Das Wichtigste fehlte
Dienstag, 16. April 2013, 00:06 Uhr
An alles hatte man gedacht. Gäste eingeladen, für Speis und Trank für einen Imbiss gedacht, und dann das. Was da in Immenrode an der Windmühle fehlte, erfahren Sie hier.
Windmühle "Erna", Bau art Holländer Mühle, stand im strahlenden Sonnenschein und präsentierte sich seinen Gästen. Es war angenehm warm, ja schon ein richtiger Sommertag, so mit dünnen Klamotten usw.
Wenn man aber bei einer Windmühle wirkliches Korn mahlen wollte, was braucht man dann? Richtig! Wind, ausreichend Wind. Der Vorsitzende des Immemröder Mühlenvereins Wolfgang Rechenbach demonstrierte es gegenüber kn, statt der notwendigen mindesten 5 m/s waren es nur schlaffe 2 m/s. Das war zur angenehm um draußen zu sitzen, aber nicht um Mehl zu mahlen.
Man hatte zum Montagnachmittag Sponsoren, Unterstützer und Mitglieder des Mühlenvereins eingeladen, um bei einer Dankschön-Veranstaltung das erste Mal Mehl offiziell Mehl zu mahlen. Sogar ein paar Tütchen hatte die Geschäftsführerin des Vereins, Hannelore Kutscha, geklebt, in die als Andenken das erste Mehl abgefüllt werden sollte. Ehrengäste waren ua. Landtagsmitglied Manfred Scherer und Ulrich Heilmann Vorstandsvorsitzender der Kyffhäusersparkasse.
So blieb ihr dann doch "bloß" übrig, allen zu danken, die es bisher ermöglicht hatten, damit aus einer nicht funktionsfähigen Mühle ein richtiges Schmuckstück wurde, den Lottomittelgebern, der Kyffhäusersparkasse und der Stadt Sondershausen und natürlich den eigenen Mitgliedern des Vereins. Wir wollen in diesem Jahr noch die historischen Wohnung des früheren Müllers einrichten, so Kutscha. Auch ein Rauchanzug soll noch eingebaut werden, damit der historische Ofen brennen kann.
Ziel sei es in einem Projekt auch Jugendliche zu begeistern, denn die Mühle aufzubauen ist das eine, denn erhalten werden muss sie auch. Wolfgang Rechenbach will demnächst auch mal alles aufaddieren, was so an eigenem Geld von den Mitgliedern in die Mühle geflossen ist.
Vizebürgermeisterin Cornelia Kraffzick (SPD) unterstrich nochmals, dass der Stadt Sondershausen die Windmühle sehr am Herzen liegt. Ein fairer Nutzungsvertrag wird von uns als Stadt vorbereitet, so Kraffzick.
Landrätin Antje Hochwind (SPD), selbst Immenröderin, sagte, wir können stolz sein, so ein Kleinod zu haben. Das die Mühle wieder mahlen kann, sei ein wichtiger Meilenstein.
In diesem Zusammenhang wies der ehrenamtliche Ortwegewart Wandern und Radwandern auf die Wichtigkeit hin, gerade Immenrode besser an das Radnetz anzuschließen und bekam dabei Unterstützung von den Immenrödern. Die natürlich gern hätten, dass ihre Mühle auch von Radfahren gefahrlos erreicht werden kann.
Wolfgang Rechbachen zeigte, dass man sogar gerüstet sei, dass gemahlene Getreide zu wiegen. Das helle Holz im Bild zeigt, dass man es erst kürzlich so hergerichtet hatte. Übrigens, wenn sich die Windmühlen min 20 Umdrehungen in der Minute drehen würde, hätte der Mahlstein ein Undrehungszahl von 120 Umdrehungen in der Minute.
Modern Windmühlen im Hintergrund und eine neu zugerichtete alte Windmühle stellen doch einen interessanten Kontrast dar. Na, Interesse gefunden? Wenn man sich anmeldet, kann man auch eine komplette Führung durch die Mühle bekommen. Termine für Führungen können aber unter 03632 / 543221 oder 036330 60164 vereinbart werden.
