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Neuer Vorstand der Lebenshilfe...

Montag, 15. April 2013, 19:45 Uhr
für Menschen mit geistiger Behinderung – Landesverband Thüringen e.V. gewählt. Auch Nordthüringer sind im Vorstand dabei. Hier die Einzelheiten.

Am Sonnabend, 13.04.2013, haben die Mitgliedsorganisationen der Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung – Landesverband Thüringen e.V. in den Heidecksburg- Werkstätten des Lebenshilfewerkes Ilmenau- Rudolstadt im Rahmen ihrer jährlichen Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Birgit Diezel, Präsidentin des Thüringer Landtages, wurde mit absoluter Mehrheit erneut zur Vorsitzenden der Thüringer Lebenshilfe gewählt.

„Die Lebenshilfe setzt sich uneingeschränkt für alle Menschen mit geistiger Behinderung ein. Sie und ihre Angehörigen will die Lebenshilfe von der Kindheit bis ins Alter unterstützen und begleiten. Besonders wichtig ist es, dass Belange von Menschen mit Behinderung im öffentlichen Bewusstsein Eingang finden.“ so die Landtagspräsidentin zur Mitgliederversammlung der Lebenshilfe Thüringen. „Die uneingeschränkte Teilhabe von Menschen mit Behinderung soll eine Selbstverständlichkeit sein. Sich dafür einzusetzen, dass Inklusion tatsächlich im Interesse von Menschen mit geistiger Behinderung, ihrer Eltern und Angehörigen gelebt werden kann, ist die Herausforderung, der sich die Lebenshilfe Thüringen in den nächsten Jahren stellt und die mir am Herzen liegt. Hierfür müssen noch zahlreiche Hindernisse und Barrieren beseitigt werden, bestehende rechtliche Regelungen, organisatorische Zuständigkeiten sowie Strukturen überprüft und angepasst werden.“ sagte Birgit Diezel zu ihrer Wiederwahl.

In den Landesvorstand wurden außerdem Vertreter aus den verschiedenen Mitgliedsorganisationen der Lebenshilfe Thüringen gewählt, Dr. Heike Schreer (Lebenshilfe Kreisverein Jena), Claudia Geiken (Lebenshilfe Kreisverein Weimar), Wolfgang Nowak (Lebenshilfewerk Weimar- Apolda), Hartmut Kalthoff (Lebenshilfe Erfurt), Christine Domey (Lebenshilfe Kreisverein Artern), Bernd Koob (Lebenshilfe Gera Stadt/ Land), Werner Leukefeld (Lebenshilfe Leinefelde- Worbis) und Jürgen Senitz (Lebenshilfe Schleiz- Bad Lobenstein).

Ziel der UN- Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung ist die Anerkennung von Menschen mit Behinderung als gleichberechtigte Bürger mit allen Rechten und Pflichten und deren selbstverständliche Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Hilfe und Unterstützung soll an Orten geboten werden, wo auch nicht behinderte Menschen leben, lernen und arbeiten. Diesen Prozess der Verwirklichung einer inklusiven Gesellschaft will der neue Landesvorstand der Lebenshilfe Thüringen intensiv begleiten und sieht dies als Aufgabenschwerpunkt für die nächsten Jahre.
Autor: khh

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