwendung, bei der über einen monatlichen Pauschalbetrag sehr viele Bücher gelesen werden können (bereits 26 000 Titel), Neuerscheinungen vollständig. Ca. 70 % der Einnahmen werden an die Künstler weitergegeben und zum ersten Mal seit Jahren steigen die Umsätze der Musikschaffenden wieder. "Die meisten Bürger nutzen ein überzeugendes Angebot, das dem gewohnten Umgang im Internet entspricht und die Piraterie geht zurück", Stefan Zilch, Geschäftsführer Deutschland von spotify. Andere Anbieter, Bibliotheken und Dokumentarfilmproduzenten haben das geeignete Modell noch nicht gefunden. Das wird aber für die Zukunft notwendig sein, denn die digitale Welt lässt sich nicht nur nicht ausklammern, sie wird im Gegenteil allgegenwärtig sein.
Der Ausschuss für Kultur und Medien führte am Mittwoch ein öffentliches Fachgespräch durch zum Thema: "Digitale Angebote der Kultur- und Kreativwirtschaft - über Geschäftsmodelle, Qualität der Angebote und Konsumentenwünsche."
Die geladenen Experten aus den Sparten Film, Buch und Musik waren sich in diesem Punkt einig.
Besonders die traditionellen Medien befinden sich in einer Umbruchphase. Für Bücher bat der Autor Mario Giordano, die Buchpreisbindung auch im elektronischen Vertrieb einzuführen. Natürlich kam dabei auch der höhere Mehrwertsteuersatz im elektronischen Bereich zur Sprache, der zusätzlich zu Ungleichgewichten beiträgt. Mit vollem Verständnis nahmen die Abgeordneten die Bitten wahr, nicht aber ohne den Hinweis, dass für erfolgreiche Modelle in der digitalen Vermarktung die Branche selbst die geeigneten Ideen entwickeln müsse. Spotify mache es vor.
Wahlkreisbüro: Johannes Selle
