doku: Rekultivierung jetzt vorbei
Dienstag, 09. April 2013, 16:06 Uhr
Die Rekultivierung der Kalirückstandshalden in Nordthüringen soll jetzt verändert werden (siehe Archiv dieser Zeitung). Das wird von vielen Seiten sehr kritische betrachtet. In unserer doku-Reihe veröffentlichen wir einen offenen Brief der Sollstedter CDU...
Sehr geehrter Herr Minister Reinholz,
mit großer Sorge haben wir die Presse in puncto Rekultivierung unserer Kalihalden verfolgt. Uns, als verantwortliche Kommunalpolitiker, stellen sich nun einige Fragen, die einer öffentlichen Antwort bedürfen.
1. Mit welcher Notwendigkeit ist die neue Handlungsanweisung zur Rekultivierung unserer
Kalihalden entstanden, wo doch die bisherige Verfahrensweise umweltschützend, steuerentlastend, arbeitsplatzsichernd und, kurz gesagt, erfolgreich war und ist? Die Rekultivierung war und ist ein Anliegen aller Bürger der Region. Wie soll die Rekultivierung dann weitergeführt werden?
2. Sollte die Rekultivierung nicht weitergehen wird voraussichtlich die Versalzung unserer Böden und des Grundwassers weiter im jetzigen Niveau fortschreiten, da die Kalihalden immer noch vorhanden sind. Mit der aktiven Rekultivierung konnte die Versalzung auf 13%
gesenkt werden. Wie wollen Sie zukünftig der Versalzung unserer Böden entgegenwirken und wer soll die Zeche dafür bezahlen? Sollen dafür unsere Steuergelder verwendet werden?
3. Was wird mit der daraus resultierenden Vernichtung von Arbeitsplätzen in unserer (Ihrer) Region? Die Arbeitsplatzvernichtung wird nach unserem Kenntnisstand eine nachhaltige Konsequenz Ihrer Politik sein.
4. Unserer Gemeinde brechen Gewerbesteuereinnahmen weg. Wie und wer soll diese Mindereinnahmen kompensieren? Da es sich hier um gravierende Probleme unserer Heimatregion handelt, bitten wir um zeitnahe
Beantwortung unserer Fragen. Wir bitten Sie oder einen kompetenten Vertreter nach Sollstedt zu kommen, um diese Problematik in einer Bürgerfragestunde zu diskutieren. Der Termin sollte möglichst zeitnah liegen. Nennen Sie uns einen Termin und wir organisieren den Rest!
Mit freundlichen Grüßen,
im Namen der CDU-Fraktion des Gemeinderates Sollstedt,
Michael Dommrich, CDU-Fraktionsvorsitzender
Autor: redSehr geehrter Herr Minister Reinholz,
mit großer Sorge haben wir die Presse in puncto Rekultivierung unserer Kalihalden verfolgt. Uns, als verantwortliche Kommunalpolitiker, stellen sich nun einige Fragen, die einer öffentlichen Antwort bedürfen.
1. Mit welcher Notwendigkeit ist die neue Handlungsanweisung zur Rekultivierung unserer
Kalihalden entstanden, wo doch die bisherige Verfahrensweise umweltschützend, steuerentlastend, arbeitsplatzsichernd und, kurz gesagt, erfolgreich war und ist? Die Rekultivierung war und ist ein Anliegen aller Bürger der Region. Wie soll die Rekultivierung dann weitergeführt werden?
2. Sollte die Rekultivierung nicht weitergehen wird voraussichtlich die Versalzung unserer Böden und des Grundwassers weiter im jetzigen Niveau fortschreiten, da die Kalihalden immer noch vorhanden sind. Mit der aktiven Rekultivierung konnte die Versalzung auf 13%
gesenkt werden. Wie wollen Sie zukünftig der Versalzung unserer Böden entgegenwirken und wer soll die Zeche dafür bezahlen? Sollen dafür unsere Steuergelder verwendet werden?
3. Was wird mit der daraus resultierenden Vernichtung von Arbeitsplätzen in unserer (Ihrer) Region? Die Arbeitsplatzvernichtung wird nach unserem Kenntnisstand eine nachhaltige Konsequenz Ihrer Politik sein.
4. Unserer Gemeinde brechen Gewerbesteuereinnahmen weg. Wie und wer soll diese Mindereinnahmen kompensieren? Da es sich hier um gravierende Probleme unserer Heimatregion handelt, bitten wir um zeitnahe
Beantwortung unserer Fragen. Wir bitten Sie oder einen kompetenten Vertreter nach Sollstedt zu kommen, um diese Problematik in einer Bürgerfragestunde zu diskutieren. Der Termin sollte möglichst zeitnah liegen. Nennen Sie uns einen Termin und wir organisieren den Rest!
Mit freundlichen Grüßen,
im Namen der CDU-Fraktion des Gemeinderates Sollstedt,
Michael Dommrich, CDU-Fraktionsvorsitzender
