Bis es kracht!
Donnerstag, 11. April 2013, 16:44 Uhr
Die Verkehrsschilder, die auf schlechte Straßenzustände hinweisen, nehmen zu. Die Schäden, die der letzte Winter verursacht hat, werden sichtbar. Dazu die Meinung der Nordthüringer IHK...
In Glanzbroschüren der Standortvermarkter wird die Verkehrsinfrastruktur als Fundament beschrieben, auf dem sich Wirtschaft, Wachstum und Arbeitsplätze kräftig entwickeln können und sollen.
Unumstritten ist beim Ausbau der Verkehrsinfrastruktur in den letzten 15 Jahren in Nordthüringen sehr viel zum Positiven passiert und sind Millionen an Investitionen geflossen. Der positive Eindruck relativiert sich allerdings schnell, wenn man dagegenhält, wie ungenügend die Anstrengungen sind, das gute Niveau zu halten oder die Verkehrswege gar den steil nach oben zeigenden Verkehrsprognosen anzupassen.
Die Finanzausstattung der Kommunen und Landkreise reicht nicht aus, nur um den Bestand zu sichern. Dringende Reparaturmaßnahmen werden weiter in die Zukunft verschoben mit der Folge, dass sich die Finanzierungsdefizite summieren. Es macht keinen Sinn, Neuinvestitionen zu fordern, wenn der Bestand nicht gesichert werden kann.
Letztlich ist auch die Frage zu beantworten, warum Projekte mit rein regionaler Bedeutung – wie Ortsumgehungen – überhaupt vom Bund entschieden werden müssen. Sie gehört in die Verantwortung der Länder, die zweckgebunden finanziell ausgestattet werden müssten.
Udo Rockmann
Autor: redIn Glanzbroschüren der Standortvermarkter wird die Verkehrsinfrastruktur als Fundament beschrieben, auf dem sich Wirtschaft, Wachstum und Arbeitsplätze kräftig entwickeln können und sollen.
Unumstritten ist beim Ausbau der Verkehrsinfrastruktur in den letzten 15 Jahren in Nordthüringen sehr viel zum Positiven passiert und sind Millionen an Investitionen geflossen. Der positive Eindruck relativiert sich allerdings schnell, wenn man dagegenhält, wie ungenügend die Anstrengungen sind, das gute Niveau zu halten oder die Verkehrswege gar den steil nach oben zeigenden Verkehrsprognosen anzupassen.
Die Finanzausstattung der Kommunen und Landkreise reicht nicht aus, nur um den Bestand zu sichern. Dringende Reparaturmaßnahmen werden weiter in die Zukunft verschoben mit der Folge, dass sich die Finanzierungsdefizite summieren. Es macht keinen Sinn, Neuinvestitionen zu fordern, wenn der Bestand nicht gesichert werden kann.
Letztlich ist auch die Frage zu beantworten, warum Projekte mit rein regionaler Bedeutung – wie Ortsumgehungen – überhaupt vom Bund entschieden werden müssen. Sie gehört in die Verantwortung der Länder, die zweckgebunden finanziell ausgestattet werden müssten.
Udo Rockmann