Von Sondershausen aus kann man auch zur Mühle wandern:
Immenröderweg.
Autor: khhWindmühle "Erna", Bau art Holländer Mühle, stand im strahlenden Sonnenschein und präsentierte sich seinen Gästen. Es war angenehm warm, ja schon ein richtiger Sommertag, so mit dünnen Klamotten usw.
Wenn man aber bei einer Windmühle wirkliches Korn mahlen wollte, was braucht man dann? Richtig! Wind, ausreichend Wind. Der Vorsitzende des Immemröder Mühlenvereins Wolfgang Rechenbach demonstrierte es gegenüber kn, statt der notwendigen mindesten 5 m/s waren es nur schlaffe 2 m/s. Das war zur angenehm um draußen zu sitzen, aber nicht um Mehl zu mahlen.
Man hatte zum Montagnachmittag Sponsoren, Unterstützer und Mitglieder des Mühlenvereins eingeladen, um bei einer Dankschön-Veranstaltung das erste Mal Mehl offiziell Mehl zu mahlen. Sogar ein paar Tütchen hatte die Geschäftsführerin des Vereins, Hannelore Kutscha, geklebt, in die als Andenken das erste Mehl abgefüllt werden sollte. Ehrengäste waren ua. Landtagsmitglied Manfred Scherer und Ulrich Heilmann Vorstandsvorsitzender der Kyffhäusersparkasse.
So blieb ihr dann doch "bloß" übrig, allen zu danken, die es bisher ermöglicht hatten, damit aus einer nicht funktionsfähigen Mühle ein richtiges Schmuckstück wurde, den Lottomittelgebern, der Kyffhäusersparkasse und der Stadt Sondershausen und natürlich den eigenen Mitgliedern des Vereins. Wir wollen in diesem Jahr noch die historischen Wohnung des früheren Müllers einrichten, so Kutscha. Auch ein Rauchanzug soll noch eingebaut werden, damit der historische Ofen brennen kann.
Ziel sei es in einem Projekt auch Jugendliche zu begeistern, denn die Mühle aufzubauen ist das eine, denn erhalten werden muss sie auch. Wolfgang Rechenbach will demnächst auch mal alles aufaddieren, was so an eigenem Geld von den Mitgliedern in die Mühle geflossen ist.
Vizebürgermeisterin Cornelia Kraffzick (SPD) unterstrich nochmals, dass der Stadt Sondershausen die Windmühle sehr am Herzen liegt. Ein fairer Nutzungsvertrag wird von uns als Stadt vorbereitet, so Kraffzick.
Landrätin Antje Hochwind (SPD), selbst Immenröderin, sagte, wir können stolz sein, so ein Kleinod zu haben. Das die Mühle wieder mahlen kann, sei ein wichtiger Meilenstein.
In diesem Zusammenhang wies der ehrenamtliche Ortwegewart Wandern und Radwandern auf die Wichtigkeit hin, gerade Immenrode besser an das Radnetz anzuschließen und bekam dabei Unterstützung von den Immenrödern. Die natürlich gern hätten, dass ihre Mühle auch von Radfahren gefahrlos erreicht werden kann.
Wolfgang Rechbachen zeigte, dass man sogar gerüstet sei, dass gemahlene Getreide zu wiegen. Das helle Holz im Bild zeigt, dass man es erst kürzlich so hergerichtet hatte. Übrigens, wenn sich die Windmühlen min 20 Umdrehungen in der Minute drehen würde, hätte der Mahlstein ein Undrehungszahl von 120 Umdrehungen in der Minute.
Modern Windmühlen im Hintergrund und eine neu zugerichtete alte Windmühle stellen doch einen interessanten Kontrast dar. Na, Interesse gefunden? Wenn man sich anmeldet, kann man auch eine komplette Führung durch die Mühle bekommen. Termine für Führungen können aber unter 03632 / 543221 oder 036330 60164 vereinbart werden.
Von Sondershausen aus kann man auch zur Mühle wandern:
Immenröderweg.























