Forum: Steuerbetrug im großen Stil
Freitag, 05. April 2013, 23:53 Uhr
Was hinreichend bekannt, wird mit einem erschrockenen Aufschrei und viel politischem Wortgeprassel begleitet , so beginnt Leserbrief, bei dem es um das Thema Steuerbetrug geht.
Auf seltsamen Wegen kommt ein internationaler Steuerbetrug ans Licht, der sich gewaschen hat. 130000 Steuerbetrüger mit mehrstelligen Milliardenbeträgen haben den Fiskus betrogen. Ein Sprichwort sagt, wenn es dem Esel zu Wohl wird, geht er aufs Eis tanzen.. Wie kann es anders sein, auch Deutschland ist mit einer stattlich Zahl von Betrügern vertreten. Gleich mehrere Skandale treffen hier aufeinander. Bleiben wir in Deutschland.
Natürlich ist diese Art von Betrug längst bekannt, auch wenn jetzt in Heuchelei Erstaunen in die Welt posaunt wird und "kämpferisch" Bekämpfung von Steuerbetrug zelebriert wird. Zum anderen werden eigene Gesetze, die dem national einen Riegel vorschieben nicht beschlossen. Lauthals wird erklärt, dass gehe nur global, also wenn es alle Länder machen würden. Erstaunlich ist, dass bei den kleinen Leuten geringste Vergehen bestraft werden und die oberen Etagen, die zum Teil mit ausgeklügelter krimineller Energie Steuern hinter ziehen werden geschont. Die Steuervermeidungsindustrie hat sich etabliert und floriert erträglich. Natürlich ist es gut wenn die Daten, wie auch immer ans Tageslicht kommen, aber solche Zufälle können doch nicht der Maßstab sein.
Wann endlich werden alle in Deutschland erwirtschaftete Einkommen von allen, also wie bei jedem Arbeitnehmer, besteuert und nicht Steuerberater die Türen für Schlupflöcher und Steueroasen für den Betrug aufstoßen können und dürfen? Es geht hier nicht um Generalverdächtigung, aber was da an Milliarden verschoben wird ist eine Riesensauerei. Es wird wohl wieder so ausgehen, dass dieser unglaubliche Steuerbetrug vom nächsten Skandal wie Pferdefleisch oder der "nahenden" Vogelgrippe überdeckt wird. und in Vergessenheit gerät. Die "Kamele" steuern indessen in Geldgier die nächste Oase an.
Rolf-Dieter Reiber
Ichstedt
Auf seltsamen Wegen kommt ein internationaler Steuerbetrug ans Licht, der sich gewaschen hat. 130000 Steuerbetrüger mit mehrstelligen Milliardenbeträgen haben den Fiskus betrogen. Ein Sprichwort sagt, wenn es dem Esel zu Wohl wird, geht er aufs Eis tanzen.. Wie kann es anders sein, auch Deutschland ist mit einer stattlich Zahl von Betrügern vertreten. Gleich mehrere Skandale treffen hier aufeinander. Bleiben wir in Deutschland.
Natürlich ist diese Art von Betrug längst bekannt, auch wenn jetzt in Heuchelei Erstaunen in die Welt posaunt wird und "kämpferisch" Bekämpfung von Steuerbetrug zelebriert wird. Zum anderen werden eigene Gesetze, die dem national einen Riegel vorschieben nicht beschlossen. Lauthals wird erklärt, dass gehe nur global, also wenn es alle Länder machen würden. Erstaunlich ist, dass bei den kleinen Leuten geringste Vergehen bestraft werden und die oberen Etagen, die zum Teil mit ausgeklügelter krimineller Energie Steuern hinter ziehen werden geschont. Die Steuervermeidungsindustrie hat sich etabliert und floriert erträglich. Natürlich ist es gut wenn die Daten, wie auch immer ans Tageslicht kommen, aber solche Zufälle können doch nicht der Maßstab sein.
Wann endlich werden alle in Deutschland erwirtschaftete Einkommen von allen, also wie bei jedem Arbeitnehmer, besteuert und nicht Steuerberater die Türen für Schlupflöcher und Steueroasen für den Betrug aufstoßen können und dürfen? Es geht hier nicht um Generalverdächtigung, aber was da an Milliarden verschoben wird ist eine Riesensauerei. Es wird wohl wieder so ausgehen, dass dieser unglaubliche Steuerbetrug vom nächsten Skandal wie Pferdefleisch oder der "nahenden" Vogelgrippe überdeckt wird. und in Vergessenheit gerät. Die "Kamele" steuern indessen in Geldgier die nächste Oase an.
Rolf-Dieter Reiber
Ichstedt
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: khhDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
