Ausbildungsoffensive im Altenpflegebereich
Dienstag, 09. April 2013, 13:02 Uhr
Initiative zur Ausbildung und Qualifizierung im Jobcenter Kyffhäuserkreis. Dazu erreichte kn diese Meldung.
Mit dem ersten April konnten vier vom Jobcenter Kyffhäuserkreis betreute Personen eine Ausbildung in der Altenpflege beginnen. Möglich wurde die Ausbildung durch eine Gesetzesänderung zum 01.04.2013, die dem Jobcenter die vollständige Finanzierung der 3-jährigen Ausbildung gestattet und die Vorbereitung darauf durch die Mitarbeiter des Jobcenters.
Die Ausbildungsoffensive im Altenpflegebereich wird auch durch das Land Thüringen unterstützt, um die Gewinnung von Fachkräften in der Altenpflege zu forcieren. Über einen befristeten Zeitraum hat das Land die Möglichkeit eröffnet, die Ausbildungszahlen deutlich zu erhöhen und die Ausbildung in besonderen Fällen auch verkürzt über 2 Jahre durchzuführen.
Im Focus der Qualifizierungsinitiativen des Jobcenters Kyffhäuserkreis stehen junge Erwachsene im Alter zwischen 25 und 35 Jahren ohne Berufsabschluss
.
Das Jobcenter unterstützt damit die Initiative des BMAS und der Bundesagentur für Arbeit zur Ausbildung und Qualifizierung dieser Personengruppe. Ziel der Initiative ist es, dieses Potenzial zur Deckung des Fachkräftebedarfes zu mobilisieren und mit abschlussorientierter Qualifizierung in den Arbeitsmarkt zu (re-)integrieren.
Untersuchungen zeigen deutlich, dass eine fehlende Ausbildung und mangelnde Qualifikation Hauptursachen für Arbeitslosigkeit sind.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Jobcenter haben bereits im letzten Jahr begonnen, mit jedem erwerbsfähigen Leistungsberechtigten dieser Zielgruppe Gespräche zu führen, um auf diese Problematik hinzuweisen und die Motivation für eine Ausbildung, Umschulung oder eine Teilqualifikation zu wecken.
Nach fast 300 im Jobcenter geführten Gesprächen haben bisher über 60 Leistungsberechtigte ihr Interesse an einer Qualifikation bekundet, sieben davon haben bereits mit konkreten Qualifizierungsmaßnahmen begonnen. Die Aufgabe meiner Mitarbeiter ist es jetzt, gemeinsam mit den betreffenden Personen den richtigen Beruf zu finden, um möglichst schon im Herbst des Jahres mit einer Aus- oder Weiterbildung zu starten., so beschreibt die Geschäftsführerin Elisabeth Katzmann die Handlungsstrategie.
Da diese Initiative bis zum Jahr 2015 fortgeführt wird, erhofft sich das Jobcenter noch weitere ausbildungswillige Personen nicht nur aus der Altersgruppe der jungen Erwachsenen. Zur Förderung von Motivation, Information und Eignungsabklärung werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch in der nächsten Zeit weitere Gespräche führen.
Autor: khhMit dem ersten April konnten vier vom Jobcenter Kyffhäuserkreis betreute Personen eine Ausbildung in der Altenpflege beginnen. Möglich wurde die Ausbildung durch eine Gesetzesänderung zum 01.04.2013, die dem Jobcenter die vollständige Finanzierung der 3-jährigen Ausbildung gestattet und die Vorbereitung darauf durch die Mitarbeiter des Jobcenters.
Die Ausbildungsoffensive im Altenpflegebereich wird auch durch das Land Thüringen unterstützt, um die Gewinnung von Fachkräften in der Altenpflege zu forcieren. Über einen befristeten Zeitraum hat das Land die Möglichkeit eröffnet, die Ausbildungszahlen deutlich zu erhöhen und die Ausbildung in besonderen Fällen auch verkürzt über 2 Jahre durchzuführen.
Im Focus der Qualifizierungsinitiativen des Jobcenters Kyffhäuserkreis stehen junge Erwachsene im Alter zwischen 25 und 35 Jahren ohne Berufsabschluss
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Das Jobcenter unterstützt damit die Initiative des BMAS und der Bundesagentur für Arbeit zur Ausbildung und Qualifizierung dieser Personengruppe. Ziel der Initiative ist es, dieses Potenzial zur Deckung des Fachkräftebedarfes zu mobilisieren und mit abschlussorientierter Qualifizierung in den Arbeitsmarkt zu (re-)integrieren.
Untersuchungen zeigen deutlich, dass eine fehlende Ausbildung und mangelnde Qualifikation Hauptursachen für Arbeitslosigkeit sind.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Jobcenter haben bereits im letzten Jahr begonnen, mit jedem erwerbsfähigen Leistungsberechtigten dieser Zielgruppe Gespräche zu führen, um auf diese Problematik hinzuweisen und die Motivation für eine Ausbildung, Umschulung oder eine Teilqualifikation zu wecken.
Nach fast 300 im Jobcenter geführten Gesprächen haben bisher über 60 Leistungsberechtigte ihr Interesse an einer Qualifikation bekundet, sieben davon haben bereits mit konkreten Qualifizierungsmaßnahmen begonnen. Die Aufgabe meiner Mitarbeiter ist es jetzt, gemeinsam mit den betreffenden Personen den richtigen Beruf zu finden, um möglichst schon im Herbst des Jahres mit einer Aus- oder Weiterbildung zu starten., so beschreibt die Geschäftsführerin Elisabeth Katzmann die Handlungsstrategie.
Da diese Initiative bis zum Jahr 2015 fortgeführt wird, erhofft sich das Jobcenter noch weitere ausbildungswillige Personen nicht nur aus der Altersgruppe der jungen Erwachsenen. Zur Förderung von Motivation, Information und Eignungsabklärung werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch in der nächsten Zeit weitere Gespräche führen.
