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Als Hauptrundenerster in die PlayOffs

Samstag, 30. März 2013, 18:48 Uhr
Im letzten Heimspiel der Hauptrunde fuhr der amtierende Meister Thüringer HC einen ungefährdeten 30:24 (16:10) - Sieg gegen den Frankfurter HC ein...


Die Thüringer Damen gewinnen damit die Hauptrunde der Handballbundesliga der Frauen und legen somit den optimalen Grundstein für die anstehenden Play-Offs. Beste THC-Werferin war Nadja Nadgornaja mit neun Treffern. Für Frankfurt war Christine Beier mit ebenfalls neun Toren am erfolgreichsten.

Die THC-Damen starteten hellwach – Kerstin Wohlbold war sofort mit schöner 1-gegen-1 Aktion erfolgreich. Zuvor hatte sich FHC-Spielerin Friederike Gubernatis bereits nach wenigen Sekunden eine Zeitstrafe nach Foul an Nadja Nadornaja eingehandelt. So war die logisch Konsequenz, dass die Thüringer Frauen nach 20 Minuten mit 13:6 in Führung lagen. Danach kam allerdings ein Bruch ins Spiel der Heimmannschaft.

Die Abwehr stand nicht mehr so sicher und im Angriff wurde mehrfach zu überhastet abgeschlossen. Der FHC konnte durch drei Tore in Folge auf 14:10 verkürzen. In den letzten Minuten fingen sich die Frauen von Herbert Müller wieder und bauten bis zur Halbzeit durch zwei Treffer von Wohlbold und Nadgornaja die Führung wieder auf 16:10 aus.

Nach der Pause blieb der Abstand erst einmal bei sechs Toren, da erst Sonja Frey und dann Shenia Minevskaja einen Strafwurf vergaben. Kreisspielerin Danick Snelder traf zweimal in Folge sehenswert. In der 37. Minute kam Katarina Tomasevic ins THC-Gehäuse und parierte sofort zwei Strafwürfe. Die Luft war nun merkbar raus aus dem Spiel. Frankfurt versuchte nur noch die Zehn-Tore-Führung des THC's zu verhindern. Trainer Herbert Müller wechselte kräftig durch und so passierten auch einige ungewohnte Fehler.

In der 49.Minute betrug die Führung 26:18 nach einem schönen Rückraumtreffer von Ana Gros. Der Thüringer HC hatte in den letzten Minuten viel Pech. Ein Strafwurf von Sonja Frey wurde überraschend früh angepfiffen, als die Spielerin noch beim Prellen war und konnte somit nicht gegeben werden. Trainer Herbert Müller war in Folge mit Entscheidungen der Unparteiischen nicht einverstanden. Er musste dafür eine Zeitstrafe einstecken. So konnte der Frankfurter HC noch etwas Ergebniskosmetik betreiben. Am Ende siegte der THC souverän mit 30:24 und beendete damit die Hauptrunde als Tabellenerster.

Stimmen nach dem Spiel:

Herbert Müller (THC): Glückwunsch an meine Mädels zum Hauptrundensieg. Ich habe ja schon oft betont, dass ich für das Prinzip bin, dass der Meister ist, der nach der gesamten Saison Erster ist. Wir haben stark begonnen und dann die Führung nie aus der Hand gegeben. Aber ich muss meinem Trainer Kollegen recht geben – Kompliment an Frankfurt, sie haben sich nie aufgegeben. Christine Beier fand ich sensationell.

Nächste Woche spielen wir das Hinspiel im Cup Winner's Cup Finale, man könnten jetzt denken, wir würden sagen, wir haben alles erreicht und das reicht uns jetzt, aber das ist nicht so. Wir werden alles versuchen, um bei allen drei Titeln solange wie möglich mit zu spielen.

Dietmar Schmidt (FHC): Wir haben in der Startphase zu viel Respekt gezeigt und sind so relativ schnell in den klaren Rückstand geraten. Andererseits haben sich meine Mädels nicht aufgegeben, wir hätten hier auch untergehen können, wie andere Mannschaften. Sie haben bis zur letzten Minute um ein Ergebnis gekämpft, mit dem man zufrieden sein kann. Für das Playoff-Spiel hoffen wir, dass wir mit ein bis zwei gesundeten Spielerinnen mehr, auch richtig gegen Leipzig gegen halten können.
Autor: red

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