Neues von den Autobahnen
Donnerstag, 04. April 2013, 16:04 Uhr
Ein Laster ohne Diesel im Tank, Kühe auf der Fahrbahn und ein erster Ausflug mit Opas neuem Mercedes - all das und noch mehr beschäftigte in den zurückliegenden 24 Stunden die Beamten der Thüringer Autobahnpolizei...
Hierbei brach sich der 64-jährige Fahrer mehrere Rippen und musste im Krankenhaus Friedrichroda behandelt werden. Es entstand ein Sachschaden von 38.000 Euro. Der rechte und teilweise auch der mittlere Fahrsteifen waren bis in die Nacht wegen der Bergung gesperrt.
Ein Rauschgiftspürhund der Polizei Gera wurde eingesetzt. Dieser konnte keine weiteren Drogen im Fahrzeug finden. Beim Fahrer wurde eine Blutentnahme zur Beweisführung durchgeführt und das Weiterfahren untersagt. Außerdem wurde eine Anzeige wegen Fahrens unter Drogeneinfluss gefertigt. Gegen den 28-jährigen Besitzer des Crystaltütchens wurde eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz gefertigt.
Doch nicht so der junge Mann - in halsbrecherischer Fahrweise nahm dieser die Schikane noch mit 120 km/h. Pech für ihn, dass ein Videowagen der Autobahnpolizei sein Manöver filmte und gleich noch anhielt. Seinen Angaben zufolge war dies die erste Fahrt mit Opas nur im Sommer zugelassenen Mercedes. Jetzt erwarten ihn aufgrund der mehr als doppelt so schnell wie erlaubten Geschwindigkeitsüberschreitung ein doppeltes Bußgeld in Höhe von 880 Euro, zwei Monate Fahrverbot und vier Punkte in Flensburg.
Autor: redStau verursacht
Auf der A 9 im Baustellenbereich bei Dittersdorf gab es gestern Nachmittag wieder einmal einen drei Kilometer langen Stau. Hier war in Fahrrichtung München ein Lkw aus dem Hochsauerland-Kreis liegengeblieben und blockierte einen Fahrstreifen. Jedoch war nicht ein technischer Defekt die Ursache, sondern dem Lkw war schlicht und einfach der Diesel ausgegangen. Dadurch kam es für andere Verkehrsteilnehmer über eine Stunde zu Behinderungen.Kühe auf der Autobahn
Heute Nacht gegen 1 Uhr meldeten besorgte Verkehrsteilnehmer, dass auf der A 9 Richtung München Höhe der Anschlussstelle Lederhose mehrere Kühe auf der Fahrbahn laufen sollen. Durch Beamte der Autobahnpolizei Hermsdorf konnten die rotbraunen jungen Kälber von der Fahrbahn getrieben werden. Ein Einfangen und damit Identifizieren der Tiere war nicht möglich, da diese schnell in den angrenzenden Wald liefen.Mit zehn Tonnen überladen
Bei der Kontrolle eines Holz transportierenden Lkws mit Anhänger auf der A 9 kurz vor der Anschlussstelle Triptis wurde Gesternvormittag eine Überladung von mehr als 10 Tonnen festgestellt. Das Gespann aus dem Saale-Orla-Kreis brachte 50.780 kg auf die Waage. Nur 40.000 kg wären erlaubt gewesen. Nun kommen auf den Fahrer eine Geldbuße von 285 Euro und drei Punkten in Flensburg zu. Auch das Transportunternehmen wird mit 425 Euro belangt, da es die Fahrt anordnete.Fahrer verletzt
500 Meter vor der Raststätte Hörselgau auf der A 4 in Richtung Frankfurt/M. kam es am gestrigen Abend zu einem Lkw Unfall, wobei sich der Lkw Fahrer verletzte. Das Lkw-Anhänger-Gespann einer Spedition aus Friedewald geriet aufgrund von Unachtsamkeit nach rechts von der Fahrbahn bis in den Böschungshang ab. Als der Fahrer dies bemerkte, steuerte er gegen, wodurch das Fahrzeug ins Schleudern geriet. In der Folge kippten der Anhänger und der Lkw um.Hierbei brach sich der 64-jährige Fahrer mehrere Rippen und musste im Krankenhaus Friedrichroda behandelt werden. Es entstand ein Sachschaden von 38.000 Euro. Der rechte und teilweise auch der mittlere Fahrsteifen waren bis in die Nacht wegen der Bergung gesperrt.
Zivilstreife beendet Drogenfahrt
Beamte einer zivilen Fahndungseinheit der Autobahnpolizei Hermsdorf kontrollierten Gesternnachmittag auf der A 9 bei Triptis einen Pkw aus Plauen. Nachdem im Fahrzeug ein Tütchen mit Crystal gefunden wurde, erbrachte ein Speicheltest auch beim 29-jährigen Fahrer ein positives Ergebnis auf Methamphetamin.Ein Rauschgiftspürhund der Polizei Gera wurde eingesetzt. Dieser konnte keine weiteren Drogen im Fahrzeug finden. Beim Fahrer wurde eine Blutentnahme zur Beweisführung durchgeführt und das Weiterfahren untersagt. Außerdem wurde eine Anzeige wegen Fahrens unter Drogeneinfluss gefertigt. Gegen den 28-jährigen Besitzer des Crystaltütchens wurde eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz gefertigt.
Mit Opas Mercedes ins Fahrverbot gerast
Heute Mittag raste ein 30-jähriger aus Kölleda mit Opas großen Mercedes über die A 71 bei Sömmerda. Nachdem im frei gegebenen Bereich mit Vollgas 250 km/h gefahren wurde, wird die Geschwindigkeit in Schritten angezeigt eigentlich bis auf 40 km/h reduziert. Grund ist hier eine Art Schikane, bei der die Fahrbahn auf die Gegenfahrbahn gelegt wird.Doch nicht so der junge Mann - in halsbrecherischer Fahrweise nahm dieser die Schikane noch mit 120 km/h. Pech für ihn, dass ein Videowagen der Autobahnpolizei sein Manöver filmte und gleich noch anhielt. Seinen Angaben zufolge war dies die erste Fahrt mit Opas nur im Sommer zugelassenen Mercedes. Jetzt erwarten ihn aufgrund der mehr als doppelt so schnell wie erlaubten Geschwindigkeitsüberschreitung ein doppeltes Bußgeld in Höhe von 880 Euro, zwei Monate Fahrverbot und vier Punkte in Flensburg.
